Liste der denkmalgeschützten Objekte in Stainz

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Stainz enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Stainz im steirischen Bezirk Deutschlandsberg, wobei die Objekte teilweise per Bescheid und teilweise durch Verordnung (§ 2a des Denkmalschutzgesetzes) unter Schutz gestellt wurden.[1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Pletterikapelle
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Pletterikapelle
ObjektID: 3866
Status: § 2a
Gamsgebirg
Standort
KG: Gamsgebirg
GstNr.: 297/3
Es handelt sich um ein kleines Kapellengebäude mit eingewölbten, durch Säulen getragenen Eingangsbereich. Sie wurde 1864 erbaut und im Jahr 2000 renoviert. Der Dachreiter mit Glocke wurde bei der Renovierung 2000 aufgesetzt.[2]
Die Kapelle liegt südwestlich von Stainz an der Max-Gschiel-Straße auf einem Grundstück der EZ 168 KG 61208 Gamsgebirg.
Stainzer Warte
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Stainzer Warte
ObjektID: 3861
Status: § 2a
Engelweingarten, Gamsgebirg
Standort
KG: Gamsgebirg
GstNr.: 79/6
Der Aussichtsturm mit gemauerter Basis und hölzernem Aufbau stammt aus dem Jahr 1902. Er ist 39,5 Meter hoch, die Aussichtsplattform befindet sich in 25 Meter Höhe. In seiner Nähe befindet sich eine archäologische Ausgrabungsstätte, welche eine der besterhaltenen keltischen Wallanlagen des Ostalpenraumes umfasst. Über 20 Schmelzöfen belegen dort die Verarbeitung von Eisen. Die Siedlung wurde um 15 v. Chr. aufgegeben.
Der Turm liegt auf 608 Meter Seehöhe auf dem Lethkogel, einem Ausläufer des Höhenzuges Reinischkogel-Rosenkogel-Gamsgebirg südwestlich von Stainz auf einem Grundstück der EZ 93 KG 61208 Gamsgebirg.
Wegkapelle, „Rothschädel-Kapelle“
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Wegkapelle, „Rothschädel-Kapelle“
ObjektID: 3863
Status: § 2a
Badgasse
Standort
KG: Stainz
GstNr.: 324
Die Kapelle enthält eine Pietà aus Stein aus der Zeit um 1410 in einer etwa 80 cm tiefen Nische. Der Kapellenbildstock wird auch „Marienklage“ genannt.[3] 1951 und 1972 erfolgten Restaurierungen.
Das Kapellengebäude liegt an der Ecke der Badgasse mit der Quergasse auf einem Grundstück der 50000 (Sammeleinlage für Verkehrsflächen, früher Grundstück Nr. .41/1 EZ 338) KG 61239 Stainz.
Fassade
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Fassade
ObjektID: 3848
Status: Bescheid
Bahnhofstraße 21
Standort
KG: Stainz
GstNr.: 84
Es handelt sich um ein frühbarockes Bürgerhaus mit dem Hausname „Seiler-Kroyß“ aus der Zeit um 1669 mit Flachbogentor. An der Fassade befindet sich eine Nische mit einer barocken Madonnenstatue (Immaculata mit Kind) aus dem 17. Jahrhundert. Unter der Statue an der Hauswand befindet sich eine Steintafel mit der lateinischen Inschrift „Mater Admirabilis Ora Pro Nobis Joan Sylzer 1669“ (Bewunderungswürdige Mutter bete für uns).[4]
Das Gebäude liegt östlich des Hauptplatzes an der Verzweigung der Bahnhofstraße und der Ettendorferstraße auf einem Grundstück der EZ 431 KG 61239 Stainz.
Bahnhof der Lokalbahn Stainz-Preding-Wieselsdorf
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Bahnhof der Lokalbahn Stainz-Preding-Wieselsdorf
ObjektID: 3849
Status: Bescheid
Bahnhofstraße 26, 28 und 32
Standort
KG: Stainz
GstNr.: 352/1; .172; .174
Der Bahnhof ist die Endstation der Lokalbahn von Preding-Wieselsdorf an der Wieserbahn nach Stainz. Er wurde 1892 im Stil der Lokalbahnvorschriften der steiermärkischen Landesbahnen erbaut und seither nicht verändert.
Die Anlage liegt auf Grundstücken der EZ 535 KG 61239 Stainz, das Gebäude Bahnhofstraße Nr. 30 (Grundstück Nr. 352/2 EZ 1609) liegt nicht im geschützten Bereich.
Fassade des Färberhauses
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Fassade des Färberhauses
ObjektID: 3844
Status: Bescheid
Bahnhofstraße 6
Standort
KG: Stainz
GstNr.: .58
Das Haus wird „Färberhaus“ genannt. Es ist um 1670 erbaut, 1825 wurde es mit einer Biedermeierfassade und einem Korbbogenportal umgebaut. In seinem Hof befindet sich ein ca. 250 Jahre alter Weinstock.
Das Haus liegt auf dem Grundstück Nr.  EZ 471 KG 61239 Stainz.
Evangelische Pfarrkirche Augsburger Bekenntnis
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Evangelische Pfarrkirche Augsburger Bekenntnis
ObjektID: 3820
Status: § 2a
Fabrikstraße 3
Standort
KG: Stainz
GstNr.: .186
Die Kirche wurde 1901 von Architekt G. Hönel aus Graz im Stil der Neorenaissance erbaut und 1998/99 renoviert. 1901 war die Pfarrgemeinde in Stainz als Tochtergemeinde der Grazer Gemeinde gegründet wurde, selbstständig wurde sie 1905.
Sie liegt auf dem Grundstück Nr.  EZ 126 KG 61239 Stainz.
Pfarrhaus der evangelischen Gemeinde
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Pfarrhaus der evangelischen Gemeinde
ObjektID: 3821
Status: § 2a
Fabrikstraße 1
Standort
KG: Stainz
GstNr.: .188
Der Pfarrhof wurde gemeinsam mit der evangelischen Pfarrkirche Stainz im Jahr 1901 erbaut.
Er liegt auf einem Grundstück der EZ 126 KG 61239 Stainz.
Marktkapelle Maria Himmelskönigin
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Marktkapelle Maria Himmelskönigin
ObjektID: 3818
Status: § 2a
Grazer Straße
Standort
KG: Stainz
GstNr.: .23
Die Kapelle ist der Hl. Maria geweiht, sie stammt aus dem Jahr 1863. Auf ihrem Giebel befindet sich eine Gruppe barocker Statuen (Verkündigungsgruppe). Die Statuen am Altar werden in das 18. Jahrhundert datiert.
Die Kapelle liegt am Beginn der Jakob-Rosolenz-Stiege vom Ort Stainz zum Schloss Stainz auf dem Grundstück Nr.  EZ 2 KG 61239 Stainz.
Mariensäule
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Mariensäule
ObjektID: 3839
Status: § 2a
Hauptplatz
Standort
KG: Stainz
GstNr.: 330/2
Das Denkmal besteht aus einer 2,40 m großen Barock-Statue der Hl. Maria und dem Jesuskind aus der Zeit um 1730, im Stil des Bildhauers Johann Matthias Leitner. Die Säule, auf der sie sich befindet, ist 3,6 m hoch. Maria und das Kind tragen Kronen aus vergoldetem Messing. Das Denkmal soll aus dem Park des nicht mehr existierenden Schlosses Herbersdorf stammen,[5] aber auch eine Herkunft aus dem Bestand des Chorherrenstiftes Stainz wird für möglich gehalten.[6] Es befand sich später an der Fabrikstraße/Ecke Langwiesenbachgasse und wurde 1956 an die heutige Stelle übersetzt. Die bisher dort aufgestellte Marienstatue wurde zunächst deponiert und danach am nördlichen Nebeneingang der Pfarrkirche in der Anlage von Schloss Stainz aufgestellt. Die Mariensäule am Stainzer Hauptplatz wurde bis April 2011 durch mehrere Monate mit einem Aufwand von 14.000 Euro restauriert.[7]
Sie steht auf einem Grundstück der EZ 50000 (gemeinsame Einlagezahl der Verkehrsflächen) KG 61239 Stainz.
Gemeindeamt
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Gemeindeamt
ObjektID: 3823
Status: § 2a
Hauptplatz 1
Standort
KG: Stainz
GstNr.: .31/1; .31/2
Das Gebäude stammt im Kern aus dem 17. Jahrhundert und wurde 1949/50 umgebaut, wobei es im Erdgeschoß einen neuen Pfeilerarkadengang erhielt, um die an dieser Stelle sehr enge (damalige) Durchzugsstraße verbreitern zu können.
