Liste der denkmalgeschützten Objekte in Waidhofen an der Ybbs

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Waidhofen an der Ybbs enthält die denkmalgeschützten unbeweglichen Objekte der Statutarstadt Waidhofen an der Ybbs in Niederösterreich, wobei die Objekte teils mit Bescheid und teils durch Verordnung (§ 2a des Denkmalschutzgesetzes) unter Schutz gestellt wurden.[1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Ehem. Pfarrhof
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Ehem. Pfarrhof
ObjektID: 33870
Status: § 2a
Konradsheim 48
Standort
KG: Konradsheim
GstNr.: .75/1
Der zweigeschoßige, dreiachsige kubische Bau stammt von 1838 und hat zwei quergestellte, umgebaute Wirtschaftsgebäude.[2]
Kath. Pfarrkirche hl. Nikolaus
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Kath. Pfarrkirche hl. Nikolaus
ObjektID: 54554
Status: § 2a
Konradsheim 48
Standort
KG: Konradsheim
GstNr.: .78
Die erhöht stehende, ungleich zweischiffige, gotische Hallenkirche besitzt einen markanten fassadenseitigen Giebelturm und ist über eine im Westen vorgelagerte imposante Naturstufenanlage zu erreichen. Vermutlich bereits im 12. Jahrhundert befand sich eine romanische Saalkirche als Burgkapelle an der Stelle. In der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts wurde - unter Verwendung von Material der abgetragenen Burg - der leicht eingezogene, pseudo-einjochige Chor mit gestrecktem 5/8-Schluss der heutigen Kirche, in der zweiten Hälfte desselben Jahrhunderts das nördliche vierjochige Hauptschiff der Staffelhalle erbaut. Das südliche, niedrigere, dreijochige Seitenschiff kam um 1500 hinzu und ist durch zwei Arkaden geöffnet. In der nordwestlichen Ecke führt eine rechtsläufige Treppe zur dreiachsigen, auf toskanischen Steinsäulen ruhenden Orgelempore mit Platzlgewölben. Seit 1783 bzw. 1891 ist die mit einem Walmdach gedeckte Kirche auch Pfarre. An der Außenseite des Langhauses befinden sich über einem hohen Sockel Strebelisenengliederung und Spitzbogenfenster, an der Nordseite zwei Strebebögen; an der Südseite befindet sich im Untergeschoß eine barocke Sakristei. Der leicht eingezogene, polygonale Chor ist ohne Strebepfeiler und direkt über Felsen gebaut. Der Spachtelverputz stammt aus 1959. An der Westfassade befindet sich ein einjochiger, spätbarocker Erweiterungsbau, der komplett mit Eternit verschindelt wurde. Der urkundlich erstmals 1764 erwähnte Turm mit Uhrengiebel ist mit einer geschweiften Haube gedeckt und besitzt korbbogige Öffnungen. Links des Turms befindet sich ein schlichter, rezenter Vorbau, des Weiteren befinden sich zwei Scheitelsteinportale mit Auge-Gottes-Reliefs an der Kirche.
Ehem. Rothschildscher Gutshof und Wagenschuppen
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Ehem. Rothschildscher Gutshof und Wagenschuppen
ObjektID: 48140
Status: Bescheid
Atschreithstraße 17
Standort
KG: Kreilhof
GstNr.: 242/2
Der mit Fachwerkdekor ausgestattete Gutshof besteht aus einem eingeschoßigen Wohnbau mit zweigeschoßiger Giebelfront und Schopfwalmdach sowie einem Wirtschaftstrakt.[3]
Bildstock
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Bildstock
ObjektID: 77170
Status: § 2a

Standort
KG: Kreilhof
GstNr.: 916/15
Der vermutlich aus 1532 stammende Bildstock stand ursprünglich an der Kreilhofbrücke und wurde wegen der Neugestaltung der Ybbsitzerstraße um ca. hundert Meter versetzt. In dem laternenförmigen Aufsatz über einer bombierten Steinsäule befindet sich ein Bild der Heiligen Dreifaltigkeit, links und rechts davon sind an die Türkenzeit erinnernde Sprüche zu lesen.
Viadukt und Eisenbrücke bei Gstadt Datei hochladen Viadukt und Eisenbrücke bei Gstadt
ObjektID: 23103
Status: Bescheid

Standort
KG: Kreilhof
GstNr.: 1007
Das aus mehrachsigen Steinbogenteilen bestehende Viadukt mit stählerner Fischbauchkonstruktion als Mittelteil wurde im Zuge des ersten Bauabschnitts der Ybbstalbahn um 1896 errichtet. Die Brücke verbindet die Gemeinden Ybbsitz und Waidhofen an der Ybbs.
Straßenbrücke über die Ybbs, Ybbsbrücke Datei hochladen Straßenbrücke über die Ybbs, Ybbsbrücke
ObjektID: 74966
Status: Bescheid

Standort
KG: Kreilhof
GstNr.: 986/2
Die steinerne Bogenbrücke wurde um 1878 erbaut. Sie verbindet die Gemeinden Ybbsitz und Waidhofen an der Ybbs.
Kath. Pfarrkirche hl. Georg
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Kath. Pfarrkirche hl. Georg
ObjektID: 55760
Status: § 2a
St.Georgen in der Klaus
Standort
KG: St. Georgen in der Klaus
GstNr.: 521
Urkundlich erstmals 1186 als Kapelle erwähnt, wurde die Kirche bis 1776 vom Stift Seitenstetten betreut. Sie ist eine spätgotische Saalkirche, im Chor mit 5/8-Schluss, die einen vorgestellten Westturm und einen Vorbau im Süden hat.
Pfarrhof
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Pfarrhof
ObjektID: 77128
Status: § 2a
St.Georgen in der Klaus 1
Standort
KG: St. Georgen in der Klaus
GstNr.: 525/1
Der 1791 erbaute Pfarrhof ist ein zweigeschoßiges, unter einem Mansarddach stehendes, kubisches Mittelflurhaus.
Kath. Pfarrkirche hl. Leonhard und Friedhof
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Kath. Pfarrkirche hl. Leonhard und Friedhof
ObjektID: 77132
Status: § 2a
St.Leonhard am Wald
Standort
KG: St. Leonhard am Walde
GstNr.: 1032
Urkundlich als Filiale von Neuhofen erstmals 1435 erwähnt, wurde die Kirche 1443 geweiht, 1778 zum Vikariat und 1939 zur Pfarre erhoben. Es handelt sich um eine spätgotische Hallenkirche mit leicht eingezogenem Chor mit 5/8-Schluss und vorgestelltem Westturm.
Flur-/Wegkapelle
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Flur-/Wegkapelle
ObjektID: 77135
Status: § 2a
St.Leonhard am Wald
Standort
KG: St. Leonhard am Walde
GstNr.: 2969/1
Die Kapelle wurde Anfang des 19. Jahrhunderts erbaut und beherbergt eine moderne Statue des Heiligen Florian.
Pfarrhof
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Pfarrhof
ObjektID: 77134
Status: § 2a
St.Leonhard am Wald 4
Standort
KG: St. Leonhard am Walde
GstNr.: .109
Der zweigeschoßige, kubische Bau mit Mansarddach und reich gestalteten Fassaden wurde um 1740 erbaut.
Bergmannbrunnen Datei hochladen Bergmannbrunnen
ObjektID: 76806
Status: § 2a
Durstgasse
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: 697/44
Der Brunnen ist der ehemalige Brunnen im Felde und befindet sich an einer ehemaligen Wasserentnahmestelle. Er besteht aus einem oktogonalen Becken, in dessen Mitte sich eine Bergknappenstatue befindet. Eine Tafel erinnert an den von 1797-1947 betriebenen Steinkohlebergbau.
Bürgerspital Datei hochladen Bürgerspital
ObjektID: 27705
Status: Bescheid
Eberhardplatz 6
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .82
An die Bürgerspitalkirche angeschlossener zweigeschoßiger, hakenförmiger Bau mit spätmittelalterlichem Kern, schlichter Fassade mit Eckquaderauflagen, Profilgesimsen und biedermeierlichen Steingewändeportalen, darüber ein Walmdach. Ein flachbogiger Durchgang wurde nachträglich mit 1274 bezeichnet, im Erdgeschoß befinden sich teilweise Kreuzgratgewölbe und Unterzugbalken aus dem 16. Jahrhundert.
Amtsgebäude Österreichische Bundesforste
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Amtsgebäude Österreichische Bundesforste
ObjektID: 77031
Status: § 2a
Ederstraße 5-9
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: 246/5
Die repräsentative Anlage vom Beginn des 19. Jahrhunderts besteht aus einem Hauptgebäude mit geschweiftem Walmdach, dessen Fassade im Obergeschoß eine biedermeierliche Lünettengliederung aufweist, die Gartenfassade ist gestuft, sowie niedrigen kubischen Nebengebäuden.
Brunnen
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Brunnen
ObjektID: 76801
Status: § 2a
Freisingerberg
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: 697/8
Der Stadtbrunnen hat ein polygonales Becken und wurde 1955 angefertigt. Auf einem Pfeiler befindet sich eine Knabenskulptur aus Bronze.
Wohn- und Geschäftshaus Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 77229
Status: Bescheid
Freisingerberg 6
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .55/1
Kapelle hl. Kreuz
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Kapelle hl. Kreuz
ObjektID: 76818
Status: § 2a
Friedhofstraße
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .215/3
Die Kapelle befindet sich neben dem Friedhof in der Pocksteiner Allee. Sie ist ein barocker Rechteckbau mit eingezogener Apsiskalotte und ist durch einen mächtigen Rundbogen mit geschweiftem Blendgiebelaufsatz geöffnet. In ihr befindet sich eine um 1670 angefertigte und 1903 renovierte monumentale Kreuzigungsgruppe.
Friedhof christlich
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Friedhof christlich
ObjektID: 76799
Status: § 2a
Friedhofstraße 5
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: 221/2; .619
Der 1891 am Ende der Pöcksteineralle angelegte Friedhof wird an drei Seiten von als Laubengänge gestalteten Mauern umfasst. Auf ihm befinden sich reich gestaltete Schmiedeeisenkreuze mit floralem Dekor. Im südlichen Laubengang befindet sich der Wappengrabstein der Familie Reichenauer aus dem Jahr 1614. Die in den Jahren 1894 bis 1897 erbaute Friedhofskapelle beherbergt die Gruft der Stadtpfarrer und ist ein schlichter neugotischer Rechteckbau mit Polygonalchor, einem markanten, eingestellten Turm und seitlichen Strebepfeilern. Im Inneren befinden sich ein sechsteiliges, auf Eckpfeilern ruhendes Gratgewölbe, ein spitzbogiger Triumpfbogen, in der Apsis ein angespitztes, farbig dekoriertes Stichkappengewölbe und in der Vorhalle ein Kreuzgratgewölbe. Auf dem neugotischen Schnitzaltar befindet sich eine 1903 geweihte Kreuzigungsgruppe.
Bildstock Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 76808
Status: § 2a
Gottfr. Frieß-Gasse
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: 736/1
Der hölzerne Nischenbildstock aus 1831 enthält eine Pietà aus derselben Zeit und ist mit einem geschindelten Kegeldach gedeckt.
Kapelle hl. Johannes Nepomuk
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Kapelle hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 76810
Status: § 2a
Graben
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: 697/34
Die gegenüber der ehemaligen Kapuzinerkirche stehende, große Kapelle hat einen geschweiften rundbogigen Blendgiebel, Pilastergliederung und Stuckdekor auf den Rieselputzfassaden. Im Inneren befindet sich über einem geschweiften Steinsockel eine Statue hl. Johannes Nepomuk, die im Chronogramm mit 1735 bezeichnet ist.
Kapelle hl. Anna Selbdritt
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Kapelle hl. Anna Selbdritt
ObjektID: 76813
Status: § 2a
Graben
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: 697/34
Die Kapelle besitzt ein geschweiftes Walmdach, hat einen rechteckigen Grundriss und ist eine von zwei, die Fassade der ehemaligen Kapuzinerkirche flankierenden Kapellen aus der Mitte des 18. Jahrhunderts; sie steht auf der rechten Seite und beherbergt eine unter einem Baldachin stehende Statue der hl. Anna von Selbdritt aus der 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts.
Kapelle Christus an der Geißelsäule
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Kapelle Christus an der Geißelsäule
ObjektID: 76815
Status: § 2a
Graben
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: 697/34
Die Kapelle besitzt ein geschweiftes Walmdach, hat einen rechteckigen Grundriss und ist eine von zwei, die Fassade der ehemaligen Kapuzinerkirche flankierenden Kapellen aus der Mitte des 18. Jahrhunderts; sie steht auf der linken Seite und beherbergt die Statue Christus an der Geißelsäule.
Wohnhaus Datei hochladen Wohnhaus
ObjektID: 33894
Status: Bescheid
Graben 3
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .307
Das unter einem markanten Mansarddach stehende Biedermeierhaus hat eine Fassade mit geschuppter Sockelbänderung, Lünettengliederung mit Strahlendekor, Parapetfelder mit Balustradendekor, schmiedeeiserne Fensterkörbchen. Ein Oberlichtportal ist mit 1829 bezeichnet. Eine Gedenktafel erinnert an Pater Anselm Salzer.
Müllner-Turm Datei hochladen Müllner-Turm
ObjektID: 7176
Status: Bescheid
Graben 12
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .99/2
Der direkt an die Stadtmauer angeschlossene ehemalige Stadtturm aus dem 14. Jahrhundert wurde an der Ecke eines siebenachsigen Baues mit historischer Fassade errichtet. Der Turm weist im unteren Bereich einen quadratischem Grundriss auf, im oberen ist der Grundriss polygonal. Über einer hölzernen Kragsteinmanschette befindet sich ein der polygonalen Form folgendes Zeltdach.
Ehem. Kapuzinerkirche hl. Franz von Assisi
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Ehem. Kapuzinerkirche hl. Franz von Assisi
ObjektID: 76709
Status: § 2a
Graben 13
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .317
Die von der Baulinie etwas zurücktretende und durch Kapellen akzentuierte frühbarocke Saalkirche stammt aus den Jahren 1648 bis 1659, wurde 1832 bis 1834 und 1900 bis 1909 restauriert und 1991 bis 2000 generalrestauriert. Sie hat ein steiles Satteldach und einen kleinen Giebelreiter mit Pyramidenhelm. Das Rechteckportal an der schlichten Hauptfassade ist von Rundbogenfenstern flankiert, darüber befindet sich ein 1958 angefertigtes Relief von Rudolf Schmid, eine Pietà. In dem dreijochigen Saal befindet sich eine auf Wandvorlagen gelagerte, flache Stichkappentonne. Die dreiachsige Empore mit balkonartigem Vorbau ist in Segmentbögen geöffnet. Ein segmentbogiger, stark eingezogener Triumphbogen führt zum zweijochigen, eingezogenen, rechteckigen Chor. Die Seitenkapelle ist ein quadratischer, einjochiger tonnengewölbter Raum, der durch einen segmentbogigen Scheidbogen mit dem Langhaus verbunden ist. Marmorierte Quaderung an den Wänden sowie 1902 bis 1909 von Franz Geipel angefertigte und 1998 restaurierte Wandmalereien. Im Langhausgewölbe befinden sich Texte der Sieben letzten Worte Jesu, zudem Symbole und Szenen aus der Passion Christi, im Chor Evangelistensymbole. Eine vom Beginn des 16. Jahrhunderts stammende Kreuzigungsszene mit einem vollplastischen spätgotischen Kreuz befindet sich am Scheidbogen zur Seitenkapelle, welche mit biedermeierlichen Darstellungen ausgestattet ist. Die Glasmalereien an den Fenstern im Langhaus stammen aus dem Jahr 1932 (restauriert 1997) von der Tiroler Glasmalereianstalt. Das Altarblatt des barockisierenden Hochaltars aus dem Jahr 1834 (Erweiterung 1895) sowie die Kreuzwegbilder (1834) stammen von F. Kandler. Die Darstellungen an den Seitenaltären sowie einige weitere Bilder wurden ebenfalls von Kandler angefertigt, sind jedoch Kopien. Zudem befindet sich eine spätgotische Madonnenstatue vom Anfang des 16. Jahrhunderts am rechten Seitenaltar. Der Altar in der Seitenkapelle ist ein spätbarocker konkaver Wandverbau aus 1761. Die Orgel wurde 1842 von Josef Breinbauer erbaut.
Lachenturm Datei hochladen Lachenturm
ObjektID: 7518
Status: Bescheid
Graben 32
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .90/2
Der halbrunde, viergeschoßige Wehrturm wurde 1381-1410 von Bischof Berthold von Wehingen errichtet und diente der südlichen Stadtmauer als Verstärkung. Wurde um 1900 als Wohnhaus adaptiert, mit unregelmäßiger Fassade, polygonalem Flacherker, Kreuzgratgewölbe im Erdgeschoß, Tonnengewölbe im Keller.
Wohnhaus Datei hochladen Wohnhaus
ObjektID: 45424
Status: Bescheid
Hintergasse 4
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .132
Leicht geknickte, zweigeschoßige Fassade mit spätgotischem Portal, Steingewändefenster und Schopfwalmdach. Gemalte, spätgotisch nachempfundene Quaderung an der Fassade (bez. 1555, 1650, 1758), wurde 1978 und 1990 erneuert. Im Inneren ein tonnengewölbter Flur, Obergeschoßraum mit Kreuzgratgewölbe, eine Holzbalkendecke aus 1556.
Bürgerhaus
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Bürgerhaus
ObjektID: 77041
Status: Bescheid
Hintergasse 9
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: 11
Zweigeschoßiger Bau vom Anfang des 19. Jahrhundert mit Rieselputzfassade und Schopfwalmdach, seitlich befindet sich ein Wandbild Pietà mit Gottvater, ebenfalls Anfang 19. Jahrhundert.
Stadtmauerabschnitt Datei hochladen Stadtmauerabschnitt
ObjektID: 128863
Status: Bescheid
Hintergasse 11
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .137/1
Sichtbarer Rest der unter Bischof Konrad II. von Freising in den Jahren 1258-79 angelegten und von Bischof Berthold von Wehingen ausgebauten doppelten Ringmauer.
Wohnhaus Datei hochladen Wohnhaus
ObjektID: 17536
Status: Bescheid
Hintergasse 19
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .140
Dreigeschoßiger, traufständiger Bau mit Kreuzgratgewölben und Tonnengewölben (Anfang 16. Jahrhundert) in Erdgeschoß und Keller; Netzgratgewölbe (1. Hälfte 16. Jahrhundert) im Obergeschoß; kleiner Hof mit Korbbogenarkaden.
Wohnhaus
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Wohnhaus
ObjektID: 45423
Status: Bescheid
Hintergasse 31
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .109; 23
An der Stadtmauer gelegener, aufgrund von Niveau-Unterschieden in mehreren Trakten errichteter zwei- bis dreigeschoßiger Bau mit unterschiedlichen Dächern. Im Kern Tonnen- und Kreuzgratgewölbe und Holzdecken aus dem 15. Jahrhundert; außerdem freigelegte, neuzeitliche sakrale Ikonographie. Die Fassade trägt eine spätbarock-spätklassizistische Putzgliederung (Ende 18. Jahrhundert).
Jubiläumsbrunnen
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Jubiläumsbrunnen
ObjektID: 76718
Status: § 2a
Höhenweg
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: 306/1
Einfaches Bruchsteinbecken mit Dreiecksgiebel, bezeichnet mit 1869 bis 1929.
Stadtmauerabschnitt Datei hochladen Stadtmauerabschnitt
ObjektID: 9745
Status: Bescheid
Hoher Markt 7
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .102
Sichtbarer Rest der unter Bischof Konrad II. von Freising in den Jahren 1258-79 angelegten und von Bischof Berthold von Wehingen ausgebauten doppelten Ringmauer.
Wohn- und Geschäftshaus, ehem. Stadtbibliothek Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus, ehem. Stadtbibliothek
ObjektID: 65991
Status: § 2a
Hoher Markt 12
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .32
Spätgotisches, giebelständiges Eckhaus mit leicht ausschwingendem Schopfwalmdach, an dessen dreiachsiger Front sind ein veränderter spätgotischer Portalerker über einem rechteckigen Steingewändeportal, sowie im Dachgeschoß spätgotisch profilierte Steingewändefenster. Die Seitenfassade ziert ein Flacherker mit Vorbau, im hinteren Trakt befinden sich Tonnengewölbe mit Stichkappen und überkreuzten, angeputzten Graten.
Wohn- und Geschäftshaus Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 56100
Status: Bescheid
Hoher Markt 13
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .99/1
Ein dreigeschoßiger, giebelständiger Bau mit breitem Schopfwalmdach und historischer Profilleistenfassade sowie mächtigem gequaderten Renaissanceportal mit biedermeierlichen Portalflügeln.
Wohn- und Geschäftshaus
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Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 33895
Status: Bescheid
Hoher Markt 18
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: 29
Zweigeschoßiger, traufständiger Bau mit Kern aus dem 16. Jahrhundert (tonnengewölbter Flur im Erdgeschoß) und ausgebautem Satteldach. Die erneuerte Fassade zeigt noch ein barock verändertes Steingewändeportal mit einem spätgotischen korbbogigen Flurfenster und ein aus dem 19. Jahrhundert stammendes Rundmedaillon mit gemalter Madonna.
Wohnhaus, sog. Wenzlhaus Datei hochladen Wohnhaus, sog. Wenzlhaus
ObjektID: 9584
Status: Bescheid
Hoher Markt 25
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: 90
Das zweigeschoßige, traufständige Haus mit ungegliederter Rieselputzfassade ist die ehemalige Unterkunft des Kapuzinerpatres. Im Obergeschoß befinden sich ein breiter Flur und Räume mit Tonnengewölben und teilweise unregelmäßigen Stichkappen; zwei Räume haben Holzbalkendecken, deren Durchzugsbäume mit 1644 bez. sind. Im Hof zwei korbbogige Pfeilerarkaden, breite Tonnengewölbe mit teilweise unregelmäßigen Stichkappen. Ansonsten ist das Gebäude stark verändert.
Bürgerhaus Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 67282
Status: Bescheid
Hörtlergasse 4
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .51/2
Das profilierte Steingewändeportal des Hauses stammt aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Im niedrig gebauten Erdgeschoß befindet sich eine Balkendecke aus dem 16./17. Jahrhundert, den Seitenflur deckt eine Stichkappentonne.
Benfiziantenstöckl, Seelsorgerwohnung
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Benfiziantenstöckl, Seelsorgerwohnung
ObjektID: 77077
Status: § 2a
Kapuzinergasse 4
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .313
Zweistöckiger, hakenförmiger Bau mit Walmdach aus dem 17. Jahrhundert, der an die Ostseite des Chors der Kapuzinerkirche angeschlossen ist. Im Erdgeschoß befindet sich eine Sakristei mit Tonnengewölbe, darüber ein Oratorium mit Flachdecke. Die Kirchenseite flankierend je eine Rechteckkapelle mit geschweiftem Walmdach (18. Jahrhundert).
Mariensäule
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Mariensäule
ObjektID: 76725
Status: § 2a
Oberer Stadtplatz
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: 697/10
Durch ein abgestuftes Podest erhöht stehende, 1665 bez. und auf einer Marmorsäule angebrachte vergoldete Mondsichelmadonna. Am Sockel befinden sich Reliefs.
Mesnerhaus, Bürgerhaus, Ehem. Mesnerhaus Datei hochladen Mesnerhaus, Bürgerhaus, Ehem. Mesnerhaus
ObjektID: 76733
Status: § 2a
Oberer Stadtplatz 1
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .129
Im Kern aus dem 16. Jahrhundert stammender zweigeschoßiger, giebelständiger Bau mit schlichter Putzfaschenfassade aus dem 19. Jahrhundert und Schopfwalmdach. Das Steingewändeportal mit vergitterter Oberlichte ist mit 1844 bezeichnet. Im Inneren Tonnengewölbe und ein spätgotisches Schulterportal.
Wohnhaus Datei hochladen Wohnhaus
ObjektID: 76739
Status: § 2a
Oberer Stadtplatz 7
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: 8
Traufständiger Bau mit schlichter, erneuerter Profilgesimsfassade (Anfang 20. Jahrhundert), im Inneren Stichkappentonnen und Kreuzgratgewölbe aus dem 16./17. Jahrhundert. Das Haus wurde 1871 mit Nr. 8 zusammengelegt und 1882 umgebaut.
Wohnhaus Datei hochladen Wohnhaus
ObjektID: 76740
Status: § 2a
Oberer Stadtplatz 8
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: 8
Die Fassade zeigt geschweifte neobarocke Fensterverdachungen und ist im Erdgeschoß genutet, der Portalerker mit Zeltdach hat eine geschweifte Oberlichte und ein barockes Steingewändeportal. Im Inneren befinden sich Stichkappentonnen und vermauerte spätgotische Pfeiler. Bei einem Umbau und der Zusammenlegung mit Nr. 7 wurde die Raumeinteilung verändert.
Bürgerhaus, Gasthaus Datei hochladen Bürgerhaus, Gasthaus
ObjektID: 33896
Status: Bescheid
Oberer Stadtplatz 10
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .120
Ein vorgestelltes spätgotisches Giebelhaus mit über vier abgefasten Steinpfeilern und Kragsteinbögen vorstehendem Obergeschoß und Schopfwalmdach. Im Hof befinden sich zweigeschoßige Arkaden mit Kreuzgratuntergewölbe, Säulen mit Putzauflagen im Obergeschoß, darunter Pfeiler. Im Gebäudeinneren finden sich Stichkappentonnen und im Hintertrakt ein vierjochiger Einstützenraum.
Bürgerhaus Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 6761
Status: Bescheid
Oberer Stadtplatz 12
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .118
Dreigeschoßiges, im Kern aus dem 15./16. Jahrhundert stammendes Haus mit hoher Blendgiebelfront. Die Fassade zieren Eckfaschen und frühhistorisches, feines Laubwerk zeigendes Palmettenfries (um 1855). Der überdachte Arkadenhof wird von schlanken, unregelmäßigen Polygonalpfeilern aus der 1. Dekade des 16. Jahrhunderts getragen. Im Obergeschoß befindet sich eine mit 1636 bezeichnete kassettierte Stichkappentonne mit Putzgraten und Stuckrosettendekor.
Wohn- und Geschäftshaus Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 45659
Status: Bescheid
Oberer Stadtplatz 14
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .116
Das Haus ist zugleich Haus Hintergasse Nr. 28. Der spätgotische, dreigeschoßige Giebelbau mit schlichter neobarocker, 1994 restaurierter Profilleistenfassade besitzt einen Portalerker mit hohem Schopfwalmdach und im Giebel drei spätgotisch profilierte Steingewändefenster aus 1530. Im Hof befinden sich an zwei Seiten zweigeschoßige schlanke Pfeilerarkaden und kreuzuntergewölbte Arkadengänge. Das Treppenhaus wurde zwischen 1870 und 1880 eingebaut. Im platzseitigen Erd- wie auch im Obergeschoß werden Tonnengewölbe mit Stuckkassettierungen und Rosetten (um 1600) von quadratischen Mittelpfeilern getragen. Der Hintertrakt ist das Haus Hintergasse Nr. 28, dessen Seitenfront zur Türmergasse mit einem leicht vorkragenden Obergeschoß über einer Keilsteinbogenreihe erbaut wurde. Die dreigeschoßige Rückfront besitzt einen romantisierenden Fachwerkaufbau über drei Säulenarkaden sowie eine Aussichtsloggia aus den 1920er Jahren.
Ehem. Bürgerhaus Datei hochladen Ehem. Bürgerhaus
ObjektID: 56102
Status: Bescheid
Oberer Stadtplatz 15
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .115
Das Volksheim stammt im Kern aus dem 16. Jahrhundert und wurde 1994 weitgehend verändert. Der zweigeschoßige, traufständig unter einem Schopfwalmdach stehende Bau schließt mit Schwibbögen an das Haus Nr. 14 an und zeigt auf seiner Front zur Türmergasse Steingewändefester aus dem 16. Jahrhundert.
Wohn- und Geschäftshaus
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Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 45661
Status: Bescheid
Oberer Stadtplatz 16
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .114
Der eingeschoßige Bau steht giebelständig unter einem erneuerten Schopfwalmdach und besitzt Putzdekorauflagen auf der erneuerten Fassade.
Bürgerhaus Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 6755
Status: Bescheid
Oberer Stadtplatz 20
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .110/1
Das Haus zeigt eine leicht vorgezogene, traufständige Front mit geglätteter Fassade. Das Satteldach wurde Anfang des 20. Jahrhunderts ausgebaut.
Wohn- und Geschäftshaus
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Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 33897
Status: Bescheid
Oberer Stadtplatz 23
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: 37
zugleich Ölberggasse 1 und Paul-Rebhuhn-Gasse 5 - Der giebelständige, dreigeschoßige Bau mit erneuerter Rieselputzfassade unter breit ausgebautem Schopfwalmgiebel besitzt im Inneren einen flachtonnengewölbten Mittelflur, einen breiten, historischen Stiegenaufgang und ein spätgotisch abgefastetes Steinportal, welches in einen stichkappentonnengewölbten Raum führt. Im Arkadenhof finden sich flachbogige Pfeilerarkaden und ein Säulengang mit fein gearbeiteten Kapitellen, Zellen und Netzgratgewölben um die Mitte des 16. Jahrhunderts. Ein um 1900 erbauter, dreigeschoßiger Trakt mit historischem Holzloggiaverbau mit reichem Holzblendschnittdekor befindet sich im Garten.
Wohn- und Geschäftshaus Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 76756
Status: § 2a
Oberer Stadtplatz 25
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .14/1
An der Fassade des zweigeschoßigen Giebelhauses mit ausgebautem Mansardschopfwalmdach befinden sich Reste biedermeierlicher Lünettengliederung mit floralem Dekor. Das Erdgeschoß ist genutet und das rechteckige Steingewändeportal mit 1844 bezeichnet. Im Hof befinden sich drei Pfeilerarkaden. Das Innere bilden ein tonnengewölbter Flur mit spätgotischem Schulterportal und im Obergeschoß Kreuzgrat- und Tonnengewölbe aus dem 15./16. Jahrhundert und ein kleiner, tonnengewölbter Saal mit Stichkappen, Stuckkassettierung und Rosettendekor aus dem 17. Jahrhundert.
Bürgerhaus Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 71928
Status: Bescheid
Oberer Stadtplatz 26
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .13
Ein ausgebautes Mansarddach bedeckt das zweigeschoßige Giebelhaus. Die schlichte Fassade mit Eckquaderung aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wird ergänzt durch ein historisches Kastenportal (um 1900) und ein biedermeierliches Steingewändeportal. Barocke Putzdekorteile in einem stichkappentonnengewölbten Flur, biedermeierliche und historische Vermauerungen eines rundbogigen Ganggewölbes und zahlreiche Baudetails aus dem 14. bis 17. Jahrhundert machen den Bau zu einem Schmuckstück.
Stadtturm
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Stadtturm
ObjektID: 71278
Status: § 2a
Oberer Stadtplatz 27
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .12
Der 50 m hohe viergeschoßige, quadratische Wehrturm aus Quadermauerwerk ist das Wahrzeichen der Stadt. Ein mächtiger Zwiebelhelm mit Laternenaufsatz wird von vier Ecktürmchen flankiert. Am Turm befinden sich spätgotisch abgefaste Rechtecköffnungen und Zwillingsbogenfenster, im obersten Stockwerk an jeder Seite Uhrenzifferblätter. Im Inneren befindet sich eine Türmerstube, zudem sind Teile des Heimatmuseums hier untergebracht. Die drei unteren Geschoße wurden im 13. Jahrhundert erbaut, 1535-42 wurde ein Stockwerk aufgesetzt; 1832 und 1976 wurde der Turm renoviert bzw. restauriert.
Rathaus Datei hochladen Rathaus
ObjektID: 56111
Status: Bescheid
Oberer Stadtplatz 28
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .11
Das im Kern aus dem 16. und 17. Jahrhundert stammende Giebelhaus mit schlichter, 1949 angebrachter Rieselputzfassade beherbergte einst den Gasthof Zum roten Krebs und wird seit 1922 als Rathaus genutzt. Bei einem Umbau 1940 wurde der Arkadenhof vermauert. Innen finden sich Räume mit Stichkappentonnen- und Kreuzgratgewölben, barocke Stuckkassettierungen aus dem 17. Jahrhundert und Rüstbalken aus dem ersten Viertel des 16. und 17. Jahrhunderts. 1994 wurde das Innere von Ernst Beneder zum Offenen Rathaus umgebaut; dabei wurden spätmittelalterlich/frühneuzeitliche Baudetails entdeckt. Zudem wurden Wandmalereien freigelegt, die eine reformationszeitliche Szene samt einer Stadtansicht von Waidhofen aus der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts zeigen.
Heimatmuseum Datei hochladen Heimatmuseum
ObjektID: 65956
Status: § 2a
Oberer Stadtplatz 32
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .7
Der dreigeschoßige historische Bau, der ein stark erhöhtes, ausgebautes Satteldach trägt, war vormals eine Schule und beherbergt seit 1911 das Heimatmuseum. Die Fassadengestaltung mit historischem Holzportal, im Ober- und Erdgeschoß Sockelrhythmisierung durch flachpfeilerartige Ausleger, Bossenquaderung und reichem historischem Dekor stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Das Innere wurde 1997/98 von Ernst Beneder umgebaut. Zu den Ausstellungsstücken zählen Objekte zur Stadtgeschichte, eine Gemäldesammlung mit Bildern von Ferdinand Andri, Ludwig Halauska und Sergius Pauser, eine Dokumentation der lokalen Eisenverarbeitung mit einer Kleinschmiede vom Beginn des 19. Jahrhunderts und eine Spielzeugsammlung.
