Liste der denkmalgeschützten Objekte in Stainztal

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Stainztal enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Stainztal im steirischen Bezirk Deutschlandsberg, wobei die Objekte per Bescheid unter Schutz gestellt wurden.[1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Bauernhof (Anlage) vulgo Lenz
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Bauernhof (Anlage) vulgo Lenz
ObjektID: 3873
Status: Bescheid
Mettersdorf 7
Standort
KG: Mettersdorf
GstNr.: .24/1
Der Bauernhof ist mit seinen Gebäuden eine typische gut erhaltene Anlage im Stil des 19. Jahrhunderts.
Der Hof liegt auf einem Grundstück der EZ 10 KG 61224 Mettersdorf.
Kupferzeitliche Siedlung Glaserkogel Datei hochladen Kupferzeitliche Siedlung Glaserkogel
ObjektID: ArD-6-149
Status: Bescheid
Glaserkogel
Standort
KG: Wetzelsdorf
GstNr.: 266/1; 267/1
Bei Ausgrabungen 1997/98 wurden an diesem Ort Reste einer Siedlung der Lasinja-Kultur festgestellt.[2] Funde aus der Urnenfelderkultur sind ebenfalls dokumentiert.[3] Eine zweite Besiedlungsphase ist für die Hallstattzeit, um das 10. bis 9. Jahrhundert v. Chr. dokumentiert.[4] [5] [6]
Die Fundstelle liegt auf einem Hügel im Hintergrund der Parzellen einiger Wohnhäuser auf Privatgrund in der Ortschaft Wetzelsdorfberg bei Nr. 95 und Nr. 121 auf den Grundstücken Nr. 266/1 EZ 442 und Nr. 267/1 EZ 529 KG 61247 Wetzelsdorf.
Hügelgräberfeld Wetzelsdorfberg
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Hügelgräberfeld Wetzelsdorfberg
ObjektID: ArD-6-150
Status: Bescheid
Wetzelsdorfberg
Standort
KG: Wetzelsdorf
GstNr.: 350/2
Die Fundstelle ist ein Gräberfeld, in dem eine Reihe von Grabhügeln noch im Gelände als flache Erhebungen sichtbar sind. Ob es sich bei einer Bodenunebenheit tatsächlich um einen Grabhügel handelt oder ob andere Ursachen (Hohlweg, Grabungsreste, Abschwemmung usw.) vorliegen, ist ohne Vorinformation nicht erkennbar.
Die Stelle liegt im Osten der Gemeinde Stainztal in der Ortschaft Wetzelsdorfberg an der Abzweigung des Altmichlweges vom Wetzelsdorfbergweg bei Nr. 93 auf EZ 593 KG 61247 Wetzelsdorf.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[7] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.
Marienkirche in Mettersdorf

Kulturgüterschutz

Die Kirche „Maria der immerwährenden Hilfe“ im Ortszentrum von Mettersdorf steht unter Kulturgüterschutz nach der Haager Konvention.

Literatur

  • Zu dieser Gemeinde gibt es keine Eintragung im Dehio-Handbuch.
  • Bundesdenkmalamt: Fundberichte aus Österreich. (FÖ) Herausgegeben von der Abteilung des Bundesdenkmalamtes für Bodendenkmale in Wien, Hofburg, Säulenstiege. Die einmal jährlich erscheinenden Bände dieser Reihe enthalten erste kurzgefasste archäologische Fundmeldungen und eingehendere Grabungsberichte aus dem Berichtsjahr sowie wissenschaftliche Beiträge aus den Fachgebieten Ur- und Frühgeschichte, Provinzialrömische Archäologie sowie Mittelalter- und Neuzeitarchäologie und den historischen sowie naturwissenschaftlichen Nachbardisziplinen. Verlag Berger, Horn. ISSN 0429-8926.

Einzelnachweise

  1. a b Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. Christoph Gutjahr: Ur- und Frühgeschichte und Mittelalterarchäologie. Seite 26. In: Helmut-Theobald Müller (Hrsg.), Gernot Peter Obersteiner (wissenschaftliche Gesamtleitung): Geschichte und Topographie des Bezirkes Deutschlandsberg. (Bezirkstopographie). Graz-Deutschlandsberg 2005. ISBN 3-901938-15-X. Steiermärkisches Landesarchiv und Bezirkshauptmannschaft Deutschlandsberg 2005. In der Reihe: Große geschichtliche Landeskunde der Steiermark. Begründet von Fritz Posch†. Erster Teilband, Allgemeiner Teil.
  3. Andreas Bernhard, Gerald Fuchs: Urnenfelderzeitliche Hügelgräber beim Glaserkogel in der Weststeiermark. Fundberichte aus Österreich. Band 43, Jahrgang 2004. Wien 2005. Seitemn 213–274.
  4. Fundberichte aus Österreich. Band 39, Jahrgang 2000. Wien 2001. Seiten 602–603.
  5. Fundberichte aus Österreich. Band 37, Jahrgang 1998. Wien 1999. Seite 713.
  6. Fundberichte aus Österreich. Band 32, Jahrgang 1993. Wien 1994. Seite 705.
  7. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing