Liste der denkmalgeschützten Objekte in Warth (Niederösterreich)

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Warth enthält die vier denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Warth im niederösterreichischen Bezirk Neunkirchen. Drei Objekte wurden per Verordnung (§ 2a des Denkmalschutzgesetzes[1]) unter Schutz gestellt.[2]

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
BW Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 31937
Status: § 2a
Dorfstraße 21
Standort
KG: Haßbach
GstNr.: .4
Zweigeschoßiger stattlicher Bau mit Walmdach, der 1878 umgebaut wurde.
Kath. Pfarrkirche hl. Martin und Friedhofsmauern Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Martin und Friedhofsmauern
ObjektID: 94101
Status: § 2a

Standort
KG: Haßbach
GstNr.: .1
Ein romanischer Saalbau mit Rechteckchor und gotischem Westturm. Pfarre 13./14. Jahrhundert, im 16. Jahrhundert verödet, 1784 wieder eingerichtet, 1683 Zerstörung, 1686 Wiederaufbau, 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts Veränderungen (Anbauten im Süden, 1870 Oratorium über der Sakristei, 1884 Portalerweiterung, 1977 die vor 1620 errichtete Gruft der Herren von Wurmbrand-Stuppach im Langhaus aufgedeckt, anschließend wieder verschlossen.
Kath. Pfarrkirche hl. Margareta Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Margareta
ObjektID: 54431
Status: § 2a

Standort
KG: Kirchau
GstNr.: .40
Pfarre urkundlich 1194 erwähnt. Im Kern mittelalterlicher Saalbau mit Westturm aus dem 14. Jahrhundert, 1854 und 1883 erfolgten neugotische Veränderungen (Erhöhung des Langhauses, Querhaus).
Burg und Schloss Steyersberg Datei hochladen Burg und Schloss Steyersberg
ObjektID: 33725
Status: Bescheid
Steyersberg 25
Standort
KG: Steyersberg
GstNr.: .1
Vieltürmige Anlage mit hoch aufragendem Bergfried über stark verzogen-rechteckiger Grundfläche, von Ringmauer mit vier Ecktürmen umgeben, im Zentrum die Hochburg, im Nordwesten an der Mauer hakenförmiges "Neues Schloss", mehrere Niveaus und Höfe, Hochburg Ende 12./Anfang 13. Jahrhundert errichtet, 2. Bauphase im Spätmittelalter, neuzeitliche und barocke Erweiterungen, 1266 urkundlich erwähnt, im 14. Jahrhundert Besitz der Herren von Kranichberg, 1386 Familie Stubenberg, 1457 Stubenberg-Wurmberg (16. Jahrhundert Umbauten im Vorhof und "Unteren Hof"), wechselnde Besitzer, 1600 an Ehrenreich von Wurmbrand zu Stuppach, Anfang 17. Jahrhundert Ausbau der Burg, nach 1791 gab es verschiedene Pächter.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[2]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[3] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Einzelnachweise

  1. § 2a des Denkmalschutzgesetzes
  2. a b Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.


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