Ehem. Benefiziatenhaus Datei hochladen Ehem. Benefiziatenhaus
ObjektID: 76762
Status: § 2a
Oberer Stadtplatz 34
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .4
Das zweigeschoßige, traufständig stehende Haus besitzt einen Kern aus dem 16. Jahrhundert, die Fassade wurde im 19. Jahrhundert verändert und zeigt Flacherker über einem flachbogigen profilierten Portal, das Erdgeschoß wird rhythmisiert durch eine versenkte Pfeilerarkadenfolge. Die dreiachsige Gartenfront prägen ein geschweifter Knickgiebel und eine durch Pilasterdreiergruppen gegliederte Rieselputzfassade mit Palmetten- und Rocaillenaufblendungen. Ein durchgängiger, flachgedeckter Flur führt zu Erdgeschoßräumen mit Tonnengewölben und Preußischen Kappen.
Ehem. Propstei Datei hochladen Ehem. Propstei
ObjektID: 76763
Status: § 2a
Oberer Stadtplatz 35
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .3
Das 1722 und 1760 erbaute zweigeschoßige Haus steht unter einem flachen Walmdach und besitzt einen dreigeschoßigen Seitentrakt. Zum Stadtplatz hin zeigt es eine 1964 in spätbarocken Formen wiederhergestellte Rieselputzfassade mit im Obergeschoß befindlichen Kolossalpilastern und breiter Sockelbänderung. Die Erdgeschoßräume haben Platzlgewölbe mit Stichkappentonnen, die repräsentativen Säle im Obergeschoß tragen teilweise stuckierte Decken aus dem 1. Viertel des 18. Jahrhunderts. Zur Pfarrkirche hin steht eine vierteilige, spätbarocke Gartenmauer, zum Unteren Stadtplatz führt ein steil abfallender Durchgang (Pfarrgasse), wo sich an einem abgemauerten spätgotischen Portalgewände eine Wappengrabplatte mit Rollwerkdekor aus 1598 von Christoph Murhamer befindet.
Kath. Pfarrkirche hll. Maria Magdalena und Lambert und ehem. Friedhof
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Kath. Pfarrkirche hll. Maria Magdalena und Lambert und ehem. Friedhof
ObjektID: 76707
Status: § 2a
Oberer Stadtplatz 35
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .2/1
Spätgotische, dreischiffige Hallenkirche; Zugang durch das ehemalige (bis 1542) Friedhofstor mit mächtiger Tormauer und Rundbogenportal mit klassizistischem Schmiedeeisengitter. Erste urkundliche Erwähnung 1186, Neubau 1470-1510 unter Einschluss von Teilen der alten Stadtbefestigung, d.s. der Turm und die zweigeschoßige Westfront. U.a. zieren die Kirche gestaffelte Strebepfeiler, Maßwerkfenster und Spitzbogenfenster, ein mächtiges Schulterportal mit gestäbter, vierfach abgestufter Rechteckrahmung sowie schweren, hölzernen Türflügeln (um 1500), ein rezenter Vorbau mit spätgotischem Portal sowie ein zweigeschoßiger, spätgotischer Sakristeianbau. Im Inneren eine dreischiffige Halle mit bemerkenswertem nischenartigen Chorpolygon, Barockorgel und barockem Flügelaltar (1500). 1662 Anbau der hochbarocken Marienkapelle; diese ist durch ein Rundbogenportal aus dem Seitenschiff der Kirche zugänglich und trägt an Wänden und der Kuppel reiche Wandmalereien. Der im Kern romanische Turm der Kirche (SW-Ecke) wurde 1689 um das Glockengeschoß auf 8 Stockwerke erhöht und ist mit einem barocken, vierwangigen Kugelzwiebeldach bedeckt.
Wohnhaus, ehem. Nachrichterhaus Datei hochladen Wohnhaus, ehem. Nachrichterhaus
ObjektID: 9585
Status: Bescheid
Ölberggasse 6
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .20
Zugleich Paul Rebhuhn-Gasse 3. Das zweigeschoßige, im Kern aus dem 15./16. Jahrhundert stammende Haus mit Speichergeschoß besitzt einen Schwibbogen zur Paul Rebhuhn-Gasse. Die Profilleistenfassade entstammt dem Beginn des 20. Jahrhunderts, ein spätgotisches Schulterportal umrahmt ein biedermeierliches Türblatt und eine verglaste, vergitterte Oberlichte. Der Flur ist durchgängig tonnengewölbt und erschloss einst die Gefängniszellen, im Obergeschoß befinden sich Kreuzgratgewölbe.
Wohn- und Geschäftshaus
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Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 67280
Status: Bescheid
Paul Rebhuhn-Gasse 2
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .22
Das dreigeschoßige Haus mit Schopfwalmdach steht markant an der Ecke zum Freisinger Berg hin. Die Fassade mit Silhouettenpilastern und Sockelbänderung ist an der Nordseite mit 1572 bezeichnet, weiters prägen eine unregelmäßige Achsenverteilung mit Steingewändefenstern, ein mit 1426 bezeichnetes Steingewändeportal sowie ein ovales Bildfeld mit einem Bild des heiligen Korbinian (730 Bischof von Freising) die Außenansicht. Im Inneren befindet sich ein kreuzgratgewölbter Flur über Steinpfeilern. Holzbalkendecken befinden sich in beiden Stockwerken, im Erdgeschoß mit Rosettendekor und mit 1571, im Obergeschoß mit 1574 bezeichnet.
Kindergarten
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Kindergarten
ObjektID: 77083
Status: § 2a
Pocksteinerstraße 33
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: 258/2
Der mächtige dreigeschoßige Bau mit hakenförmigem Grundriss wurde 1908 von M. Bukoviesen als Kur- und Wasserheilanstalt gebaut und war bis 1943 ein Sanatorium. Ein Umbau erfolgte noch im Jahr der Schließung durch A. Schreiy. Seit 1979 wird der Bau als Niederösterreichischer Landeskindergarten genutzt.
Aufnahmsgebäude
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Aufnahmsgebäude
ObjektID: 70107
Status: Bescheid
Pocksteinerstraße 36
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: 728/1
Das Aufnahmegebäude der Ybbstalbahn wurde 1896 erbaut und 1980/84 restauriert. Der hakenförmige Bau unter einem Satteldach weist Fachwerkelemente auf und wurde im 20. Jahrhundert aufgestockt.
Hammerherrenhaus
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Hammerherrenhaus
ObjektID: 33898
Status: Bescheid
Redtenbachstraße 1
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .423/1
Das stattliche, spätbarocke Herrenhaus unter einem hohen, geschweiften Walmdach ist ein kubischer Bau, dessen Kern aus dem 17. Jahrhundert stammt. Die 1993 restaurierte Fassade zeigt eine geschuppte Lisenengliederung mit Quastenkapitälchen, der durchgängige Flur trägt ein Stichkappentonnengewölbe. Das eingeschoßige Nebengebäude wurde um 1800 erbaut.
Bildstock
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Bildstock
ObjektID: 77996
Status: § 2a
bei Redtenbachstraße 24
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: 609/1
Der spätgotische Tabernakel-Bildstock wurde um 1500 errichtet. Er besteht aus einer viereckigen Basis, die in einen achteckigen Schaft übergeht; darauf ruht ein viereckiges Gehäuse, in dem sich ein auf Blech gemaltes Bild der Heiligsten Dreifaltigkeit vom Sonntagberg befindet.[4]
Plenkerbrunnen
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Plenkerbrunnen
ObjektID: 79523
Status: § 2a
Schillerpark
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: 300
Eine in sezessionistischen Formen ausgeführte, dreischalige Brunnenanlage auf einem Steinsockel mit Bronzemedaillon Friedrich Schillers.
Kriegerdenkmal
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Kriegerdenkmal
ObjektID: 76817
Status: § 2a
Schillerplatz
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: 697/77
Das aus 1922 stammende Denkmal für die im 1. Weltkrieg gefallenen Lehrer befindet sich vor dem Realgymnasium und ist ein zugespitzter monumentaler Rundpfeiler mit Inschrift. Das Hochrelief zeigt einen Athleten in antikisierender Form.
Wetterhäuschen
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Wetterhäuschen
ObjektID: 76732
Status: § 2a
Schillerplatz
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: 300
Das historische Wetterhäuschen mit Zwiebelhelm hat eine filigrane schmiedeeiserne Rankenhaube.
Fußgängerbrücke
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Fußgängerbrücke
ObjektID: 71663
Status: § 2a
Schloßweg
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: 1; 625/5
Bundesfachschule für Forstwirtschaft - Rothschildschloss
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Bundesfachschule für Forstwirtschaft - Rothschildschloss
ObjektID: 23575
Status: Bescheid
Schloßweg 2
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: 1; 625/5
Wohnhaus, ehem. Gewerbehaus Datei hochladen Wohnhaus, ehem. Gewerbehaus
ObjektID: 66687
Status: Bescheid
Unter der Leithen 4
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: 107/3
Das zweigeschoßige, traufständige Haus ist eine ehemalige Messerschmiede und stammt im Kern aus dem 16. Jahrhundert, spätbarocke Umbauten wurden 1798 durchgeführt. Das mächtige Dach stammt aus dem 19. Jahrhundert. Die Fassade mit Kordongesims und biedermeierlich schmiedeeisernen Fensterkörben zeigt ein freigelegtes Steingewändeportal aus dem 16. Jahrhundert mit biedermeierlichem Türblatt. Der tonnengewölbte Flur führt in Nebenräume mit Resten von Kreuzgratgewölben, im Obergeschoß finden sich Stichkappentonnengewölbe mit teilweise stark angeputzten Graten.
Wohnhaus, ehem. Gewerbehaus Datei hochladen Wohnhaus, ehem. Gewerbehaus
ObjektID: 66688
Status: Bescheid
Unter der Leithen 6
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .165
Das Giebelhaus hat eine Rieselputzfassade mit Eckfaschen und einem Biedermeierportal. Der Flur im Erdgeschoß ist halbtonnengewölbt, im Obergeschoß tonnengewölbt mit zwei spätgotischen Steingewändefenstern zur Seitenfront. Über dem Felsenkeller befinden sich tonnengewölbte Nebenräume.
Wohnhaus, ehem. Gewerbehaus
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Wohnhaus, ehem. Gewerbehaus
ObjektID: 66689
Status: Bescheid
Unter der Leithen 7
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .173
Das bachseitig an Nr. 9 angeschlossene Kleingewerbehaus ist eingeschoßig, steht unter einem Satteldach und weist im Inneren Stichkappentonnen auf.
Wohnhaus, ehem. Kleinschmiede Datei hochladen Wohnhaus, ehem. Kleinschmiede
ObjektID: 66691
Status: Bescheid
Unter der Leithen 9
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .174
Das schmale, unter einem Schopfwalmdach stehende, eingeschoßige Kleingewerbehaus besitzt ein spätgotisch abgefastes Steingewändeportal mit biedermeierlichem Türblatt. Der gewölbte Keller ist eine ehemalige Kleinschmiede, in der sich eine Esse aus dem 16./17. Jahrhundert befindet.
Wohnhaus, ehem. Gewerbehaus Datei hochladen Wohnhaus, ehem. Gewerbehaus
ObjektID: 66685
Status: Bescheid
Unter der Leithen 10
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .171
Das traufständig stehende Haus stammt im Kern aus dem 16. Jahrhundert. Die leicht gekrümmte Fassade besitzt ein schulterbogiges spätgotisches Portal, im Flur befindet sich eine von Wandpfeilern getragene Stichkappentonne.
Ehem. Gewerbehaus
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Ehem. Gewerbehaus
ObjektID: 66683
Status: Bescheid
Unter der Leithen 11
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .175
Das im Kern aus dem 16. Jahrhundert stammende eingeschoßige Kleingewerbehaus weist ybbsseitig ein von geböschten Strebepfeilern gestütztes Kellergeschoß auf. Das Kellergeschoß ist tonnengewölbt, die anderen Räume tragen Stichkappentonnen und eine Holzbalkendecke mit Kerbschnittrosetten aus dem 17. Jahrhundert.
Fassbinderei
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Fassbinderei
ObjektID: 66684
Status: Bescheid
Unter der Leithen 13
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .178/2
Das zweigeschoßige, im Kern aus dem 16. Jahrhundert stammende Gebäude mit hakenförmigem Grundriss befindet sich zwischen Konglomeratfelsen und der Ybbstalböschung unter der Hochbrücke und ist mit einem hohen Walmdach gedeckt. Im Keller befinden sich Tonnengewölbe mit Schalungsabdrücken. Aus der Mitte des 19. Jahrhunderts stammen die Rieselputzfassade mit Eckquaderung und ein angegliederter Neubau.
Wohnhaus, ehem. Gewerbehaus
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Wohnhaus, ehem. Gewerbehaus
ObjektID: 66686
Status: Bescheid
Unter der Leithen 14
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .172/1
Das an der Schmiedstiege Nr. 1 gelegene spätbarocke, aufgestockte Mittelflurhaus stammt aus dem 16. Jahrhundert und trägt ein Satteldach. Die geglättete Fassade zeigt eine geritzte Faschenbemalung sowie ein mit 1798 bezeichnetes Steingewändeportal. Im Inneren befindet sich eine Kerbschnittbalkendecke mit der Bezeichnung 1638.
Wohnhaus, ehem. Zinnschmiede
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Wohnhaus, ehem. Zinnschmiede
ObjektID: 33913
Status: Bescheid
Unter der Leithen 16
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .176
Die ehemalige Zinnschmiede stammt im Kern aus dem 17. Jahrhundert, ist zweigeschoßig und mit einem hohen Sockel direkt in den Fels gebaut. Ein Stiegenaufgang führt zu einem biedermeierlichen Steingewändeportal. Im Inneren befinden sich ein tonnengewölbter Flur und eine ebensolche Küche, ein abgefastes rundbogiges Kellerportal führt in den Felsenkeller. Eine Holzbalkendecke ist mit 1635 bezeichnet.
Steinernes Renaissanceportal Datei hochladen Steinernes Renaissanceportal
ObjektID: 48124
Status: Bescheid
Unterer Stadtplatz 2
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: 50
Das zweigeschoßige Haus, an dem sich das Portal befindet, ist Teil einer Gruppe von traufständigen historischen Bürgerhäusern. Das rundbogige Renaissanceportal mit Diamantquaderung, Blattdekor und Spruchbandbalken ist mit 1628 bezeichnet und wurde 1973 bei der Erneuerung der Rieselputzfassade als Spolie angebracht.

Am Spruchbandbalken befindet sich die Inschrift GOD PEHIET·DEN·EIN GANG VNND·AVSS GANG - Gott behüte den Eingang und Ausgang.

Ehem. Gasthaus Zum Goldenen Stern
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Ehem. Gasthaus Zum Goldenen Stern
ObjektID: 7175
Status: Bescheid
Unterer Stadtplatz 7
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .55/2
Das im Kern aus dem 15./16. Jahrhundert stammende, giebelständig unter einem Schopfwalmdach stehende Haus mit erneuerter Rieselputzfassade besitzt einen historischen schmiedeeisernen Ausleger. Im leicht versetzten Mittelflur befindet sich ein flach korbbogiges Tonnengewölbe, im Keller Tonnengewölbe und Spitzbogengewände aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts.
Bürgerhaus, Kößlerisches Haus Datei hochladen Bürgerhaus, Kößlerisches Haus
ObjektID: 7174
Status: Bescheid
Unterer Stadtplatz 8
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .54
Das dreigeschoßige Eckhaus zum Freisingerberg mit steilem Schopfwalmdach und erneuerter Rieselputzfassade aus der Mitte des 19. Jahrhunderts stammt im Kern aus dem 15./16. Jahrhundert. Kolossalpilaster mit floralen Kapitellen, ein korbbogiges Portal und ein an der Seitenfront eingemauertes, mit 1618 bezeichnetes Steinfragment prägen die Straßenansicht, im überdachten Arkadenhof finden sich Pfeiler mit Quertonnen aus der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts. Im Inneren befinden sich ein hoher stichkappentonnengewölbter Flur, der Keller und das Erdgeschoß sind stichkappentonnen- und kreuzgratgewölbt, im Obergeschoß Stichkappentonnen und eine mit 1666 bezeichnete Kerbschnitt-Holzbalkendecke. Der Geschäftseinbau stammt aus den 1930/40er Jahren.
Bürgerhaus mit Steingewände und Torflügel
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Bürgerhaus mit Steingewände und Torflügel
ObjektID: 6760
Status: Bescheid
Unterer Stadtplatz 10
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .51/1
Ein hakenförmiger, dreigeschoßiger, unter flachem Walmdach stehender Bau, der im Kern aus dem 14./15. Jahrhundert stammt; eine ehemalige Bezeichnung lautete 1419. Schlichter Parapetdekor aus der Mitte des 19. Jahrhunderts befindet sich auf der Profilgesimsfassade, dazu ein rundbogiges, aus Steinquadern in einen Rechteckrahmen gearbeitetes Renaissanceportal vom Anfang des 17. Jahrhunderts. Im Erdgeschoß befindet sich ein schmales Tonnengewölbe mit Stuckkassettierung und Rosetten aus dem 17. Jahrhundert. Im engen, leicht geknickten Flur mit Tonnengewölbe befinden sich seitlich Sitznischen. Neben weiteren spätgotischen Baudetails befinden sich im Hof drei verglaste rundbogige Säulenarkaden, in den Gängen Kreuzgratgewölbe aus der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts.
Bürgerhaus
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Bürgerhaus
ObjektID: 6756
Status: Bescheid
Unterer Stadtplatz 11
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .50
Das hohe, dreigeschoßige Haus besitzt unter dem flachen Walmdach ein Speicherhalbgeschoß. Hinter der Rieselputzfassade mit Profilgesimsaufblendungen vom Ende des 19. Jahrhunderts verbirgt sich ein spätmittelalterlicher Kern mit Stichkappentonnen im Erdgeschoß.
Wohn- und Geschäftshaus
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Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 66676
Status: Bescheid
Unterer Stadtplatz 12
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .49/2
Nr. 12 bis 16 bilden eine Gruppe aus leicht vorgestellten Giebelhäusern mit Schopfwalmdächern und dreiteiligen Speicherfenstern. Die dreigeschoßige Nr. 12 stammt im Kern aus dem 15. Jahrhundert und trägt eine Rieselputzfassade mit seitlichem Spionfenster. Eine biedermeierliche Holztüre befindet sich in einem Steingewändeportal mit Oberlichte, das mit 1837 bezeichnet ist, im Erdgeschoß flaches Tonnengewölbe, ein enger, leicht ansteigender, tonnengewölbter Flur mit weit herabgezogenen Stichkappen, und eine zweischiffige Pfeilerhalle, im Obergeschoß Rautenputznetzgewölbe und Stichkappentonnen. Den Hof ziert ein vierjochiger, spitzbogiger Arkadengang in zwei Geschoßen aus der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts.
Bürgerhaus Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 6757
Status: Bescheid
Unterer Stadtplatz 13
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .48
Nr. 12 bis 16 bilden eine Gruppe aus leicht vorgestellten Giebelhäusern mit Schopfwalmdächern und dreiteiligen Speicherfenstern. Nr. 13 stammt im Kern aus dem 15./16. Jahrhundert und trägt eine schlichte, geglättete Putzfaschenfassade. Im Flur und den Erdgeschoßräumen befinden sich Tonnengewölbe. Eine Rundbogenöffnung wurde zum Geschäftsportal umgebaut.
Wohn- und Geschäftshaus Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 33903
Status: Bescheid
Unterer Stadtplatz 14, 15
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .46; .47
Nr. 12 bis 16 bilden eine Gruppe aus leicht vorgestellten Giebelhäusern mit Schopfwalmdächern und dreiteiligen Speicherfenstern. Nr. 14-15 ist ein spätgotisches Doppelhaus mit vorkragendem Obergeschoß über einer Keilsteinbogenreihe. Über dem tonnengewölbten Mittelflur befindet sich ein Flacherker. Die Erdgeschoße tragen teilweise Stichkappentonnen. Das Haus beherbergt zwei Arkadenhöfe, von denen der kleinere Pfeilerarkaden mit quadratischen Kreuzgratgewölben besitzt, der größere Pfeilerarkaden mit Waffelmuster. Ein Speicherabschluss mit drei spätgotisch profilierten Fenstern befindet sich unter dem linken Dach. Nr. 15 hat zudem eine reiche, spätbarocke Fassade.
Wohn- und Geschäftshaus Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 66678
Status: Bescheid
Unterer Stadtplatz 16
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .45
Nr. 12 bis 16 bilden eine Gruppe aus leicht vorgestellten Giebelhäusern mit Schopfwalmdächern und dreiteiligen Speicherfenstern. Das dreigeschoßige Haus Nr. 16 mit erneuerter Rieselputzfassade und Lisenengliederung stammt im Kern aus der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts. Im Keller befinden sich Tonnengewölbe, im Erdgeschoß Stichkappentonnen, und im ersten Obergeschoß Pfeilerarkaden aus der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts, im zweiten Obergeschoß ist ein Rüstbaum mit 1668 bezeichnet.
Wohn- und Geschäftshaus Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 33904
Status: Bescheid
Unterer Stadtplatz 21
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .40
Das Giebelhaus mit Schopfwalmdach hat eine aus ca. 1850 stammende Fassade ist mit neogotischen Elementen, seitlich befindet sich ein spätgotisches Schulterportal.
Ehem. Rathaus
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Ehem. Rathaus
ObjektID: 49182
Status: Bescheid
Unterer Stadtplatz 22
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .39
Das ehemalige Rathaus, zugleich auch Hoher Markt Nr. 28, ist ein mächtiges, dreigeschoßiges Eckhaus, das eine neobarocke Rieselputzfassade mit Kolossalpilastern und Eckquaderungen trägt und einen einachsig zurückgestaffelten Seitentrakt aufweist. Die Hauptfront besitzt eine breite korbbogige Einfahrt und abgefaste Steingewände. Der rückwärtige Flur ist dreijochig und kreuzgratgewölbt. Ein Raum besitzt reiche, mit 1627 und 1666 bezeichnete Holzbalkendecken. Der dreigeschoßige Arkadenhof hat abgefaste spätgotische Pfeiler und Umgänge mit Kreuzgratgewölbe sowie spätgotische Steingewändefenster mit Vergitterungen.
Eckhelturm (Wohn- und Geschäftshaus) Datei hochladen Eckhelturm (Wohn- und Geschäftshaus)
ObjektID: 33905
Status: Bescheid
Unterer Stadtplatz 23
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .87
Ein das obere Ende des Platzes abschließendes, dreigeschoßiges Haus, in dessen Rückseite ein ehemaliger, rechteckiger Wehrturm, der Eckhel Turm, eingeschlossen ist. Die Rieselputzfassade vom Ende des 19. Jahrhunderts hat Profilgesimse und Scheibendekor sowie einen Flacherker über einem spätgotischem Spitzbogenportal. Tonnengewölbe in den Räumen und im Flur, zudem ein spätgotisches Rundbogenportal mit Birnstabauflage im Flur.
Wohn- und Geschäftshaus Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 47837
Status: Bescheid
Unterer Stadtplatz 24
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .86
Der an die ehemalige Stadtmauer angrenzende und in seiner geknickten Form dem Straßenverlauf angepasste dreigeschoßige Bau stammt im Kern aus dem 15. Jahrhundert. Auf der Rieselputzfassade befinden sich kolossale Silhouettepilaster, das Erdgeschoß ist genutet. Im Inneren befindet sich ein tonnengewölbter Mittelflur.
Wohn- und Geschäftshaus Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 33906
Status: Bescheid
Unterer Stadtplatz 27
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: 71
Das unter einem Schopfwalmdach stehende, zweigeschoßige Giebelhaus besitzt ein Speichergeschoß und drei spätgotisch profilierte Steingewändefenster. Über spätgotisch abgefasten Pfeilern und Keilsteinen befindet sich ein vorkragendes Obergeschoß. Die Rieselputzfassade besitzt neobarocke Aufblendungen und ein abgefastes Rundbogenportal. Der Flur ist halbtonnengewölbt, im abgesenkten Hintertrakt befinden sich Kreuzgratgewölbe und Paralleltonnengewölbe sowie eine teilweise vermauerte Keilsteinbogenfolge an der Innenmauer.
Gasthaus Zum Goldenen Hirschen Datei hochladen Gasthaus Zum Goldenen Hirschen
ObjektID: 7519
Status: Bescheid
Unterer Stadtplatz 28, 29
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .77; .78
Die beiden dreigeschoßigen Häuser mit Blendgiebelfront und Grabendach wurden 1862 zusammengelegt und haben einen gemeinsamen tonnengewöbten Mittelflur. Die Fassade stammt aus dieser Zeit, im Kern stammen sie aus dem 15. Jahrhundert. Über seichten Wandpfeilern einer unregelmäßigen Bogenreihe aus dem Ende des 15. Jahrhunderts befindet sich ein vorkragendes Obergeschoß, darin sind Putzgratauflagen. Der Hintertrakt beherbergt eine zweischiffige platzlgewölbte Pfeilerhalle.
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ObjektID: 9744
Status: Bescheid
Unterer Stadtplatz 30
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .76/1
Das dreigeschoßige Haus mit zweigeteilter Blendgiebelfront, auf deren historischer Rieselputzfassade mit Fries, Ornamentbänderung und kolossalen Eckpilastern gestaltet ist, besitzt einen Keller aus dem 15. Jahrhundert mit Tonnengewölbe; auch das Erdgeschoß ist tonnengewölbt. Im Obergeschoß finden sich sowohl Tonnengewölbe mit fein gestalteten, plastischen Putznetzgratauflagen mit Zapfen aus der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts, als auch Muldengewölbe mit Stichkappen.
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ObjektID: 66680
Status: Bescheid
Unterer Stadtplatz 33
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .73
Das spätgotische, zweigeschoßige Haus mit Schopfwalmdach hat ein über zwei flachen Bögen vorkragendes Obergeschoß sowie Kanelurprofilleisten und Putzfaschen auf der erneuerten Rieselputzfassade. Besonderheiten im Inneren sind ein tonnengewölbter ehemaliger Flur, ein vierjochiges Kreuzgratgewölbe über spätgotisch abgefasten Steinpfeilern mit Stichkappentonnen im Erdgeschoß und ein feines, aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts stammendes Sternnetzgewölbe mit Zapfen im Obergeschoß.
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Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 33907
Status: Bescheid
Unterer Stadtplatz 34
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .72
Der kubische, dreigeschoßige Bau steht unter einem sehr flachen Walmdach; er stammt im Kern aus dem 15. Jahrhundert und wurde im 17. Jahrhundert umgestaltet. Die aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stammende Fassade besitzt an den Ecken Kolossalpilaster sowie ein Rundbogenportal mit klassizistischer Holztüre. Im Inneren befinden sich ein tonnen- und kreuzgratgewölbter Flur aus dem 16. Jahrhundert, ein vierjochiges zweischiffiges Tonnengewölbe mit Stuckkassettierung und Rosettenaufblendung über einem Mittelpfeiler, bezeichnet mit 1655, sowie unregelmäßige, weit herabgezogene Gewölbe und ein Spitzbogenportal. Den Hof zieren Pfeilerarkaden mit rundbogigen Nischen, Basen und gestuften Kapitellen; der Arkadengang wurde um 1900 verglast.
Wohn- und Geschäftshaus Alte Post
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Wohn- und Geschäftshaus Alte Post
ObjektID: 33908
Status: Bescheid
Unterer Stadtplatz 35
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: 64
Das mächtige, im Kern aus dem 15./16. Jahrhundert stammende Haus mit geschwungenem, ausgebautem Schopfwalmdach und erneuerter Rieselputzfassade mit 1987 restaurierter Pilastergliederung ist weit vorgebaut und den Platz prägend, zu dem es durch seinen Laubengang mit drei leicht spitzbogigen Arkaden geöffnet ist. Ein abgefastes Rundbogenportal mit Stabauflage und eine tonnengewölbte Einfahrt führen in das Innere, zudem besitzt es einen überdachten Arkadenhof mit zwei Säulenarkadengängen. In den Arkaden und Räumlichkeiten befinden sich Kreuzgrat-, Kreuzrippen-, Tonnen- und Putznetzgewölbe.
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ObjektID: 66681
Status: Bescheid
Unterer Stadtplatz 36
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .70
Das zweigeschoßige, giebelständig unter einem 1924 erneuerten Schopfwalmdach stehende Haus grenzt an die Stadtbefestigung an. Die um 1830 angebrachte Fassade schmücken barocke Blütenmedaillonaufblendungen. Im Inneren befinden sich ein tonnengewölbter Flur und aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts stammende Platzlgewölbe.
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Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 66682
Status: Bescheid
Unterer Stadtplatz 37
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .69
Ein leicht geschweiftes Mansarddach bedeckt das mächtige, dreigeschoßige, im Kern aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts stammende Haus. Spätgotische einachsige Seitenerker, der linke über Polygonalpfeilern mit Blendmaßwerkparapet, und eine barocke, in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts angebrachte, durch Lisenengruppen und ein Madonnenwandbild rhythmisierte Fassadengliederung prägen die Außenansicht. Ein spitzbogiges spätgotisches Portal mit verkreuzter Rundstabauflage führt in einen tonnengewölbten Flur. Weitere Details sind ein um 1880 erbauter Stiegenaufgang sowie Kreuzgratgewölbe im Erdgeschoß und ein spitzbogiges Tonnengewölbe im Obergeschoß.