Es liegt auf den Grundstücken Nr. .31/1 EZ 53 und .31/2 EZ 2, beide KG 61239 Stainz.
Fassade
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Fassade
ObjektID: 3824
Status: Bescheid
Hauptplatz 2
Standort
KG: Stainz
GstNr.: .33
Die Fassade dieses Hauses hat ein Korbbogen-Portal aus dem Jahr 1783. Das Haus wird auch Platzbinder-Haus genannt.
Das Gebäude liegt auf einem Grundstück der EZ 137 KG 61239 Stainz.
Bezirksgericht
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Bezirksgericht
ObjektID: 3829
Status: § 2a
Hauptplatz 11
Standort
KG: Stainz
GstNr.: .52/1
Das Gebäude bildet den östlichen Abschluss des Hauptplatzes. Es wurde in den Jahren 1898 bis 1900 als neoklassischer Amtshausbau mit Mittelrisalit errichtet.
Es liegt auf einem Grundstück der EZ 120 KG 61239 Stainz.
Bürgerhaus (ehem. Stiftshof)
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Bürgerhaus (ehem. Stiftshof)
ObjektID: 3830
Status: Bescheid
Hauptplatz 12
Standort
KG: Stainz
GstNr.: .63
Das Gebäude wird auf das Jahr 1629 zurückgeführt (angeblich so datiert). An den Seiten des Mittelfensters befinden sich Statuen der Hl. Maria und des Hl. Josef aus der Zeit um 1700. Es wurde 1959 und 2011 restauriert und ist durch Bescheid geschützt.
Das Haus liegt im östlichen Teil des Hauptplatzes auf einem Grundstück der EZ 46 KG 61239 Stainz. In älteren Unterlagen, wie in der Denkmalliste des BDA vom Mai 2011 und im Dehio-Band, ist das Gebäude auch unter der Adresse „Bahnhofstraße 47“ vermerkt (irrtümliche Doppelregistrierung).
Bürgerhaus
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Bürgerhaus
ObjektID: 3835
Status: Bescheid
Hauptplatz 20
Standort
KG: Stainz
GstNr.: .74/1
Das Haus stammt im Kern aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Hinter der neurenovierten Fassade befindet sich ein Hof mit zweistöckigen Renaissancearkaden.
Das Gebäude liegt auf einem Grundstück der EZ 58 KG 61239 Stainz.
Bürgerhaus Finkhof
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Bürgerhaus Finkhof
ObjektID: 3837
Status: Bescheid
Hauptplatz 22
Standort
KG: Stainz
GstNr.: .77/1
Das Gebäude gehört zur südlichen Häuserzeile des Hauptplatzes, die im Kern aus dem 16. und 17. Jahrhundert stammt. Sein Portal ist mit 1783 datiert. Es handelt sich um ein Großbürgerhaus und eine ehemalige Schmiede. Im Hof befindet sich ein zweigeschoßiger Arkadenhof aus der Renaissance. Die Fassade stammt aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Das Haus liegt auf einem Grundstück der EZ 315 KG 61239 Stainz.
Gasthaus Boarbäck
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Gasthaus Boarbäck
ObjektID: 3838
Status: Bescheid
Hauptplatz 23
Standort
KG: Stainz
GstNr.: .78/2
Das Gebäude gehört zur südlichen Häuserzeile des Stainzer Hauptplatzes, es ist dessen westlichster Teil am Beginn der Straße nach Bad Gams und Deutschlandsberg. Es stammt aus dem 16. Jahrhundert und wurde im 18. Jahrhundert zu einem Großbürgerhaus mit Bäckerei und Gasthof umgestaltet. Die Giebelfassade stammt aus 1782, Das Korbbogenportal aus 1812.
Das Haus liegt auf einem Grundstück der EZ 154 KG 61239 Stainz.
Bruggen-Mühle (Hofer-Mühle)
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Bruggen-Mühle (Hofer-Mühle)
ObjektID: 3851
Status: Bescheid
Mühlweg 2
Standort
KG: Stainz
GstNr.: 44
Das Gebäude liegt westlich des Rathauses (vom Hauptplatz aus: dahinter), es wurde früher auch als Uiberbacher-Mühle bezeichnet. Die Anlage wurde 1581 als Mühle des Stiftes errichtet und 1833 in die aktuelle Form umgebaut. Eine Restaurierung fand 1973 statt.
Das Haus liegt auf einem Grundstück der EZ 69 KG 61239 Stainz.
Steinfiguren
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Steinfiguren
ObjektID: 3815
Status: Bescheid
Schloßplatz
Standort
KG: Stainz
GstNr.: 5
Es besteht aus einer überlebensgroßen Marienstatue, die von zwei Statuen (Hl. Gelasius und Hl. Patritius) flankiert ist. Das Werk ist mit der Jahreszahl 1733 bezeichnet und wurde 1979/80 restauriert.
Die Figuren stehen auf einem Grundstück der EZ 519 KG 61239 Stainz.
Mariensäule
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Mariensäule
ObjektID: 3816
Status: Bescheid
Schloßplatz
Standort
KG: Stainz
GstNr.: .150
Das Denkmal wird auch als Immaculatasäule bezeichnet. Das Werk ist mit der Jahreszahl 1905 bezeichnet und befand sich bis 1956 auf dem Hauptplatz von Stainz.
Es steht nun auf einem Grundstück der EZ 519 KG 61239 Stainz.
Schloss Stainz (ehemaliges Augustiner-Chorherrenstift)
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Schloss Stainz (ehemaliges Augustiner-Chorherrenstift)
ObjektID: 3806
Status: Bescheid
Schlossplatz 1
Standort
KG: Stainz
GstNr.: 3; 4; 5; 10/3; 10/4; 10/5; 11/2; 319/2; .1/1; .1/2; .2; .5; .10; .11; .150; .328; 1/2; 2
Es handelt sich um die Anlage des ehemaligen Klosters der Augustiner-Chorherren. Zu ihr gehört auch die Kirche St. Katharina und die Nebengebäude.
Die Schlossanlage liegt auf Grundstücken der EZ 519 KG 61239 Stainz,.
Pfarrhof
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Pfarrhof
ObjektID: 3808
Status: Bescheid
Schlossplatz 2
Standort
KG: Stainz
GstNr.: .1/2
Das Gebäude ist ein Trakt der Anlage von Schloss Stainz und befindet sich auf der Höhe der Türme der Pfarrkirche, bei denen früher der Haupteingang dieser Kirche lag.
Der Pfarrhof liegt auf einem Grundstück der EZ 519 KG 61239 Stainz.
Wohnhaus („alte Schule“)
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Wohnhaus („alte Schule“)
ObjektID: 3811
Status: Bescheid
Schlossplatz
Standort
KG: Stainz
GstNr.: .5
Das Gebäude ist Teil der Anlage von Schloss Stainz.
Es liegt auf einem Grundstück der EZ 519 KG 61239 Stainz.
„Galerie Klosterhöhe“, ehemaliges Wirtschaftsgebäude
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„Galerie Klosterhöhe“, ehemaliges Wirtschaftsgebäude
ObjektID: 3813
Status: Bescheid
Schlossplatz 6
Standort
KG: Stainz
GstNr.: .150
Das Gebäude ist ein ehemaliges Wirtschaftsgebäude und Teil der Anlage von Schloss Stainz.
Es liegt auf einem Grundstück der EZ 519 KG 61239 Stainz.
Gutshof, Meierhof (herrschaftlich)
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Gutshof, Meierhof (herrschaftlich)
ObjektID: 3814
Status: Bescheid
Schlossplatz 7 und 8
Standort
KG: Stainz
GstNr.: .150
Das Gebäude bildet zusammen mit weiträumigen Wirtschaftstrakten den Westen der Anlage von Schloss Stainz. Seine heutige Form hat es im 19. Jahrhundert erhalten.
Es liegt auf einem Grundstück der EZ 519 KG 61239 Stainz.
Katholische Pfarrkirche Hl. Katharina (ehemalige Stiftskirche)
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Katholische Pfarrkirche Hl. Katharina (ehemalige Stiftskirche)
ObjektID: 3807
Status: Bescheid
Schlossplatz
Standort
KG: Stainz
GstNr.: .2
Das Kirchengebäude ist Teil der Anlage von Schloss Stainz. Sie ist seit dem Abbruch der ursprünglichen Pfarrkirche von Stainz, der im Ort befindlichen St. Jakobs-Kirche um 1600 auch Pfarrkirche von Stainz. Der ursprünglich zwischen den Westtürmen liegende Haupteingang der Kirche wurde im Rahmen der Umbauten durch Probst Rosolenz von 1605 bis 1625 in das Ostportal und damit in den Innenhof der Klosteranlage verlegt.
Das Kirchengebäude liegt auf einem Grundstück der EZ 519 KG 61239 Stainz.
Jakob-Rosolenz-Stiege
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Jakob-Rosolenz-Stiege
ObjektID: 3809
Status: Bescheid
Stiegenanlage zum Schloss Stainz, Jakob-Rosolenz-Stiege
Standort
KG: Stainz
GstNr.: 319/2; 319/3
Die Stiege bildet den Hauptzugang per Fuß vom Ort Stainz in die Anlage von Schloss Stainz. Sie hat ungefähr 140 Stufen. An ihr liegt an der Südseite des südlichen Gartenpavillons das „Schlossstiegen-Kreuz“, ein über 4,5 m hohes Kruzifix unter einem geschwungenen Blechdach.[8]
Sie liegt auf Grundstücken der EZ 519 KG 61239 Stainz.
Zwei Pavillons, Gartenhäuser
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Zwei Pavillons, Gartenhäuser
ObjektID: 3810
Status: Bescheid
Schlossplatz
Standort
KG: Stainz
GstNr.: .10; .11
Die turmartig gestalteten Pavillons befinden sich an der östlichen Gartenterrasse des Stiftsgebäudes. Sie stammen aus dem zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts, sind achteckig mit laternenartigen Aufsätzen. Im Jahr 1960 wurden sie restauriert, der südliche Pavillon wird auch als „Pulverturm“ bezeichnet, an ihm befindet sich das Schlossstiegen-Kreuz an der Rosolenz-Stiege.[8]
Die Pavillons liegen auf den Grundstücken Nr. .10 (nördlicher Pavillon) und .11 (südlicher Pavillon) der EZ 519 KG 61239 Stainz.
Museum, ehemaliger Schüttkasten
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Museum, ehemaliger Schüttkasten
ObjektID: 3812
Status: Bescheid
Schlossplatz
Standort
KG: Stainz
GstNr.: .328
Der Getreidespeicher wurde im ersten Viertel des 17. Jahrhunderts unter Probst Rosolenz erbaut und wurde 1975 für das Volkskundemuseum adaptiert.
Er liegt auf einem Grundstück der EZ 519 KG 61239 Stainz.
Taubenschlag
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Taubenschlag
ObjektID: 3817
Status: Bescheid
Schlossplatz
Standort
KG: Stainz
GstNr.: 2
Der Taubenschlag besteht (im Unterschied zu ähnlichen Anlagen aus Holz) aus Mauerwerk und gehört wie der Schüttkasten zur Anlage des Meierhofes von Schloss Stainz.
Er liegt gegenüber dem Eingang des Pfarrhofes auf einem Grundstück der EZ 128 KG 61239 Stainz.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[9] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Literatur

  • Kurt Woisetschläger, Peter Krenn: Dehio Handbuch – Die Kunstdenkmäler Österreichs: Steiermark (ohne Graz). Topographisches Denkmälerinventar, hrsg. vom Bundesdenkmalamt, Abteilung für Denkmalforschung. Verlag Anton Schroll, Wien 1982, ISBN 3-7031-0532-1, S. 535–540.
  • Winfried Bräunlich, Dieter Weiss: Zeichen am Weg. Religiöse Kleindenkmäler in den Gemeinden Greisdorf, Marhof und Stainz. Stainz 2010. Simadruck, ISBN 978-3-9501165-6-4.

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Stainz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. Bräunlich, Weiss: Zeichen. S. 140–141.
  3. Bräunlich, Weiss: Zeichen. S. 125.
  4. Bräunlich, Weiss: Zeichen. S. 133.
  5. Werner Murgg, Bernhard Hebert: Mittelalterliche und Frühneuzeitliche Wehrbauten im Bezirk Deutschlandsberg: Aufnahme der Bodendenkmale. Mit Zeichnungen von Stefan Karl. Beiträge zur Mittelalterarchäologie in Österreich BMÖ. Band 10, Jahrgang 1994. Hrsg: Österreichische Gesellschaft für Mittelalterarchäologie ÖGM, Wien. ISSN 1011-0062. S. 67.
  6. Bräunlich, Weiss: Zeichen. S. 131.
  7. Neuer Glanz für Mariensäule Stainz. In: Wochenzeitung Weststeirische Rundschau, 29. April 2011. 84. Jahrgang Nr. 17. S. 11.
  8. a b Bräunlich, Weiss: Zeichen. S. 129.
  9. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing