Liste der denkmalgeschützten Objekte in Waldenstein

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Waldenstein enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Waldenstein, wobei die Objekte teilweise per Bescheid und teilweise durch den § 2a des Denkmalschutzgesetzes unter Schutz gestellt wurden.[1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Ortskapelle Albrechts Datei hochladen Ortskapelle Albrechts
ObjektID: 26332
Status: § 2a
Albrechts 28, OG
Standort
KG: Albrechts
GstNr.: .28
Die Ortskapelle von Albrechts verfügt über eine Putzbändergliederung und eine Volutengiebelfassade unter Dachreiter mit Zwiebelhelm. Sie wurde im 18. Jahrhundert erbaut und befindet sich an der Kreuzung der Durchgangsstraße mit der nördlichen Angerstraße. Der innen flach gedeckte Bau mit Medaillonstuckrahmen und gewölbter Halbkreisapsis ist mit einem marmorierten Nischenaltar in barockem Stil und Kreuzwegbildern in Hinterglasmalerei ausgestattet.
Ortskapelle Groß-Höbarten Datei hochladen Ortskapelle Groß-Höbarten
ObjektID: 26338
Status: § 2a
Groß-Höbarten 8, 0G
Standort
KG: Groß-Höbarten
GstNr.: .8
Die Ortskapelle am Südrand des Dorfangers wurde 1762 errichtet. Der zweijochige Bau mit Halbkreisapsis und gefaschten Rundbogenfenstern hat über dem geschweiften Giebel einen Dachreiter mit Pyramidendach. Sie ist innen mit einem Platzgewölbe über Gurt- und Schildbögen, einem Rankenrahmenaltar aus der Zeit um 1700 mit Altarblatt Heimsuchung aus dem 19. Jahrhundert und barocken Figuren der Heiligen Donatus und Leonhard vom Anfang des 18. Jahrhunderts ausgestattet.
Ortskapelle Groß-Neusiedl Datei hochladen Ortskapelle Groß-Neusiedl
ObjektID: 26341
Status: § 2a
Groß-Neusiedl 27, 0G
Standort
KG: Großneusiedl
GstNr.: .27
Die Ortskapelle von Groß-Neusiedl steht am Anger. Der innen flach gedeckte Bau mit Halbkreisapsis und Dachreiter mit Zwiebelhelm wurde vermutlich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erbaut und verfügt über einen mit 1911 bezeichneten Neorenaissancealtar, eine Figur der Maria mit Kind, seitlich Figuren der Heiligen Josef und Agnes sowie barocke Figuren der Heiligen Anna und Joachim aus dem 18. Jahrhundert.
Ortskapelle Datei hochladen Ortskapelle
ObjektID: 26343
Status: § 2a

Standort
KG: Grünbach
GstNr.: 1
Die Ortskapelle am Anger von Grünbach wurde 1862 geweiht. Der innen flach gedeckte Bau mit gewölbter Halbkreisapsis und profilierten Rundbogenfenstern hat einen Dachreiter über geschweiftem Giebel. Ihr klassizistischer Altar ist ein Werk von Sebastian Schön aus dem Jahr 1861. Zur weiteren Ausstattung gehören Figuren der Maria mit Kind, der Heiligen Leonhard und Florian im barocken Stil sowie ein geschnitztes Relief der heiligen Barbara vom Anfang des 16. Jahrhunderts.
Kath. Pfarrkirche hl. Michael Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Michael
ObjektID: 26333
Status: § 2a

Standort
KG: Waldenstein
GstNr.: .18
Die Pfarrkirche Sankt Michael befindet sich erhöht im Südosten von Waldenstein und ist von einem Friedhof mit erneuerter Mauer umgeben. Die gotische, später mehrfach umgebaute Wallfahrtskirche wurde ursprünglich als romanische Ostturmkirche, möglicherweise an Stelle einer ehemaligen Burgkapelle, angelegt. Der quadratische Westturm stammt aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Seine frühbarocke Ortsteinrahmung geht wahrscheinlich auf die zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts zurück. Er verfügt über rundbogige Schallfenster, ein barockes Abschlussgesims und einen Glockenhelm. Das im Kern gotische Langhaus ist von Rundbogenfenstern aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts durchbrochen. Im ausladenden Querhaus und dem dreiseitig geschlossenen Chor von 1965 sind im Kern die Ummantelungsbauten von 1837 und der zweijochige Chor vom Ende des 14./Anfang des 15. Jahrhunderts einbezogen.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[2] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Literatur

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Waldenstein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing