Liste der denkmalgeschützten Objekte in Wöllersdorf-Steinabrückl

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Wöllersdorf-Steinabrückl enthält die 19 denkmalgeschützten unbeweglichen Objekte der Gemeinde Wöllersdorf-Steinabrückl im niederösterreichischen Bezirk Wiener Neustadt-Land, wobei 5 Objekte per Bescheid und die übrigen Objekte durch Verordnung (§ 2a des Denkmalschutzgesetzes) unter Schutz gestellt wurden.[1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Volksschule Datei hochladen Volksschule
ObjektID: 27390
Status: § 2a
Hauptstraße, Steinabrückl 5
Standort
KG: Steinabrückl
GstNr.: 368/5
Der zweigeschoßige Bau wurde im Jahr 1911 errichtet. Die Schule hat einen U-förmigen Grundriss. In der Mitte ist ein kleiner Glockenturm auf dem Walmdach angebracht.
Kath. Pfarrkirche Unbefleckte Empfängnis Datei hochladen Kath. Pfarrkirche Unbefleckte Empfängnis
ObjektID: 27387
Status: § 2a
Kirchenplatz 1
Standort
KG: Steinabrückl
GstNr.: .33
Die Kirche, der unbefleckten Empfängnis geweiht, liegt etwas am Ortsrand. Sie wurde im spätklassizistischen Stil in den Jahren 1823 bis 1830 von Johann Nothaft erbaut. Angeschlossen an die Pfarrkirche ist auch der Friedhof sowie ein Soldatenfriedhof.
Flur-/Wegkapelle hl. Johannes Nepomuk Datei hochladen Flur-/Wegkapelle hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 27391
Status: § 2a
bei Kirchengasse 5
Standort
KG: Steinabrückl
GstNr.: 407/1
Anfang 19. Jahrhundert; die barocke Statue des hl. Johannes Nepomuk stammt aus dem dritten Viertel des 18. Jahrhunderts.
Gruftkapelle der Brüder Glanz Datei hochladen Gruftkapelle der Brüder Glanz
ObjektID: 27392
Status: § 2a
Kirchengasse
Standort
KG: Steinabrückl
GstNr.: 227/3
In der Mitte des Friedhofes befindet sich die Gruftkapelle der Brüder Glanz, die eine Spinnerei betrieben. Errichtet wurde die Kapelle im Jahr 1895.
Gruftkapelle Fam. Roth Datei hochladen Gruftkapelle Fam. Roth
ObjektID: 27393
Status: § 2a
Kirchengasse
Standort
KG: Steinabrückl
GstNr.: 227/3
Die der Gotik nachempfundene Gruftanlage wurde von 1890 bis 1917 erbaut.
Immaculatakloster und Noviziatshaus Datei hochladen Immaculatakloster und Noviziatshaus
ObjektID: 27372
Status: § 2a
Anna Steurergasse 1
Standort
KG: Wöllersdorf
GstNr.: .6; .539; 479
Der zweigeschoßige neobarocke Bau wurde in den Jahren 1924 bis 1928 erbaut und im Jahr 1978 restauriert.
Elektroschalt- und Verteilerhalle der ehem. k.k. Munitionsfabrik Datei hochladen Elektroschalt- und Verteilerhalle der ehem. k.k. Munitionsfabrik
ObjektID: 27379
Status: Bescheid
Feuerwerksanstalt 236
Standort
KG: Wöllersdorf
GstNr.: .397
Das 1914–16 durch Ludwig Müller errichtete, als eines von wenigen erhaltene Gebäude der Feuerwerksanstalt ist heute die Zentrale der MABA Gruppe.
Höhensiedlung und Hügelgräber Malleiten Datei hochladen Höhensiedlung und Hügelgräber Malleiten
ObjektID: ArD-3-257
Status: Bescheid
Malleiten
Standort
KG: Wöllersdorf
GstNr.: 1130; 1132; 1136/1; 1139; 1140; 1141; 1147; 1150/1; 1153; 1154; 1155/1; 1155/2; 1156/1; 1158; 1159; 1160; 1161
Große Anzahl ur- und frühgeschichtlicher Siedlungsreste, die unter anderem mit der Gewinnung und Verarbeitung von Kupfer in Zusammenhang stehen, größte Blüte der Siedlung in der Hallstattzeit, mehrere Hügelgräberfelder in den Waldbereichen angelegt, zahlreiche Funde in den Höhlen des Berges, römische Steindenkmäler von der Malleiten befinden sich in den Schlössern Ebreichsdorf und Hernstein.
Wohnhaus Datei hochladen Wohnhaus
ObjektID: 27374
Status: § 2a
Mühle 1
Standort
KG: Wöllersdorf
GstNr.: .76/1
Das barocke Gebäude hat zwei Geschoße und wurde unter der Familie Schmid von Schmidsfelden an der Piesting errichtet.
Volksschule Datei hochladen Volksschule
ObjektID: 27375
Status: § 2a
Schulgasse 6
Standort
KG: Wöllersdorf
GstNr.: .65/1
Die Schule ist ein neobarocker Bau mit U-förmigen Grundriss aus dem Jahr 1904.
Sog. Schlössl, ehem. Herrenhaus Datei hochladen Sog. Schlössl, ehem. Herrenhaus
ObjektID: 27378
Status: Bescheid
Staudiglgasse 4, 6
Standort
KG: Wöllersdorf
GstNr.: .1
Das sogenannte Schlössl ist heute ein Wohnhaus am Nordhang des Piestingtales. Es war das Herrenhaus der Schmid von Schmidsfelden, die einen Kupferhammer und ein Blechwalzwerk betrieben.
Figurenbildstock hl. Sebastian Datei hochladen Figurenbildstock hl. Sebastian
ObjektID: 27383
Status: § 2a
Steinabrücklerstraße
Standort
KG: Wöllersdorf
GstNr.: 1647/6
Die Schaftsäule trägt die Statue des heiligen Sebastian. Sie stammt aus dem 18. Jahrhundert.
Villenkolonie Wöllersdorf
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Villenkolonie Wöllersdorf
ObjektID: 9623
Status: Bescheid
Villenkolonie 214-224, ger. Nr.
Standort
KG: Wöllersdorf
GstNr.: .277; .278; .279; .280; .281; .283; .284; .285; .286; .287; .288
Das vom übrigen Ort Wöllersdorf abgeschiedene Cottageviertel stammt aus dem Jahr 1914 und besteht aus elf Gebäuden im Heimatstil. Die ehemaligen Offizierswohnungen stehen in Zusammenhang mit den Wöllersdorfer Werken. Die verschieden strukturierten Gebäude sind mehrheitlich original erhalten.
Ruine Höhlturm (auch Höllturm)
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Ruine Höhlturm (auch Höllturm)
ObjektID: 27381
Status: § 2a

Standort
KG: Wöllersdorf
GstNr.: 473/3
Der ehemalige Wehrturm wurde 1531 erstmals erwähnt und ist weithin sichtbar. Der älteste Teil der Burg stammt aus dem 12. Jahrhundert.
Nepomukkapelle Datei hochladen Nepomukkapelle
ObjektID: 27382
Status: § 2a

Standort
KG: Wöllersdorf
GstNr.: 1648/2
Die Giebelkapelle, die den heiligen Nepomuk beherbergt, stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts und steht direkt an der Piesting.
Bildstock Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 27384
Status: § 2a

Standort
KG: Wöllersdorf
GstNr.: 1646/13
Die viereckige Säule trägt die Jahreszahl 1677 und trägt an der Spitze ein Doppelkreuz.
Peststein Datei hochladen Peststein
ObjektID: 27385
Status: § 2a

Standort
KG: Wöllersdorf
GstNr.: 1/1
Der Peststein befindet sich im Garten hinter der Volksschule und trägt die Jahreszahl 1653.
Kath. Pfarrkirche hl. Georg Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Georg
ObjektID: 27369
Status: § 2a

Standort
KG: Wöllersdorf
GstNr.: .32
Die Pfarrkirche ist ein spätbarocker Bau mit einem Fassadenturm. Sie wurde 1240 und 1335 erstmals erwähnt. Eine Georgskapelle wurde 1427 erwähnt. Der ersten Umbauten erfolgten in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Die Fresken von Franz Anton Maulpertsch aus der Zeit vor 1767 wurden nach dem Erdbeben von 1847 übertüncht. 1783 wurde die Kirche zur Pfarrkirche erhoben.
Aufnahmsgebäude Wöllersdorf und Gütermagazin
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Aufnahmsgebäude Wöllersdorf und Gütermagazin
ObjektID: 27394
Status: Bescheid
Untere Bahnhofstraße 14, 16 , 18
Standort
KG: Wöllersdorf
GstNr.: .187
Das Aufnahmegebäude sowie die Nebenbauten wurden 1877 im Brennerbahn-Typus erbaut. Das Gebäude hat zwei Geschoße mit einer Fassade mit sichtbaren Steinquadern.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[2] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Wöllersdorf-Steinabrückl – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing