Liste der denkmalgeschützten Objekte in St. Nikola an der Donau

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in St. Nikola an der Donau enthält die 14 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte in St. Nikola an der Donau.[1][2]

Bei der Verfassung der Beschreibungen der einzelnen Objekte wurden im Wesentlichen die Informationen der Homepage von St. Nikola an der Donau[3] verwendet.

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Strasserkapelle Datei hochladen Strasserkapelle
ObjektID: 17242
Status: § 2a
Sarmingstein
Standort
KG: St. Nikola an der Donau
GstNr.: 720/2
Die Strasserkapelle befindet sich östlich des Ortsteils Sarmingstein an der B3 (Donauuferstraße) und erinnert an den ehemaligen Besitzer der Steinbrüche in Gloxwald.
Ruine Sarmingstein Datei hochladen Ruine Sarmingstein
ObjektID: 17239
Status: § 2a
Sarmingstein
Standort
KG: St. Nikola an der Donau
GstNr.: 688/1
Eine erste Burg dürfte um das Jahr 1000 errichtet worden sein, später stiftete Otto von Machland die Burg als Kloster und erste Niederlassung der Augustinerchorherren, die von 1147 bis zu ihrer Verlegung nach Waldhausen 1161 dort wirkten.
Kath. Filialkirche hl. Kilian und Friedhof Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Kilian und Friedhof
ObjektID: 17238
Status: Bescheid

seit 2012

Sarmingstein
Standort
KG: St. Nikola an der Donau
GstNr.: .75; .182; 657
Wohnhaus, ehemalige Hammer- und Ankerschmiede Exenberger Datei hochladen Wohnhaus, ehemalige Hammer- und Ankerschmiede Exenberger
ObjektID: 17236
Status: § 2a
Sarmingstein 16
Standort
KG: St. Nikola an der Donau
GstNr.: .103
Das Gebäude trägt die Jahreszahl 1899.
Aufnahmsgebäude, Bahnhof Sarmingstein
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Aufnahmsgebäude, Bahnhof Sarmingstein
ObjektID: 17245
Status: Bescheid
Sarmingstein 30
Standort
KG: St. Nikola an der Donau
GstNr.: .186
Der Bahnhof in Sarmingstein ist seit der gänzlichen Einstellung der Donauuferbahn die Endstation für die Züge aus Linz und St. Valentin.
Spital/Ambulatorium, Rathaus/Gemeindeamt Datei hochladen Spital/Ambulatorium, Rathaus/Gemeindeamt
ObjektID: 17208
Status: § 2a
St. Nikola 1
Standort
KG: St. Nikola an der Donau
GstNr.: .1
Ein Spital ist in St. Nikola bereits im 12. Jahrhundert erwähnt, von 1900 bis 1989 war in dem Gebäude das Gemeindeamt von St. Nikola untergebracht.
Volksschule Datei hochladen Volksschule
ObjektID: 17209
Status: § 2a
St. Nikola 3
Standort
KG: St. Nikola an der Donau
GstNr.: .12
Das Schulgebäude dient neben seinen schulischen Zwecken jährlich am 6. Dezember als Standort für das Sonderpostamt St. Nikola.
Flur-/Wegkapelle Datei hochladen Flur-/Wegkapelle
ObjektID: 17212
Status: § 2a
östlich St. Nikola 3
Standort
KG: St. Nikola an der Donau
GstNr.: 968/2
Die Wegkapelle befindet sich unterhalb der Pfarrkirche und gegenüber der Volksschule.
Kath. Pfarrkirche Hl. Nikolaus Datei hochladen Kath. Pfarrkirche Hl. Nikolaus
ObjektID: 17220
Status: § 2a
St. Nikola 15
Standort
KG: St. Nikola an der Donau
GstNr.: .14
Der aus romanischer Zeit stammende Kirchenbau erhielt in späteren Jahren mehrere Zubauten und wurde öfter umgebaut. Er steht auf einer erhöhten Geländestufe und ist daher seit jeher keiner Hochwassergefahr ausgesetzt. Die Kirche diente als Spitalskirche für das im 12. Jahrhundert von Beatrix von Clam gestiftete Spital.
Pfarrhof Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 17221
Status: § 2a
St. Nikola 15
Standort
KG: St. Nikola an der Donau
GstNr.: .15
Der Pfarrhof befindet sich westlich der Pfarrkirche auf einem Felsen hoch über der Donau und ist daher seit jeher keiner Hochwassergefahr ausgesetzt.
Bürgerhaus Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 38013
Status: Bescheid
St. Nikola 19
Standort
KG: St. Nikola an der Donau
GstNr.: .19
Das ehemalige Schiffsmeisterhaus war gleichzeitig auch Poststation und ist mit der Jahreszahl 1420 datiert.
Ereignisdenkmal Datei hochladen Ereignisdenkmal
ObjektID: 17241
Status: § 2a
St. Nikola
Standort
KG: St. Nikola an der Donau
GstNr.: 709/1
Inschrift oberhalb der Haussteinkapelle zur Erinnerung an die Sprengung der für die Schifffahrt gefährlichen Felsen in der Donau.
Haussteinkapelle Datei hochladen Haussteinkapelle
ObjektID: 17218
Status: § 2a
St. Nikola
Standort
KG: St. Nikola an der Donau
GstNr.: .165
Die Kapelle und die oberhalb auf dem Felsen weit sichtbar angebrachte Inschrift erinnern an die Sprengung der Hausstein Felseninsel zwischen 1853 und 1866 zur Beseitigung der Gefahren im Donauwirbel.
Burgruine Werfenstein
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Burgruine Werfenstein
ObjektID: 17233
Status: Bescheid
Struden 5
Standort
KG: Struden
GstNr.: 54
Werfenstein ist eine 1242 erstmals erwähnte Burg, die sich heute in Privatbesitz befindet. In Verbindung mit einer Burganlage auf der Insel Wörth ließ sich die Donau für die Schifffahrt sperren.
Marktbrunnen Datei hochladen Marktbrunnen
ObjektID: 17227
Status: § 2a
südlich Struden 39/40
Standort
KG: Struden
GstNr.: 1048/1
Der Brunnen befindet sich auf dem ehemaligen Marktplatz vor der ehemaligen, heute Wohnzwecken dienenden Kirche des Marktes Struden, der heute ein Ortsteil von St. Nikola ist.
Bürgerhaus, ehem. kath Filialkirche hl. Maria/Schifferkirche
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Bürgerhaus, ehem. kath Filialkirche hl. Maria/Schifferkirche
ObjektID: 17231
Status: Bescheid

