Liste der denkmalgeschützten Objekte in St. Pölten-Spratzern

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in St. Pölten-Spratzern enthält die neun denkmalgeschützte, unbewegliche Objekt des St. Pöltner Stadtteils Spratzern. Acht der Objekte wurde durch § 2a[1] des Denkmalschutzgesetzes, eines per Bescheid unter Schutz gestellt.

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Wegkapelle Datei hochladen Wegkapelle
ObjektID: 29523
Status: § 2a
Pummersdorf
Standort
KG: Pummersdorf
GstNr.: 13
Die Wegkapelle im Ortszentrum von Pummersdorf ist ein Ziegelbau mit breiter, segmentbogiger Öffnung. Unter dem Dreiecksgiebel ist die Jahreszahl 1780 im Putz zu lesen.
Pestmarterl
Datei hochladen
Pestmarterl
ObjektID: 29437
Status: § 2a
Aquilin Hacker-Straße
Standort
KG: Spratzern
GstNr.: 767/30
Das Pestmarterl im Hiesberger Park ist ein breiter, rund abgeschlossener Pfeiler und wird auf das frühe 17. Jahrhundert datiert. Neben einer Kopie der Figurengruppe Pietà aus etwa 1415 sind drei kleine Nischen mit Wandmalereien vorhanden. Diese zeigen Christophorus und den Gnadenstuhl. Die dritte Darstellung war nicht mehr erkennbar, wurde aber offenbar durch eine Floriani-Darstellung ersetzt. Das Marterl wurde 1983 an seinen heutigen Standort versetzt.
Kath. Pfarrkirche hl. Theresia vom Kinde Jesu Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Theresia vom Kinde Jesu
ObjektID: 29430
Status: § 2a
Eisenbahnerstraße 2
Standort
KG: Spratzern
GstNr.: .334
Aufgrund des starken Bevölkerungswachstums wurde 1931 beschlossen zusätzlich zur Mariahilfkapelle eine eigene Pfarre einzurichten. Den Architektenwettbewerb für die neue Pfarrkirche entschieden Hans Zita und Otto Schottenberger für sich, der Bau konnte schon im Juli 1932 fertiggestellt werden. Die Kirche wird mit ihren klaren Linien dem Stil der Neuen Sachlichkeit zugerechnet.
Pfarrheim
Datei hochladen
Pfarrheim
ObjektID: 29431
Status: § 2a
Eisenbahnerstraße 4
Standort
KG: Spratzern
GstNr.: .336
Das heutige Pfarrheim wurde zeitgleich mit der angrenzenden Pfarrkirche 1932 als Caritasheim für die Jugendfürsorge errichtet, Architekt war Klemens Flossmann.
Hotel/Pension Schwaighof/Nordtrakt
Datei hochladen
Hotel/Pension Schwaighof/Nordtrakt
ObjektID: 26391
Status: Bescheid
Josefstraße 123,125
Standort
KG: Spratzern
GstNr.: .30/2
Der Schwaighof wurde im 12. Jahrhundert als Wirtschaftshof errichtet und bei der Zweiten Wiener Türkenbelagerung 1683 zerstört. Das Anwesen ging im Jahre 1692 an das Augustiner-Chorherrenstift St. Pölten, welches daraufhin einen barocken Wiederaufbau durchführte, als Bildhauer und Architekt werden Jakob Prandtauer und Christian Alexander Oedtl angenommen. Seit 1988 ist er als Seminarhotel in Verwendung.
Ortskapelle Mariahilf
Datei hochladen
Ortskapelle Mariahilf
ObjektID: 29432
Status: § 2a
Schuhmeierstraße 41
Standort
KG: Spratzern
GstNr.: .53
Die Ortskapelle Mariahilf wurde 1888 als Filiale der St. Pöltner Franziskanerpfarre errichtet.
Schule Datei hochladen Schule
ObjektID: 93237
Status: § 2a
Spratzerner Hauptstraße 58
Standort
KG: Spratzern
GstNr.: 545/12
Die Schule wurde 1923 bis 1925 nach Plänen des Stadtbauamtes St. Pölten errichtet. In der Halle des markanten, zweigeschoßige Baus befindet sich ein Putzrelief das Johann Heinrich Pestalozzi darstellt.
Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk Datei hochladen Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 26533
Status: § 2a
bei Stifterstraße 1
Standort
KG: Spratzern
GstNr.: 769/14
Der den Heiligen Johannes Nepomuk zeigende Bildstock wird Peter Widerin zugeschrieben und etwa auf das Jahr 1735 datiert.
Pumpenhaus mit Brunnen
Datei hochladen
Pumpenhaus mit Brunnen
ObjektID: 115292
Status: § 2a

Standort
KG: Völtendorf
GstNr.: 123/1
Das Pumpenhaus wurde 1927 errichtet und war bis 1983 zur Förderung von Grundwasser in Betrieb. Aufgrund geringer Ergiebigkeit wurde in das Gebäude 1984 eine Drucksteigerungsanlage eingebaut und ist noch heute in Betrieb, das umgebende ehemalige Wasserschutzgebiet wurde zu einem Naherholungsgebiet umfunktioniert.[2]

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[3]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
eigenes Werk hochladen Ein Link zum Upload eines neuen Bildes. Bestimmte Parameter sind dabei schon vorausgefüllt.
Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[1] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Literatur

  • Thomas Karl u. a.: Die Kunstdenkmäler der Stadt St. Pölten und ihrer eingemeindeten Ortschaften. Berger, Horn 1999, ISBN 3-85028-310-0 (Österreichische Kunsttopographie 54).
  • Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler Österreichs - Niederösterreich südlich der Donau, in zwei Teilen. Teil 1: A–L. Verlag Berger, Horn 2003 ISBN 3-85028-364-X.

Einzelnachweise

  1. a b § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
  2. Laut Infotafel am Objekt
  3. Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing