Liste der denkmalgeschützten Objekte in Vöcklabruck

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Vöcklabruck enthält die 30 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der oberösterreichischen Bezirkshauptstadt Vöcklabruck, wobei die Objekte per Bescheid oder durch Verordnung (§ 2a des Denkmalschutzgesetzes[1]) unter Schutz gestellt wurden.[2]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Hort der Franziskanerinnen Datei hochladen Hort der Franziskanerinnen
ObjektID: 109789
Status: § 2a
Dr. Alois Scherer-Straße 2
Standort
KG: Vöcklabruck
GstNr.: .247
Knabenhauptschule Datei hochladen Knabenhauptschule
ObjektID: 109796
Status: § 2a
Dr. Alois Scherer-Straße 6
Standort
KG: Vöcklabruck
GstNr.: .292
1908 als „Kaiser-Franz-Josef-Jubiläums-Bürgerschule“ eröffnet. 1915 wurde die Schule für militärische Zwecke geräumt und der Schulunterricht erfolgte in den weiteren Kriegsjahren in Gasthäusern.
Villa Czerwenka samt Ausstattung und Gartenzaun Datei hochladen Villa Czerwenka samt Ausstattung und Gartenzaun
ObjektID: 87604
Status: Bescheid
Dr. Alois Scherer-Straße 9
Standort
KG: Vöcklabruck
GstNr.: .266; 148
Die Oskar Czerwenka-Villa wurde von der Stadtgemeinde angekauft, renoviert, mit einem kubischen Zubau erweitert und um 5 Mio. Euro 2008 zur Landesmusikschule umgebaut. Der Gartenzaun und der Park wurden dabei geschleift und darauf ein Kinderspielplatz und Parkplatz errichtet.
Evang. Pfarrkirche A.B., Friedenskirche und Friedhof Datei hochladen Evang. Pfarrkirche A.B., Friedenskirche und Friedhof
ObjektID: 109884
Status: § 2a
Feldgasse
Standort
KG: Vöcklabruck
GstNr.: .144/2; 60/2; 60/3; 60/4
Ein in neuromanischem Stil nach Plänen von Hermann Wehrenfennig in den Jahren 1871/72 bis 1875 errichteter Sakralbau.[3] Anlässlich der 100-Jahrfeier Kaiser Josephs II. Toleranzpatentes wurde 1981 die Kirche zur „Friedenskirche“ erklärt.[4]
BW Datei hochladen Wohnhaus, ehem. Bruderhaus oder Bürgerspital
ObjektID: 109527
Status: Bescheid
Gmundner Straße 32
Standort
KG: Vöcklabruck
GstNr.: .110
Schule der Franziskanerinnen mit Kapelle Datei hochladen Schule der Franziskanerinnen mit Kapelle
ObjektID: 109530
Status: § 2a
Graben 13
Standort
KG: Vöcklabruck
GstNr.: .135; .136
Die Schulkapelle wurde 1894 errichtet und deren acht Glasfenstern wurden von J. Raukamp gestaltet (um 1921).[4]
BW Datei hochladen Hatschek-Siedlung
ObjektID: 109548
Status: § 2a
Hans Hatschek-Straße 27-45, unger. Nr.
Standort
KG: Vöcklabruck
GstNr.: 55/6
Stadtpfarrkirche St. Ulrich und ehem. Friedhofsfläche
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Stadtpfarrkirche St. Ulrich und ehem. Friedhofsfläche
ObjektID: 110228
Status: § 2a
Hinterstadt
Standort
KG: Vöcklabruck
GstNr.: .32; 191; 192
Eine gotische, zweischiffige Hallenkirche, die im 15. Jahrhundert errichtet wurde. Der barocke Altar und die Kanzel stammen aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.[5][3]
Lebzelterhaus Datei hochladen Lebzelterhaus
ObjektID: 109898
Status: § 2a
Hinterstadt 15
Standort
KG: Vöcklabruck
GstNr.: .28; .29
Derzeit (2011) ist im Lebzelterhaus die städtische Bücherei und Galerie untergebracht.[3]
Heimathaus, ehem. Benefiziatenhaus
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Heimathaus, ehem. Benefiziatenhaus
ObjektID: 60063
Status: § 2a
Hinterstadt 19
Standort
KG: Vöcklabruck
GstNr.: .31
Ein ehemaliges Benefiziatenhaus aus dem 16. Jahrhundert, welches derzeit (2011) als Heimatmuseum genutzt wird.[5]
BW Datei hochladen Hort der Franziskanerinnen, ehem. Mutterhaus
ObjektID: 109903
Status: Bescheid
Hinterstadt 21
Standort
KG: Vöcklabruck
GstNr.: .236; .33
Huebmer-Haus Datei hochladen Huebmer-Haus
ObjektID: 110197
Status: § 2a
Salzburger Straße 8, 8a
Standort
KG: Vöcklabruck
GstNr.: .152/1; 136/1
Derzeit (2011) ist im Haus das Museum der Heimatvertriebenen untergebracht.[3]
Meierei des Mutterhauses der Franziskanerinnen Datei hochladen Meierei des Mutterhauses der Franziskanerinnen
ObjektID: 110164
Status: § 2a
Salzburger Straße 16
Standort
KG: Vöcklabruck
GstNr.: .150/1
Mutterhaus der Franziskanerinnen mit Hauskapelle Datei hochladen Mutterhaus der Franziskanerinnen mit Hauskapelle
ObjektID: 109550
Status: § 2a
Salzburger Straße 18
Standort
KG: Vöcklabruck
GstNr.: .273
Im Mutterhaus befindet sich eine großräumige Kapelle, die 1905 errichtet und 2005 neu gestaltet wurde. Der 1988 selig gesprochene Priester Jakob Kern feierte hier seine erste hl. Messe.[4]
Meldeamt Datei hochladen Meldeamt
ObjektID: 110220
Status: § 2a
Schwibbogen 3
Standort
KG: Vöcklabruck
GstNr.: .12
Oberer Stadtturm Datei hochladen Oberer Stadtturm
ObjektID: 110287
Status: § 2a
Stadtplatz
Standort
KG: Vöcklabruck
GstNr.: .38/2; .38/3
Der Obere Stadtturm wurde im Zuge der Stadtbefestigung im 13. Jahrhundert erbaut, die Fassadenmalerei stammt aus dem Jahr 1503.[3]
Unterer Stadtturm Datei hochladen Unterer Stadtturm
ObjektID: 60070
Status: § 2a
Stadtplatz
Standort
KG: Vöcklabruck
GstNr.: .158/1; .158/3
Erbaut im 13. Jahrhundert und 1580 um ein Geschoß aufgestockt.[3] Reste von Wappenfresken und einem Maßwerkfries aus dem Jahr 1502 wurden 1957 entdeckt und restauriert.[5]
Ehem. Bezirkshauptmannschaft, ehem. Gericht Datei hochladen Ehem. Bezirkshauptmannschaft, ehem. Gericht
ObjektID: 38370
Status: Bescheid
Stadtplatz 22
Standort
KG: Vöcklabruck
GstNr.: .51
Wohn- und Geschäftshaus, Torgewände mit Tor Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus, Torgewände mit Tor
ObjektID: 38371
Status: Bescheid
Stadtplatz 37
Standort
KG: Vöcklabruck
GstNr.: .37
Bürgerhaus Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 38372
Status: Bescheid
Vorstadt 3
Standort
KG: Vöcklabruck
GstNr.: .69
Bürgerhaus Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 109771
Status: Bescheid
Vorstadt 19
Standort
KG: Vöcklabruck
GstNr.: .80
Kath. Filialkirche St. Ägidius, Dörflkirche
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Kath. Filialkirche St. Ägidius, Dörflkirche
ObjektID: 60089
Status: § 2a
Bahnhofstraße
Standort
KG: Wagrain
GstNr.: .2/1
Im 12. Jahrhundert durch Pilgrim von Weng erbaute Kirche, die von Carlo Antonio Carlone zu einer barocken Kreuzkuppelkirche umgebaut wurde (1688 fertiggestellt).[5][3]
Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk Datei hochladen Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 109695
Status: § 2a
bei Bahnhofstraße 1
Standort
KG: Wagrain
GstNr.: 2938
Ehem. Wasserturm Datei hochladen Ehem. Wasserturm
ObjektID: 47424
Status: Bescheid
Freileiten 26
Standort
KG: Wagrain
GstNr.: .371
auch bekannt als „Pumpnhaisl“, hier wurden bis zur vollständigen Elektrifizierung der Westbahn die Dampflokomotiven mit Wasser betankt
Kath. Filialkirche Mariä Himmelfahrt, Schöndorfer Kirche
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Kath. Filialkirche Mariä Himmelfahrt, Schöndorfer Kirche
ObjektID: 109557
Status: § 2a
Friedhofstraße
Standort
KG: Wagrain
GstNr.: .140
Gotische Hallenkirche aus dem 15./16. Jahrhundert. Vorgängerbau wurde urkundlich erstmals 824 erwähnt. Bis 1785 war sie die Pfarrkirche von Vöcklabruck. [5][3]
Mariahilf-Kapelle Datei hochladen Mariahilf-Kapelle
ObjektID: 109558
Status: § 2a
Friedhofstraße
Standort
KG: Wagrain
GstNr.: 907/1
Eine frühbarocke Kapelle mit großem Eisengitter aus dem Jahr 1564. Nachdem das Marien-Medaillon 1968 gestohlen wurde, gestaltete man sie zu einer Dreifaltigkeitskapelle um. 1994 wurde die Kapelle restauriert und durch eine Kopie des Marien-Medaillons wieder in einen Mariahilf-Kapelle umgewandelt.[4]
Friedhof mit Friedhofskapellen Datei hochladen Friedhof mit Friedhofskapellen
ObjektID: 109675
Status: § 2a
Friedhofstraße
Standort
KG: Wagrain
GstNr.: 907/2; 914/2; 914/5; 919/5; 919/3; 919/9
Pfarrhof Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 109553
Status: § 2a
Pfarrhofgries 1
Standort
KG: Wagrain
GstNr.: .1
Eine hufeisenförmige Anlage, die basierend auf einem Vorgängerbau im Anschluss an den Bau der Dörflkirche von Carlo Antonio Carlone in den Jahren 1691 bis 1694 errichtet wurde.[5][4]
Delphinbrunnen Datei hochladen Delphinbrunnen
ObjektID: 109556
Status: § 2a
bei Pfarrhofgries 1
Standort
KG: Wagrain
GstNr.: .1
Im Pfarrhof, errichtet 1693 von H. Bampointner.[4]
Schloss Wagrain, Bundesrealgymnasium Datei hochladen Schloss Wagrain, Bundesrealgymnasium
ObjektID: 37950
Status: Bescheid
Schloßstraße 31
Standort
KG: Wagrain
GstNr.: 595/4
Als Gut urkundlich 1135 erstmals erwähnt. Nachdem Kaiser Maximilian I. das Gut zu einem Edelmannsitz erhob, begann man mit dem Bau des Schlosses, in dem jetzt das Bundesrealgymnasium untergebracht ist.[3]

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[2]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
eigenes Werk hochladen Ein Link zum Upload eines neuen Bildes. Bestimmte Parameter sind dabei schon vorausgefüllt.
Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[1] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Vöcklabruck – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
  2. a b Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  3. a b c d e f g h i Vöcklabruck.at: Sehenswürdigkeiten; abgerufen am 26. Februar 2011
  4. a b c d e f Christliche Kunststätten Österreichs Nr. 458; Verlag St. Peter, Salzburg 2006, ISBN 3-9501654-4-4
  5. a b c d e f Bundesdenkmalamt (Hg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Oberösterreich, Verlag Anton Schroll & Co, Wien 1971, 5. Auflage


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