seit 2012

Struden 39, 40
Standort
KG: Struden
GstNr.: .24; .25
Die ehemalige Marienkirche in Struden, auch Schifferkirche, im ehemaligen Markt Struden imStrudengau war eine Filialkirche von Sankt Nikola an der Donau.

Die kleine gotische Kirche wurde angeblich 1502 (wohl an der Stelle einer Vorgängerkirche) gebaut, 1787 gesperrt und exekriert. Seit der endgültigen Versteigerung im Jahr 1792 befindet sich das für Wohnzwecke umgebaute Gebäude in Privatbesitz.[4]

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[2]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
eigenes Werk hochladen Ein Link zum Upload eines neuen Bildes. Bestimmte Parameter sind dabei schon vorausgefüllt.
Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[5] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Literatur

  • Peter Adam, Beate Auer, Susanne Bachner, Brigitta Fragner, Ulrike Knall-Brskovsky, Anna Piuk, Franz Peter Wanek, Monika Wiltschnigg: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Oberösterreich. Band I, Mühlviertel, 1. Auflage, Verlag Berger & Söhne, Ferdinand, 2003, herausgegeben vom Bundesdenkmalamt, ISBN 3850283623

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Sankt Nikola an der Donau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Davon sind 11 per Verordnung und 3 per Bescheid des Bundesdenkmalamtes geschützt.
    • PDF Verordnung des Bundesdenkmalamtes betreffend den pol. Bezirk Perg, Oberösterreich
    • PDF Verordnung („2. Nachtragsverordnung“) des Bundesdenkmalamtes, betreffend die Bundesländer Burgenland, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Vorarlberg, Wien
  2. a b Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  3. Homepage von Sankt Nikola an der Donau
  4. Die Aufhebung der Kirche in Struden, Zusammenfassung der Aufzeichnungen im Schlossarchiv Greinburg (Kreuzen), Band 95,24a, Oberösterreichisches Landesarchiv
  5. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing