Liste der denkmalgeschützten Objekte in St. Marien

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in St. Marien enthält die sieben denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde St. Marien in Oberösterreich (Bezirk Linz-Land).

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk Datei hochladen Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 37870
Status: Bescheid

Standort
KG: Nöstlbach
GstNr.: 1280/1
Kath. Filialkirche, Barackenkirche Nöstlbach Datei hochladen Kath. Filialkirche, Barackenkirche Nöstlbach
ObjektID: 15289
Status: § 2a

Standort
KG: Nöstlbach
GstNr.: 1053/2
Hauptartikel: Barackenkirche Nöstlbach
Kath. Pfarrkirche Maria Namen und ehem. Friedhof Datei hochladen Kath. Pfarrkirche Maria Namen und ehem. Friedhof
ObjektID: 15291
Status: § 2a
St. Marien 38
Standort
KG: Oberndorf
GstNr.: .113; 82
Um 1340 fand die Maria-Namen-Kirche in St. Marien erstmalige Erwähnung, der Zeitpunkt der Errichtung oder Einweihung ist unbekannt. Die spätgotische, zweischiffige Hallenkirche wurde im Laufe der Zeit mehrmals verändert. Als man 1797 den Friedhof von der Kirche weg an den Ortsrand verlegte, baute man eine zweigeschoßige Beinhauskapelle an die Vorhalle. Im Kellergeschoß sind Gebeine aus dem ehemaligen Friedhof aufbewahrt, oben fand eine Kreuzigungsgruppe aus der Zeit vor 1650 ihren Platz. In den Hochaltar von 1871 hat man eine Statue der hl.Maria mit dem Kind, entstanden am Anfang des 16. Jahrhunderts, mit aufgenommen.[1]
Bildstock Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 15287
Status: § 2a

Standort
KG: Oberndorf
GstNr.: 1381/4
Friedhof Datei hochladen Friedhof
ObjektID: 15299
Status: § 2a

Standort
KG: Oberndorf
GstNr.: 46/1
Auf Grund der Verfügung vom 23. August 1784 zur Schließung aller innerörtlichen Friedhöfe aus Gründen der „Hygiene“ verlegte man den Friedhof an den damaligen Ortsrand.[1] Gleich rechts nach dem Eingang befindet sich ein Grabmal von 31 Opfer eines Todesmarsches im April 1945.
Kath. Filialkirche hl. Michael und ehem. Friedhofsfläche Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Michael und ehem. Friedhofsfläche
ObjektID: 15290
Status: § 2a
Pichlwang 1
Standort
KG: Pichlwang
GstNr.: .2; 594
Zur Errichtung und der Geschichte vor dem 15. Jhdt gibt es keine Urkunden. Die Kirche wurde 1444 und ein zweites Mal 1500 geweiht. Im Gegensatz zu den Nachbarkirchen Nöstlbach und Kurzenkichen wurde St. Michael unter Kaiser Josef II nicht aufgehoben, der Pfarrhof wurde aber nach St. Marien verlegt. Aus dem Jahre 1720 sind der Hochaltar und der seither unveränderte Seitenaltar. Die Kanzel stammt auch aus dieser Zeit. 1950 verhinderten die benachbarten Bauern durch eine Beteiligung an den Instandsetzungskosten den Abriss der damals baufälligen Kirche. In den Jahren 1962, 1983, 1984 erfolgten einzelne Instandsetzungsarbeiten. Eine komplette Renovierung (innen und außen) wurde in den Jahren 2005 bis 2008 unter Beteiligung der Bevölkerung und finanzieller Unterstützung durch das Bundesdenkmalamt, dem Land Oberösterreich, und der Diözese Linz durchgeführt.
Kath. Pfarrkirche hl. Lorenz und ehem. Friedhof Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Lorenz und ehem. Friedhof
ObjektID: 60141
Status: § 2a
Weichstetten-West 1
Standort
KG: Weichstetten
GstNr.: .24; 298
Die Weichstettner Kirche wurde 1509 vom Passauer Weihbischof geweiht. Der dreijochige netzrippengewölbte Chor mit Dreiachtelschluss ist gegenüber dem einschiffigen Langhaus eingezogen. Der Turm an der Westseite trägt einen Zwiebelhelm. Die Kirche wurde 1735 barockisiert, die Einrichtung ist jedoch neugotisch.[2]

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[3]

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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[4] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

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Einzelnachweise

  1. a b http://www.dioezese-linz.at/stmarien
  2. ErwinHainisch (bearb. von Kurt Woisetschläger): Dehio Oberösterreich, Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs. Oberösterreich, hg. vom Institut für österreichische Kunstforschung des Bundesdenkmalamtes, 6. Aufl., Wien 1977, Seite 365.
  3. Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  4. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
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