Liste der denkmalgeschützten Objekte in Wielfresen

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Wielfresen enthält die 6 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Wielfresen im steirischen Bezirk Deutschlandsberg, wobei die Objekte teilweise per Bescheid und teilweise durch Verordnung (§ 2a des Denkmalschutzgesetzes) unter Schutz gestellt wurden.[1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Hofkapelle Jakobbauer
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Hofkapelle Jakobbauer
ObjektID: 3942
Status: Bescheid

seit 2012

bei Unterfresen 79
Standort
KG: Unterfresen
GstNr.: .32/3
Das Gebäude ist eine Laubenkapelle mit Eingang an der Westseite, die der Hl. Maria geweiht ist.
Das Objekt befindet sich auf einem Grundstück der EZ 61, KG 61145 Unterfresen. Diese EZ wird im Grundbuch als „Jakabauer“ bezeichnet, ein Wegweiser zur Hofanlage enthält die Schreibweise „Jokabauer“. Der Denkmalschutz der Kapelle wird im Grundbuch mit „Erhaltung der Hofanlage Jakobbauer“ erläutert.
Hochstube (Speicher) beim Jakobbauer
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Hochstube (Speicher) beim Jakobbauer
ObjektID: 3941
Status: Bescheid

seit 2012

Unterfresen 80
Standort
KG: Unterfresen
GstNr.: .32/4
Der Bau besteht aus einem Holzaufbau auf einem massiv gemauerten, ebenfalls etwa ein Stock hohen Fundament. Er hat das Aussehen eines „Kellerstöckls“, eines Aufbaues auf einem in einen Erdkeller führenden (Wein-)Kellereinganges. Solche Gebäude (die auch eine Weinpresse enthalten können) befinden sich meist in der Nähe von (allenfalls ehemaligen) Weingärten, was beim Standort des Gebäudes auf Grund der Höhenlage (626 m) nicht anzunehmen ist. Die Dicke seiner Grundmauern ist ein Hinweis darauf, dass sie nicht als Basis des heutigen Holzaufbaues errichtet wurden, sondern Teil einer kleinen Befestigungsanlage, eines „festen Hauses“ gewesen sein könnten. Die Hochstube gilt als architektonische Besonderheit.
Das Objekt befindet sich auf einem Grundstück der EZ 61, KG 61145 Unterfresen. Diese EZ wird im Grundbuch als „Jakabauer“ bezeichnet, ein Wegweiser zur Hofanlage enthält die Schreibweise „Jokabauer“. Die Hochstube hat eine eigene Hausnummer (Unterfresen 80), was belegt, dass sie bei der Nummernvergabe (im 19. Jahrhundert) nicht nur als Teil (Nebengebäude) des daneben liegenden Bauernhofes (Unterfresen 79) betrachtet wurde. Ihr Denkmalschutz wird im Grundbuch mit „Erhaltung der Hofanlage Jakobbauer“ erläutert.
Volksschule
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Volksschule
ObjektID: 3932
Status: § 2a
Wiel 71
Standort
KG: Wiel St. Oswald
GstNr.: .43
Die Schule befand sich westlich der Kirche St. Katharina im alten Gemeindehaus, sie wurde 2004 geschlossen. Ihr Gebäude wurde 2011 renoviert (Dachdeckung, Fenster, Giebelschalung, Sanierung der Holzteile) und als Gemeindezentrum neu eröffnet, im ersten Stock liegt eine Wohnung.
Der Bau liegt auf einem Grundstück der EZ 23 KG 61149 Wiel St. Oswald.
Katholische Pfarrkirche St. Katharina in der Wiel
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Katholische Pfarrkirche St. Katharina in der Wiel
ObjektID: 3933
Status: § 2a
Wiel, Wielfresen
Standort
KG: Wiel St. Oswald
GstNr.: .27
Die Kirche wurde 1545 als Filialkirche von Eibiswald genannt. Sie ist sei 1787 Pfarrkirche. Der Chor ist gotisch aus dem 15. Jahrhundert, das Langhaus barockisiert. Über dem Westportal befinden sich die Inschrift „Aedificatum [lat., ‚erbaut‘] 1572, 1678“. Die Einrichtung der Kirche stammt aus dem 17. und 18. Jahrhundert, das Hochaltarbild aus 1913.
Die Kirche liegt auf einem Grundstück der EZ 20 KG 61149 Wiel St. Oswald.
Pfarrkeusche
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Pfarrkeusche
ObjektID: 3935
Status: § 2a
Wiel 61
Standort
KG: Wiel St. Oswald
GstNr.: .30
Es handelt sich um ein Wohnhaus im Baustil der alten Bauernhöfe des Gebietes, das Haus steht in Privatbesitz.
Das Gebäude liegt im Südosten der Kirche St. Katharina auf einem Grundstück der EZ 20 KG 61149 Wiel St. Oswald.
Pfarrhof Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 3934
Status: § 2a
Wiel 65
Standort
KG: Wiel St. Oswald
GstNr.: .29/1
Der Pfarrhof stammt aus dem 19. Jahrhundert und ist auch durch die Plakette des Kulturgüterschutzes bezeichnet.
Das Gebäude liegt östlich der Kirche St. Katharina auf einem Grundstück der EZ 16 KG 61149 Wiel St. Oswald.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[2] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Literatur

  • Kurt Woisetschläger, Peter Krenn: Dehio Handbuch – Die Kunstdenkmäler Österreichs: Steiermark (ohne Graz). Topographisches Denkmälerinventar, hrsg. vom Bundesdenkmalamt, Abteilung für Denkmalforschung. Verlag Anton Schroll. Wien 1982. ISBN 3-7031-0532-1.

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Wielfresen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.


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