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ObjektID: 33909
Status: Bescheid
Unterer Stadtplatz 38
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: 62/1
Der breit gelagerte, dreigeschoßige Bau stammt im Kern aus dem 15. Jahrhundert und hat ein breites, Ende der 1930er Jahre ausgebautes Walmdach, seine rückwärtige Mauer ist ein Rest der alten Stadtmauer. Die Rieselputzfassade stammt aus dem ausgehenden 18. Jahrhundert, das Steingewändeportal ist mit 1925 bezeichnet. Ein tonnengewölbter Mittelflur und Räume mit Stichkappentonnen und Kreuzgratgewölben über spätgotischen Polygonalpfeilern sowie spitzbogige Steinbögen befinden sich im Erdgeschoß. Im mehrteiligen Keller ist ein spätgotisches Steingewändeportal, im Obergeschoß ein quer gelagerter Flur mit barocken Gewölbeteilen und Putzrosetten.
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ObjektID: 7520
Status: Bescheid
Unterer Stadtplatz 39
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: 61
Das Haus der Konditorei Piaty ist giebelständig und zweigeschoßig mit Schopfwalmdach. Auf einer schlichten Fassade befinden sich ein Bäckerzeichen und ein Ausleger von 1935. Im Inneren befinden sich Stichkappentonnen aus dem 17. Jahrhundert und Platzlgewölbe aus dem 18. Jahrhundert. Weiters befinden sich in dem Haus eine Konditoreiausstattung von 1927, und im Obergeschoß seit 1962 auch die volkskundliche Sammlung Paul Piaty, bestehend aus bäuerlichen Gebrauchs- und Kunstgegenständen sowie eine komplette Bauernstube mit 1614 bezeichneter Holzbalkendecke.[5]
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ObjektID: 33910
Status: Bescheid
Unterer Stadtplatz 41
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .65
Die Fassade des spätbarocken Bürgerhauses unter einem 1991 erneuerten Mansarddach stammt ca. aus dem Jahr 1840. Platzgewölbe, ein quer gelagertes Tonnengewölbe sowie ein spätbarockes Steingewändeportal mit geschwungener Oberlichte sind die charakteristischen Details des Hauses.
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ObjektID: 6758
Status: Bescheid
Unterer Stadtplatz 42
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .64
Die Front des dreigeschoßigen Hauses mit breitem Schopfwalmdach und schlichter Fassade zeigt einen einachsigen Fassadenerker aus der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts über Keilsteinen mit Maskarons. Innen befinden sich tonnengewölbte und teilweise mit Stichkappen versehene Erdgeschoßräume sowie eine reich geschnitzte, mit der Jahreszahl 1629 bezeichnete Holzbalkendecke.
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ObjektID: 6759
Status: Bescheid
Unterer Stadtplatz 43
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: 57
Das an die ehemalige Stadtmauer angeschlossene Haus besitzt eine reiche, frühhistorische Fassade mit Blütenornamentik. Im Keller des Hauses befindet sich ein Bruchstein-Stichkappentonnengewölbe mit Schalungsabdrücken aus dem 15. Jahrhundert. In den Stockwerken darüber finden sich Stichkappentonnen- und Kreuzgratgewölbe aus dem 16./17. Jahrhundert, und im Hof dreiachsige Rundbogenarkaden.
Bürgerhaus
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Bürgerhaus
ObjektID: 6752
Status: Bescheid
Unterer Stadtplatz 44
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .62
Das ursprünglich zweigeschoßige, im Kern aus dem 15./16. Jahrhundert stammende Haus ist eine ehemalige Pferdeschmiede, die 1846 großzügig umgebaut wurde und Anfang des 20. Jahrhunderts ein drittes Geschoß bekam. Die abgerundete Front ist im Erdgeschoß genutet und hat eine biedermeierliche Fassade, auf der sich über floral gestalteten Kragsteinen Flacherker mit Butzenscheibenverglasung befinden. Rundbogenfenster und -portal sind mit 1846 bezeichnet und teilweise vergittert und mit schmiedeeisernen Blumenkörbchen versehen. Westseitig befindet sich eine 1920 zugebaute Werkstatt mit zweischiffiger, vier- bis sechsjochiger Pfeilerhalle.
Wohnhaus, ehem. Hammerherrenhaus
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Wohnhaus, ehem. Hammerherrenhaus
ObjektID: 33911
Status: Bescheid
Weyrerstraße 5
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .493
Das im Kern aus dem 16. Jahrhundert stammende, zweigeschoßige, giebelstängige ehemalige Hammerherrenhaus mit rückgestaffeltem Seitentrakt weist zahlreiche Baudetails wie Steingewändefenster und Flacherker, sowie Sgraffitoreste als Eckquaderung im Schwarzweißdekor auf. Weiters finden sich auf der spätbiedermeierlich-frühhistorischen Fassade ein mit 1850 bezeichnetes Steingewändeportal und reicher Palmettenfries unter der Traufe.
Wohnhaus
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Wohnhaus
ObjektID: 33912
Status: Bescheid
Weyrerstraße 15
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .476/1
Die Fassade des spätbarocken, traufständig unter einem Mansarddach stehende Haus weist im Obergeschoß feinen Rokokostuckdekor und Pilastergliederung auf, im Erdgeschoß Bänderung. Im Inneren finden sich Platzlgewölbe mit Gurten.
Ehem. Gasthof Zur Sonne
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Ehem. Gasthof Zur Sonne
ObjektID: 77105
Status: Bescheid
Weyrerstraße 22
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .472/1; .471
Der im Kern aus dem 17. Jahrhundert stammende mächtige Bau steht unter einem vorgezogenen Satteldach und hat eine biedermeierliche Fassade aus Kannelur-Lisenengliederung und einer welligen Horizontalbänderung. Die Türflügel der breiten, korbbogigen Einfahrt mit Tonnengewölbe sind mit Sonnensymbolen verziert. In den Erdgeschoßräumen befinden sich zum Teil Stichkappentonnen. Den Gastraum prägt eine mit 1623 bezeichnete Holzbalkendecke mit zwei Unterzugbalken samt Palmettendekor und Schriftband, außerdem befindet sich in dem Raum ein vom Ende des 19. Jahrhunderts stammendes Zunftzeichen.
Bildstock/ Wegkapelle
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Bildstock/ Wegkapelle
ObjektID: 26835
Status: Bescheid
bei Wienerstraße 4
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: 709/1
Der Nischenbildstock ist mit einem Holzschindeldach gedeckt und beinhaltet eine zwischen toskanischen Säulchen stehende spätgotische Statuette Schmerzensmann vom Anfang des 16. Jahrhunderts.
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ObjektID: 66703
Status: Bescheid
Ybbsitzerstraße 9
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .181
Der langgestreckte, knapp unter dem heutigen Straßenniveau liegende Bau mit spätgotischem Kern hat einen erhöhtem Mittelteil und ist mit einem Zeltdach gedeckt. Im Keller befinden sich Tonnengewölbe mit Schalungsabdrücken, in den Wohnräumen Stichkappentonnen und zwei Kerbschnittbalkendecken, die mit 1603 und 1623 bezeichnet sind.
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ObjektID: 56107
Status: Bescheid
Ybbsitzerstraße 11
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .182
Der eingeschoßige, im Kern spätgotische Bau besitzt im Keller Tonnengewölbe mit Schalungsabdrücken. In den anderen Räumen finden sich Tonnen- und Kreuzgratgewölbe sowie eine ehemalige Schmiede.
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ObjektID: 66706
Status: Bescheid
Ybbsitzerstraße 13
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .183
Das eingeschoßige Gebäude weist auf der erneuerten Fassade teilweise Ortquaderung bzw. unter der Traufe -bänderung auf, sowie ein spätgotisches Schulterportal. Im Inneren befinden sich ein tonnengewölbter Flur und Stichkappentonnen in den Räumen, zudem eine spitzbogige Wandnische und ein weiteres, freigelegtes Schulterportal.
Wohnhaus, ehem. Herrenhaus Datei hochladen Wohnhaus, ehem. Herrenhaus
ObjektID: 66698
Status: Bescheid
Ybbsitzerstraße 16
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .300
Das markant in der Achse der Ybbsbrücke gelegene, traufständig stehende dreigeschoßige Haus besitzt eine repräsentative, um 1800 angebrachte, klassizistische Fassade mit strenger Kolossalpilasterordnung und einer breiten rundbogigen Durchfahrt. Die niedrigen Wirtschaftstrakte zeigen hofseitig ebenfalls Pilastergliederung. In den Erdgeschoßen befinden sich Platzlgewölbe, im Keller des Hauses Tonnengewölbe aus dem 16. Jahrhundert.
Wohnhaus, ehem. Gewerbehaus Datei hochladen Wohnhaus, ehem. Gewerbehaus
ObjektID: 66699
Status: Bescheid
Ybbsitzerstraße 17
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .185
Das unter einem Satteldach stehende Mittelflurhaus stammt im Kern aus dem 16./17. Jahrhundert.
Ehem. Gasthof Zum goldenen Löwen Datei hochladen Ehem. Gasthof Zum goldenen Löwen
ObjektID: 93476
Status: Bescheid
Ybbsitzerstraße 18
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .299/1
Der dreigeschoßige, unter einem ausgebauten Dach stehende Bau stammt im Kern aus dem ausgehenden 18. Jahrhundert, ein gestaffelter Anbau vom Ende des 19. Jahrhunderts. Im Erdgeschoß befindet sich eine Fassadenbänderung, seitlich ein mit 1781 bezeichneter Torbogen. Der durchgängige Mittelflur besteht aus vier kreuzgratgewölbten Jochen mit angeputzten Graten aus dem 17. Jahrhundert.
Wohnhaus, ehem. Gewerbehaus Datei hochladen Wohnhaus, ehem. Gewerbehaus
ObjektID: 66704
Status: Bescheid
Ybbsitzerstraße 20
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .298
Der zweigeschoßige, im Kern aus dem 16. Jahrhundert stammende Bau wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts adaptiert. Die erneuerte Fassade besitzt eine in einer Scheinkartusche angebrachte und mit 1717 bezeichnete Wandmalerei, die eine Mariazeller Madonna mit Heiligen zeigt. Im Inneren befinden sich ein enger, durchgängiger Flur mit Tonnengewölbe, das Kellergewölbe weist Schalungsabdrücke auf.
Wohnhaus, ehem. Gewerbehaus Datei hochladen Wohnhaus, ehem. Gewerbehaus
ObjektID: 66705
Status: Bescheid
Ybbsitzerstraße 22
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .296/1
Das traufständig unter einem Satteldach stehende, zweigeschoßige Haus stammt im Kern aus dem 17. Jahrhundert. Die mit Fruchtgehängedekor verzierte Fassade wird durch einen Mittelrisalit mit Balkon gegliedert. Im Oberlichtportal der korbbogigen Einfahrt befindet sich ein Weinranken-Schmiedeeisengitter. Im Inneren befinden sich Kreuzgratgewölbe und Stichkappentonnen, im Kellergewölbe finden sich Schalungsabdrücke.
Bürgerhaus, ehem. Gewerbehaus Datei hochladen Bürgerhaus, ehem. Gewerbehaus
ObjektID: 68583
Status: Bescheid
Ybbsitzerstraße 38
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .257/1
Das zweigeschoßige Haus stammt im Kern aus dem 16. Jahrhundert; die Rieselputzfassade mit Putzfaschen, gebändertem Sockel und Steingewändeportal aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Wohnräume sind mit Stichkappentonnen und Kreuzgratgewölben ausgestattet, im Keller befinden sich Tonnengewölbe mit Schalungsabdrücken.
Bezirksgericht
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Bezirksgericht
ObjektID: 56104
Status: § 2a
Ybbstorgasse 2/2a
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .107
Der mächtige, zweieinhalbgeschoßige Renaissancebau ist das Geburtshaus des Malers Ludwig Halauska. Es wurde im letzten Drittel des 16. Jahrhunderts erbaut, besitzt ein Walmdach, ein wuchtiges Rustika-Rundbogenportal mit einer Kopie des hölzernen Renaissanceportals von 1582, dessen Original sich im Museum befindet, ein weiteres Rundbogenportal bei der tonnengewölbten Einfahrt sowie einen Durchgang aus zwei Rundbogenpfeilerarkaden. Die historische Fassade an der Schauseite zieren florales Dekor, Eckquaderungen und schlichte Fensterüberdachungen, an der Seitenfront gibt es einen schmalen Verbindungstrakt zum Ybbstor. Im breiten Flur befinden sich Kreuzgratgewölbe mit angeputzten Graten und Nasen aus dem 16. Jahrhundert, die Erdgeschoßräume sind mit Stichkappentonnen versehen. Im Obergeschoß hat der Flur ein Tonnengewölbe, gratige Stuckkassettierung über Konsolsteinen und ein Steingewändeportal mit 1572 bezeichnetem Wappen (Wolf Ebenperger, außerdem befindet sich hier eine dreijochige Stichkappentonne mit Stuckgratkassettierung, zum Hof in drei Rundbogenarkaden über Polygonalpfeilern mit kreuzgratgewölbten Gängen geöffnet. Der Gerichtssaal hat eine barock kassettierte Stuckdecke, im Vorraum befindet sich ein spätgotisches, von einer vermauerten Säule ausstrahlendes Netzgratgewölbe mit ausgeprägten Noppen. Im Richterzimmer befinden sich Tonnengewölbe mit enger Stichkappenfolge, die Ecken sind durch eine Dreistrahllösung elegant abgerundet.
Gasthaus Zum Schwarzen Bären Datei hochladen Gasthaus Zum Schwarzen Bären
ObjektID: 6754
Status: Bescheid
Ybbstorgasse 3
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .108
Das unter einem Schopfwalmdach stehende zweigeschoßige Giebelhaus stammt überwiegend aus dem 16. Jahrhundert, der Keller bereits aus dem 15., der vorgezogene, zweiachsige Fassadenteil entstand um 1700. Auf der erneuerten Rieselputzfassade befindet sich ein barockes Stuckfeld mit der Darstellung eines Kruzifix' aus dem 19. Jahrhundert, sowie ein Rundbogenportal. Im Erd- und Obergeschoß befinden sich mehrere frühneuzeitliche Tonnen- und Kreuzgratgewölbe, im Obergeschoß außerdem eine mit 1592 bezeichnete Holzbalkendecke.
Ybbstor
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Ybbstor
ObjektID: 77109
Status: § 2a
Ybbstorgasse 4
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .156/1
Das Ybbstor (13. Jahrhundert) ist das letzte das Stadtbild deutlich prägende Stadttor, das noch erhalten ist. Mit Renaissance-Rustika, spätgotischen Fensteröffnungen, barockem Zwiebelturm (1778) und Profilleistendekor (19. Jahrhundert).
Bürgerhaus
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Bürgerhaus
ObjektID: 7173
Status: Bescheid
Ybbstorgasse 5
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: 25
Das zweigeschoßige, giebelständig unter einem breiten Schopfwalmdach stehende Haus ist eine ehemalige Bäckerei und entstand überwiegend im 16. Jahrhundert. Es besitzt ein überarbeitetes Schulterportal aus dem ersten Drittel des 16. Jahrhunderts und einen einachsigen Flacherker mit profilierten Konsolen; an seiner Südseite zeigt er ein über Kragsteinen vorgezogenes Obergeschoß. Beide Bauteile haben eine angeputzte Ortquaderung aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Das Innere des Hauses ist entkernt.
Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
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Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 76803
Status: § 2a

Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: 680/2
Die Statue ist eine 1982 angefertigte Kopie der Gruppe am Fuß des Schlossbergs in Ochsenburg (St. Pölten). Sie wurde 2006 von Herbert Petermandl restauriert.
Obere Kapelle am Buchenberg
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Obere Kapelle am Buchenberg
ObjektID: 76819
Status: § 2a

Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .692
Die rechteckige Kapelle wurde 1852 auf einem hoch gelegenen Plateau des Buchenberges gebaut und 1921 sowie 1966 renoviert. Eine flache, stark eingezogene Apsis, eine vorkragende Giebelmauer, Rieselputzfassaden mit Putzfaschen und Lünettenfenstern sowie ein Satteldach prägen das Äußere, das Innere ist flach gedeckt. In der Kapelle befinden sich eine Madonnenstatue, ein Kruzifix und Votivbildchen aus der zweiten Hälfte des 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts, sowie eine volkstümliche Statue Maria Immatriculata aus dem 19. Jahrhundert. Ein Gitter ist mit der Jahreszahl 1931 bezeichnet.
Untere Kapelle am Buchenberg
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Untere Kapelle am Buchenberg
ObjektID: 76820
Status: § 2a

Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .691
Der aus 1856 stammende, geräumige Rechteckbau mit Rundbogenapsis zeigt an seinen Rieselputzfassaden Lünettenfenster und ein Steingewändeportal mit vergitterter Oberlichte, sowie ein mit 1865 bezeichnetes Madonnenrelief. Im tonnengewölbten Innenraum befindet sich eine holzverkleidete Altarnische mit einem Altarbild Pietà von 1856 sowie Votivbilder und Statuetten am Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts.
Zeller Hochbrücke/ Obere Zeller Brücke Datei hochladen Zeller Hochbrücke/ Obere Zeller Brücke
ObjektID: 77199
Status: § 2a

Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: 697/58; 697/59
Eine das Stadtbild prägende, siebzehn Meter hohe Stahlbetonbrücke, die 1898 erbaut und 1969/70 renoviert wurde. Über zwei Bögen und einen Strompfeiler spannt sich die Brücke über bemerkenswerte 44,6 Meter. An beiden Seiten der Brücke stehen Pfeiler mit segmentbogenartigen Abschlüssen, auf der Höhe des Strompfeilers befinden sich balkonartig erweiterte Gehsteige. Die Brücke verbindet die Katastralgemeinden Zell Markt und Waidhofen an der Ybbs.
Sog. Lutherturm, ehem. Johannes-Kapelle
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Sog. Lutherturm, ehem. Johannes-Kapelle
ObjektID: 76708
Status: § 2a

Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .2/2
Eigentlich Anna-Kapelle, da urkundlich 1501 erstmalig als Anna-Benefizium erwähnt; jedoch unklare Geschichte. Aus der Linie der Stadtmauer nach außen heraustretender zweigeschoßiger, großteils unverputzter Turm mit Spitzbogenfenstern.
Viadukt und Eisenbahnbrücke über die Weyrer Straße
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Viadukt und Eisenbahnbrücke über die Weyrer Straße
ObjektID: 23101
Status: Bescheid

Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: 726/1; 727
Das aus mehrachsigen Steinbogenteilen bestehende Viadukt mit stählerner Fischbauchkonstruktion als Mittelteil wurde im Zuge des ersten Bauabschnitts der Ybbstalbahn um 1896 errichtet.
Bürgerspitalkirche hl. Katharina
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Bürgerspitalkirche hl. Katharina
ObjektID: 27700
Status: Bescheid
Eberhardplatz 6
Standort
KG: Waidhofen an der Ybbs
GstNr.: .83
Ein im Kern vermutlich aus dem 13. Jahrhundert stammender, zweischiffiger Bau mit Zeltdach. Das schmälere Südschiff stammt aus dem 15. Jahrhundert. Der fünfgeschoßige Turm im SW-Chorwinkel hat ein barockes Turmgeschoß und eine barocke, zweifach eingeschnürte Zwiebelhaube. Im Inneren befinden sich eine bemerkenswerte Gruppe von drei frühbarocken Altären um 1634 sowie zahlreiche Statuen, Leinwandbilder, Glas- und Wandmalereien.
Pfarrhof
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Pfarrhof
ObjektID: 77138
Status: § 2a
Windhag 1
Standort
KG: Windhag
GstNr.: 605
Der spätbarocke, eingeschoßige Bau steht auf einem hohen Sockel unter einem steilen Schopfwalmdach. Putzfaschen- und Rieselputzfassaden sowie die Portalumrahmung wurden erneuert. Spätbarocke Fensterkörbe und Vergitterungen außen, im Inneren schlichte Stuckdecken vom Ende des 18. Jahrhunderts.[6]
Ehem. Mesnerhäusl
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Ehem. Mesnerhäusl
ObjektID: 77156
Status: § 2a
Windhag 5
Standort
KG: Windhag
GstNr.: 618/2
Kath. Pfarrkirche hl. Nikolaus
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Kath. Pfarrkirche hl. Nikolaus
ObjektID: 77136
Status: § 2a
Windhager-Straße 15
Standort
KG: Windhag
GstNr.: .47
Die Pfarrkirche hl. Nikolaus ist eine spätgotische Saalkirche mit einem niedrigeren Nord-Seitenschiff in Hanglage, sie ist vom Friedhof und einer Mauer umgeben, im Osten steht ein massiges kubisches Tor. Der massige, vorgestellte Westturm ist ein ehemaliger gotischer Wehrturm vom Ende des 14. Jahrhunderts mit schrägen, barocken Stützpfeilern und schmalen Schlitzöffnungen, das Schallgeschoß zeigt Dreipassöffnungen. Der Pyramidenspitzhelm stammt aus dem Jahre 1854. Der Turm ist rundbogig geöffnet, die tonnengewölbte Turmstube hat aber keine Verbindung zum Kirchenschiff.

Das Langhaus ist ein dreijochiger Saal mit Kreuzrippengewölben vom Ende des 14. Jahrhunderts, unter die Orgelempore über einem quadratischen Pfeiler wurde im 17. Jahrhundert ein Kreuzgratgewölbe gebaut, der Holzbalkonvorbau zeigt Reste eines aus dem 18. Jahrhundert stammenden vergoldeten Schleierwerks. Der Chor mit 5/8-Schluss ist direkt und einjochig an das Langhaus angebaut mit einem Kreuzrippengewölbe vom Ende des 14. Jahrhunderts. Das Langhaus ist durch drei Arkaden zum dreijochigen Nordschiff geöffnet, dort kräftige Kreuzrippengewölbe aus dem 3. Viertel des 15. Jahrhunderts, die Joche sind durch Scheidbögen getrennt. An der Nordostseite die Nordkapelle, die als Sakristei dient und mit dem Chor über eine Steingewändetüre verbunden ist. Das leicht geschwungene Spitzbogenportal an der Nordseite hat reich geschnitzte Türflügeln um 1900.

Der Hauptaltar, ein reich gestaltetes Doppelsäulenrentabel um das Jahr 1700, wird von einer monumentalen Statue des Kirchenpatrons über dem Tabernakelaufbau dominiert, seitlich Statuen der hll. Sebastian und Florian. Das Oberbild zeigt die Marienkrönung. Des Seitenaltarrentabel ist schlicht, mit Knorpelwerk verziert, stammt vom Ende des 17. Jahrhunderts und hat eine Aufsatzfigur des hl. Michael etwa aus dem Jahre 1675. Die Kanzel mit barockem Korb und Schalldeckel mit Rankendekor ist mit 1675 bezeichnet und wurde von Adam Piringer gestiftet. Die Orgel in neugotischem Gehäuse stammt von Gregor Hradetzky aus dem Jahre 1963. In der Kirche befindet sich ein monumentales Kruzifix aus dem 17. / Anfang des 18. Jahrhunderts. Der Kreuzweg besteht aus polychromierten Reliefs aus der Zeit um 1950.[6]

Friedhof bei der Pfarrkirche
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Friedhof bei der Pfarrkirche
ObjektID: 77140
Status: § 2a

Standort
KG: Windhag
GstNr.: 606/1
Auf dem Friedhof stehen überwiegend gusseiserne Kreuze. Ein rundbogiges Einfahrtstor trägt ein Wappen, mit 1779 bezeichnet, und in einer Nische steht eine Statue des hl. Nikolaus.[6]
Kath. Filialkirche hl. Ägydius
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Kath. Filialkirche hl. Ägydius
ObjektID: 77155
Status: § 2a

Standort
KG: Windhag
GstNr.: 2117/2
Pichlerkapelle am Seeberg, Seeberg-Kapelle
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Pichlerkapelle am Seeberg, Seeberg-Kapelle
ObjektID: 33899
Status: Bescheid
Wirts
Standort
KG: Wirts
GstNr.: .119/3
Die bei der Abzweigung zu Nr. 8, Reithbauer, befindliche Rechteckkapelle stammt aus dem Jahr 1867. Sie hat eine vorgeblendete Giebelwand mit einer Nische, in der sich eine Statue Ecce homo befindet. Im Inneren weist sie eine Stichkappentonne und Seitennischen auf, auf dem Altar steht eine vermutlich aus dem 18. Jahrhundert stammende Madonnenstatue und mehrere Heiligenfiguren vom Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts.
Schloss Zell/ Oberzell Datei hochladen Schloss Zell/ Oberzell
ObjektID: 45715
Status: Bescheid
Am Schlossplatz 1
Standort
KG: Zell Markt
GstNr.: 1/1
Die gegenüber dem Altstadtbereich von Waidhofen knapp über dem Ybbsufer in einem großen, neobarock ummauerten und mit einem repräsentativ gestalteten Portal versehenen Grünareal liegende, stattliche frühbarocke Anlage wurde Anfang des 17. Jahrhunderts errichtet. Ein fünfgeschoßiger, frühbarocker Torturm mit geschindeltem Zwiebelhelm ist ihr vorgestellt. Einst Amts- und Verwaltungssitz der Herrschaft Gleiss, wurde sie ab 1808 lokales Zentrum der Herrschaftsverwaltung. In den Jahren 1908 und 1912 erfolgten nach Plänen von Miklas von Bukovics und Leopold Spreitzer Umbauten zu einem Hotel. 2000 bis 2002 erfolgten neuerliche Adaptierungen, zudem entstand neben dem Schloss ein freistehender Hotelneubau nach Plänen von Ernst Hoffmann.

Das Schloss ist ein dreigeschoßiger, rechteckiger Baublock mit frühbarockem Kern, den ein dreiteiliges Walmdach über zweigeschoßig ausgebauten Dachgeschoßen vom Anfang des 20. Jahrhunderts bedeckt. Die Fassade der siebenachsigen Hauptfront ist schlicht und mit Ortstein gegliedert. Die vier- bis fünfachsigen Seitenfronten haben Rieselputzfassaden und ein profiliertes Rundbogenportal, ybbsseitig befindet sich ein zweigeschoßiger Verandavorbau. Im Inneren führt ein durchgängiger, kreuzgratgewölbter Flur zu den Erd- und Obergeschoßräumen, welche mit kassettierten Stichkappentonnen mit fein gestalteten Putzbandauflagen und Rosetten, sowie Holzbalkendecken versehen sind. Die ehemaligen Hotelzimmer haben secessionistischen Stuckdekor, im Obergeschoß der Veranda zudem neobarocke Stuckreliefs allegorischen Inhaltes.

Wohn- und Geschäftshaus Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 34105
Status: Bescheid
Hauptplatz 6
Standort
KG: Zell Markt
GstNr.: .53
Der zweigeschoßige, im Obergeschoß mit Rokokodekor gestaltete Bau weist zwei mit 1785 bezeichnete Wandfeldbilder auf, einen Gnadenstuhl mit den Heiligen Sebastian und Florian, sowie eine Marienerscheinung.
Sog. Gamperlschmiede Datei hochladen Sog. Gamperlschmiede
ObjektID: 34106
Status: Bescheid
Hauptplatz 10
Standort
KG: Zell Markt
GstNr.: .57
Die ehemalige Nagelschmiede befindet sich in einem eingeschoßigen, langgestreckten, im Kern aus dem 16. Jahrhundert stammenden Gebäude mit turmartig überhöhtem Mitteltrakt, das von einem 1928 erneuerten, abgeschopten Steildach bedeckt ist. Reste von Fassadendekor aus dem 16./17. Jahrhundert sind erhalten, das Obergeschoß besitzt Spähluken. Im Inneren befinden sich ein enger, tonnengewölbter Flur und ein schliefbarer Kamin, sowie eine mit 1614 bezeichnete Holzbalkendecke. Der Seitentrakt (Hauptplatz 12) ist erneuert.
Bürgerhaus
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Bürgerhaus
ObjektID: 9495
Status: Bescheid
Hauptplatz 11
Standort
KG: Zell Markt
GstNr.: .62
Das im Kern frühneuzeitliche, unter einem geschweiften Schopfwalmdach stehende Mittelflurhaus wurde Ende des 18. Jahrhunderts und um 1840 umgestaltet. Eine reich gestaltete Biedermeierfassade aus 1840 und ein rundbogiges Steinportal mit verglaster Oberlichte prägen das Äußere. Im Erdgeschoß befindet sich eine klassizistisch/biedermeierliche Stuckrosettendecke.
Volksschule Datei hochladen Volksschule
ObjektID: 44863
Status: Bescheid
Hauptplatz 17, 17a
Standort
KG: Zell Markt
GstNr.: 76/2
Die Volksschule ist ein langgestreckter, zweigeschoßiger Bau vom Ende des 19. Jahrhunderts mit Walmdach und Attika.
Wohnhaus Datei hochladen Wohnhaus
ObjektID: 45714
Status: Bescheid
Hauptplatz 18
Standort
KG: Zell Markt
GstNr.: .65/1
Die Substanz des eingeschoßigen, dreiachsigen Giebelhauses stammt aus dem 16. Jahrhundert. Über profilierten Kragsteinen und Wandpfeilern befindet sich ein Flacherker, unter dem massigen Schopfwalmdach ein Dachausbau. Ein breites, verstäbtes Schulterportal führt ins Hausinnere, wo in Flur und Erdgeschoßräumen Tonnengewölbe zu finden sind.
Flur-/Wegkapelle Datei hochladen Flur-/Wegkapelle
ObjektID: 77194
Status: § 2a
bei Hauptplatz 26
Standort
KG: Zell Markt
GstNr.: .71
Der an der größten Erweiterung des Hauptplatzes gelegene barocke Rechteckbau steht unter einem geschweiften Schopfwalmdach mit Blendgiebelfront. Er besitzt Jochbogenfenster und eine Apsis. Die Rieselputzfassaden sind mit schlichten Eckfaschen und stark gestuftem Traufgesims versehen. Im Inneren befindet sich ein auf Wandpfeilern ruhendes, zweijochiges Kreuzgratgewölbe. Am zusammengesetzten Altaraufbau mit neugotischem Holzgesprenge, Filialaufsätzen und Nischen sind eine Statue Madonna um 1700 in Engelsgloriole, ein spätbarockes Altarblatt der Heiligen Rosalia und in den Nischen die Statuen der Heiligen Katharina (2. Viertel des 18. Jahrhunderts) und Scholastika zu sehen.
Kath. Pfarrkirche hl. Florian
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Kath. Pfarrkirche hl. Florian
ObjektID: 77171
Status: § 2a
Kirchenplatz 1
Standort
KG: Zell Markt
GstNr.: .37
Die in der Achse der Ybbsbrücke gelegene Pfarrkirche ist ein 1784-1786 errichteter schlichter, klassizistischer Saalbau mit eingezogenem Chor und einem, das Ortsbild prägenden, hohen Turm. Die mit Profilleistendekor und leicht geschweiftem Blendgiebel nur wenig gegliederte Westfassade beherbergt eine Nischenstatue des Hl. Florian (um 1800) und hat einen kleinen Glockenhelmaufsatz. Die glatten Langhauswände weisen rundbogige Keilsteinfenster auf, südseitig befindet sich zudem eine zweigeschoßige Sakristei mit neuem Zubau. Der 1906 erhöhte, mit dreiteiligen Putzfaschen und Silhouettepilaster dekorierte Turm ist hinter dem Chorhaupt angegliedert und schließt mit einem Pyramidenhelm mit Laternenaufsatz ab. Im Inneren findet sich ein flach gedeckter, dreijochiger Saalraum mit Pilastern und stark profiliertem Abschlussgesims, die Orgelempore ruht über Pfeilerarkaden. Gegenüber befinden sich ein breiter rundbogiger Triumphbogen und ein eingezogener Chor mit gestrecktem 5/8-Schluss. Mit Rankenornamenten verzierte Glasmalereien zeigen Medaillons mit dem Hl. Florian und dem Hl. Leopold; sie sind mit 1894 bezeichnet.

Der Hochaltar besteht aus einem Rokoko-Säulenretabel mit Kämpfergesims, einem leicht segmentbogigen, mit spätbarocken/klassizistischen Teilen dekorierten Volutenschmiegenauszug und aus 1800 stammenden Polierweißstatuen der Heiligen Petrus und Paulus. Das Altarblatt zeigt die Glorie des Hl. Florian. Der Seitenaltar mit Rokoko-Tafel-Retabel und zweifach gegenläufigen Volutenschmiegen besitzt ein spätbarockes Tischtabernakel, eine Pieta und adorierende Engel aus 1903. Die um 1800 errichtete Kanzel folgt dem schlichten klassizistischen Stil. Die spätbarocke Orgel wurde um 1860 von Josef Breinbauer umgebaut. Im Chor befindet sich ein in dreiteiliger Korbform ausgeführter, hölzerner Oratoriumvorbau mit Palmetten- und Volutendekor und ein Speisgitter aus 1700. Die Gläubigen nehmen auf klassizistischen Kirchenbänken Platz, die Beichtstühle sind im selben Stil. Aus 1800 stammt ein in der Sakristei befindlicher Schrank mit Intarsien und reichem Blattwerkaufsatz. Weitere in der Kirche befindliche Kunstschätze sind u. a. eine Pietá um 1430, eine 1990 restaurierte, spätgotische Madonna um 1520, ein aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts stammendes, barockes Wandfeld, das den auferstandenen Christus zeigt sowie Kreuzwegbilder aus 1886; in Verwahrung befinden sich eine Dreifaltigkeitsmonstranz um 1700 und ein Ziborium aus 1690. Die Glocken stammen aus den Jahren 1942 und 1950.

Pfarrhof Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 77172
Status: § 2a
Kirchenplatz 1
Standort
KG: Zell Markt
GstNr.: .38
Der durch die leicht ansteigende Gasse zum Kirchenplatz hin eingeschoßige, unter einem Walmdach stehende biedermeierliche Bau stammt aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts und besitzt Rieselputzfassaden und einen Seitentrakt.
Wohnhaus, ehem. Mauthaus
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Wohnhaus, ehem. Mauthaus
ObjektID: 34107
Status: Bescheid
Kirchenplatz 2
Standort
KG: Zell Markt
GstNr.: .35
Das Haus mit hakenförmigem Grundriss und korbbogiger Durchfahrt hat eine spätbarocke/biedermeierliche Fassade mit Schuppenbänderung, auf der sich zwei Wandbilder in Rechteckfeldern befinden.
Wohnhaus, ehem. Radherrenhaus
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Wohnhaus, ehem. Radherrenhaus
ObjektID: 77193
Status: Bescheid
Messerergasse 3
Standort
KG: Zell Markt
GstNr.: .28/2
Das Haus mit breitem Durchgangsbogen zur Ybbs besitzt Steingewändefenster mit Steckgittern und stammt im Kern aus dem 16./17. Jahrhundert.
Figurenbildstock hl. Florian Datei hochladen Figurenbildstock hl. Florian
ObjektID: 77195
Status: § 2a
Schmiedestraße
Standort
KG: Zell Markt
GstNr.: 160
Die barocke Statue des Heiligen Florian auf einem Pfeilersockel stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.
Straßenmeisterei, Feilerhaus
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Straßenmeisterei, Feilerhaus
ObjektID: 34108
Status: Bescheid
Schmiedestraße 9
Standort
KG: Zell Markt
GstNr.: 150
Unter einem mächtigen Walmdach stehender barocker Bau mit schlichten Fassaden. Der Flur ist durchgängig tonnengewölbt mit Stichkappen, die Erdgeschoßräume haben quer zum Flur gestellte Tonnengewölbe. Rückwärts befindet sich ein gestaffelter Seitentrakt.
Zeller Hochbrücke/ Obere Zeller Brücke
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Zeller Hochbrücke/ Obere Zeller Brücke
ObjektID: 81298
Status: § 2a

Standort
KG: Zell Markt
GstNr.: 191/6
Die 1898 erbaute und 1969/1979 renovierte Stahlbetonbrücke liegt 17 Meter hoch stadtbildprägend über der Ybbs. Sie besteht aus zwei Bögen und einem Strompfeiler und hat eine Spannweite von bemerkenswerten 44,6 Meter. Die beidseitigen Pfeiler haben segmentbogenartige Abschlüsse, auf Höhe des Strompfeilers befinden sich balkonartig erweiterte Gehsteige.

Die Brücke verbindet die Katastralgemeinden Zell Markt und Waidhofen an der Ybbs.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[7] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Literatur

  • Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich südlich der Donau. Bearbeitet von Peter Aichinger-Rosenberger, Evelyn Benesch, Kurt Bleicher, Sibylle Grün, Renate Holzschuh-Hofer, Wolfgang Huber, Herbert Karner, Katharina Packpfeifer, Anna Piuk, Gabriele Russwurm-Biró, Otmar Rychlik, Agnes Szendey, Franz Peter Wanek. Beiträge von Christian Benedik, Christa Farka, Ulrike Knall-Brskovsky, Johann Kräftner, Markus Kristan, Johannes-Wolfgang Neugebauer, Marianne Pollak, Margareta Vyoral-Tschapka, Ronald Woldron. Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-364-X.

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Waidhofen an der Ybbs – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. Konradsheim, Dehio Niederösterreich, Band I, Seite 1098-1100
  3. Kreilhof, Dehio Niederösterreich, Band I, Seite 1110
  4.  Josef Ecker in Zusammenarbeit mit Stadtpfarrer Mag. Herbert Döller, Stadtpfarre Waidhofen an der Ybbs (Hrsg.): DENK-MAL am Wegrand - Sakrale Kleindenkmäler in der Stadtpfarre Waidhofen an der Ybbs. 2005, S. 110.
  5. 100 Jahre Bäckerei Piaty in Waidhofen/Ybbs. Abgerufen am 12. März 2012.
  6. a b c Kronhobl, Dehio Niederösterreich, Band I, Seite 1117-1119
  7. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
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