Liste der denkmalgeschützten Objekte in St. Martin (Niederösterreich)

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in St. Martin enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde St. Martin, wobei die Objekte teilweise per Bescheid und teilweise durch den § 2a des Denkmalschutzgesetzes unter Schutz gestellt wurden.

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Kath. Pfarrkirche hl. Wenzel und Friedhof Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Wenzel und Friedhof
ObjektID: 26224
Status: § 2a
Harmanschlag 45, OG
Standort
KG: Harmannschlag
GstNr.: .45; 428
Die von einem Friedhof umgebene, ursprünglich romanische Kirche wurde von 1497 bis 1523 spätgotisch umgebaut. Von 1894 bis 1895 erfolgte unter der Leitung des Baumeisters Ignaz Knapp eine neugotische Erweiterung. Die neugotischen Altäre und die Kanzel sind Werke des Bildhauers Ludwig Linzinger aus dem Jahr 1895.
Ehem. Pfarrhof Datei hochladen Ehem. Pfarrhof
ObjektID: 26250
Status: § 2a
Harmanschlag 59
Standort
KG: Harmannschlag
GstNr.: .41
Der Pfarrhof wurde 1786 erbaut.
Figurenbildstock hl. Florian Datei hochladen Figurenbildstock hl. Florian
ObjektID: 26251
Status: § 2a

Standort
KG: Harmannschlag
GstNr.: 427/1
Die Steinfigur unterhalb der Kirche stammt aus dem zweiten oder dritten Viertel des 18. Jahrhunderts.
Kapelle Maria von Altötting
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Kapelle Maria von Altötting
ObjektID: 26256
Status: § 2a
Langfeld 30, OG
Standort
KG: Langfeld
GstNr.: .30
Die Votivkapelle wurde von 1744 bis 1745 erbaut. Im Inneren befindet sich eine Kopie der Gnadenstatue Maria von Altötting.
Kath. Pfarrkirche hl. Martin
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Kath. Pfarrkirche hl. Martin
ObjektID: 26207
Status: § 2a
Sankt Martin 3
Standort
KG: St. Martin
GstNr.: .8
Die ursprünglich romanische Kirche wurde im zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts barockisiert und vergrößert. Ihr spätbarocker Hochaltar stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.

Um das Jahr 1182 wurde die Kirche im romanischen Stil erbaut, der Ostturm mit dem Zwillingsbogenfenster und das Apsis-Fenster an der Ostseite zeugen davon. Im Jahre 1732 wurde das neue barocke Gotteshaus unter Beibehaltung der alten Turm und Choranlage erbaut. Der Turm erhielt ein drittes Stockwerk und ein barockes Dach. Das Geläut wurde auf 6 Glocken ergänzt. Die älteste Glocke stammt aus dem Jahre 1541 und trägt die Umschrift: „SALVUM FAC POPULUM TUUM ET BENEDIC HEREDIATI TUA“. Die Pläne für den barocken Umbau stammen von Johann Mathias Steinl. Das Hochaltarbild stellt den hl. Bischof Martinus dar und ist die Arbeit eines Schülers von Paul Troger 1735. Bemerkenswert sind die gotische Seitenkapelle (Sakristei), das romanische Taufbecken aus dem 13. und ein gotisches Kruzifix aus dem 14. Jahrhundert, sowie die gesamte barocke Inneneinrichtung. Hinter dem links oben in der Apsis angebrachten Fenster befindet sich die Loge des Fürsten zu Weitra in welcher dieser der hl. Messe beiwohnte. [1]

Flachsdörre
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Flachsdörre
ObjektID: 26215
Status: Bescheid
St. Martin 21, bei
Standort
KG: St. Martin
GstNr.: 513
Denkmal für Josef Wandl Datei hochladen Denkmal für Josef Wandl
ObjektID: 26220
Status: § 2a

Standort
KG: St. Martin
GstNr.: 3608/1

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[2]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[3] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Literatur

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in St. Martin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Auszug aus der im Eingangsbereich angebrachten Kirchenchronik.
  2. Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing