Liste der denkmalgeschützten Objekte in Wölbling

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Weißenkirchen an der Wölbling enthält die zwölf denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Wölbling im niederösterreichischen Bezirk Sankt Pölten-Land. Ein Objekt wurde per Bescheid, elf durch § 2a[1] des Denkmalschutzgesetzes unter Schutz gestellt.

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Bildstock, Barbarakreuz Datei hochladen Bildstock, Barbarakreuz
ObjektID: 91901
Status: § 2a
Ambach
Standort
KG: Ambach
GstNr.: 717
Entstehung nicht bekannt, 1947 und 1982 renoviert und restauriert
Ortskapelle Hausheim Datei hochladen Ortskapelle Hausheim
ObjektID: 91900
Status: § 2a
Hausheim
Standort
KG: Hausheim
GstNr.: 58
Entstehung nicht überliefert: am 5. Jänner 1766 gelobten die Gemeinde Hausheim die "Erhaltung der Kapelle mit Türmchen und Gebetsglöckchen"
Schloss Landersdorf Datei hochladen Schloss Landersdorf
ObjektID: 73562
Status: § 2a
Landersdorf 15
Standort
KG: Landersdorf
GstNr.: .11
Erste urkundliche Erwähnung: 8. Mai 1155 als adeliges Gut, kam 1674 zum Erzbistum Salzburg (bis 1802), danach der Herrschaft Walpersdorf einverleibt.
Flur-/Wegkapelle Datei hochladen Flur-/Wegkapelle
ObjektID: 73563
Status: § 2a
Landersdorf
Standort
KG: Landersdorf
GstNr.: 660/5
Kath. Pfarrkirche hll. Peter und Paul und Wehrmauer mit Türmen Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hll. Peter und Paul und Wehrmauer mit Türmen
ObjektID: 55230
Status: § 2a
Oberer Markt
Standort
KG: Oberwölbling
GstNr.: 35/3
Am oberen Ende des marktplatzes um 1500 erbaut: spätgotische dreischiffige Staffelkirche mit barocker Veränderung. Der vorgebaute Westturm ist im Kern mittelalterlich, Obergeschoß und Turmhelm wurden 1846 aufgebaut
Rathaus/Gemeindeamt Datei hochladen Rathaus/Gemeindeamt
ObjektID: 73544
Status: § 2a
Oberer Markt 1
Standort
KG: Oberwölbling
GstNr.: 46/5
BW Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 73546
Status: § 2a
Waldbadstraße 6
Standort
KG: Oberwölbling
GstNr.: 5
1756 von Pfarrer Johann Georg Scheibnpogn ca. 300 Meter westlich der Kirche erbaut.
Bildstock Herrgott auf der Wies Datei hochladen Bildstock Herrgott auf der Wies
ObjektID: 73548
Status: § 2a
Oberwölbling
Standort
KG: Oberwölbling
GstNr.: 1257/1
Die Statue stammt aus dem Jahr 1899, die Verehrung des gegeiselten Heilands geht auf den Passionskult im 18. Jahrhundert der bayrischen "Wieskirche" (Name!) zurück
Pranger Datei hochladen Pranger
ObjektID: 73545
Status: § 2a
Oberwölbling
Standort
KG: Oberwölbling
GstNr.: 1257/1
1584 von Freiherr von Jörger errichtet als Zeichen der Hochgerichtsbarkeit, besterhaltener Prnger im Bezirk St.Pölten
Bildstock, Flötzersteig (Kaiblinger) Datei hochladen Bildstock, Flötzersteig (Kaiblinger)
ObjektID: 91903
Status: § 2a
Oberwölbling
Standort
KG: Oberwölbling
GstNr.: 1259
Befestigte Höhensiedlung Singerkreuz Datei hochladen Befestigte Höhensiedlung Singerkreuz
ObjektID: ArD-3-176
Status: Bescheid
Dachsgraben
Standort
KG: Ratzersdorf
GstNr.: 5; 8/1; 8/2; 8/3; 8/4; 8/5; 15
Besiedlung in vorgeschichtlicher Zeit, ca. 2300/2200 - 1600 v.Chr.: vollständig von einem Wall umgebene, befestigte Siedlung, an der Nordseite mehrfaches Graben-Wall-System
Kath. Filialkirche hl. Vitus und ehem. Friedhof Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Vitus und ehem. Friedhof
ObjektID: 73560
Status: § 2a
Unterwölbling
Standort
KG: Unterwölbling
GstNr.: 69/3
Die 1511 - 1522 erbaute dreischiffige spätgotische Hallenkirche war ursprünglich eine Wehrkirche, die Befestigungsanlagen sind nicht mehr erkennbar. 1650 der Pfarre Oberwölbling eingegliedert.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[2]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
eigenes Werk hochladen Ein Link zum Upload eines neuen Bildes. Bestimmte Parameter sind dabei schon vorausgefüllt.
Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[1] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Literatur

  • Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler Österreichs - Niederösterreich südlich der Donau, in zwei Teilen. Teil 1: M–Z. Verlag Berger, Horn 2003 ISBN 3-85028-365-8

Einzelnachweise

  1. a b § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
  2. Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing