Liste der denkmalgeschützten Objekte in Wildon

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Wildon enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Wildon im steirischen Bezirk Leibnitz, wobei die Objekte teilweise per Bescheid und teilweise durch Verordnung (§ 2a des Denkmalschutzgesetzes) unter Schutz gestellt wurden.[1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Schule, ehem. Villa Schlossberg Datei hochladen Schule, ehem. Villa Schlossberg
ObjektID: 47288
Status: § 2a
Alte Reichsstraße 3
Standort
KG: Unterhaus
GstNr.: .51/2
BW Datei hochladen Gräberfeld der älteren Eisenzeit
ObjektID: 99910
Status: § 2a
Alte Reichsstraße 6, 8
Standort
KG: Unterhaus
GstNr.: 225/2
Rathaus/Gemeindeamt, ehem. Unteres Schloss Datei hochladen Rathaus/Gemeindeamt, ehem. Unteres Schloss
ObjektID: 83588
Status: § 2a
Hauptplatz 55
Standort
KG: Unterhaus
GstNr.: 14/4
Das Freihaus, auch Unteres Schloss genannt, ist ein Zweiflügelbau, östlich mit 3 bis 4 und westlich mit 2 bis 3 Stockwerken. Der besonders reich gestaltete Westflügel zeigt ein Dreieckgiebelportal, das mit 1660 datiert ist. Über dem Erdgeschoß ein Gesims, die Obergeschoße mit Doppelpilastern, im ersten Obergeschoß zwischen den Pilastern leere Figurennischen mit Stuckbekrönung, Fenster mit Schmiedeeisengittern. Am Ostflügel im 3. und 4. Geschoß ebenfalls Doppelpilaster.[2] Das Untere Schloss wurde 1937 renoviert, eine gründliche Restaurierung des bereits schlechten Bauzustandes erfolgte 1997, danach die Übersiedling des alten Gemeindeamtes in das Untere Schloss, sowie der Einrichtung eines Kulturzentrums und Museums.[3]
BW Datei hochladen Siedlung der älteren Eisenzeit, Gräberfeld der Römerzeit
ObjektID: 99912
Status: § 2a

Standort
KG: Unterhaus
GstNr.: 216/4; 216/6
hallstattzeitliche Hügelgräber Unterhaus Datei hochladen hallstattzeitliche Hügelgräber Unterhaus
ObjektID: ArD-6-195
Status: Bescheid
Unterhaus
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
KG: Unterhaus
GstNr.: 332/1
Hügelgräberfeld UnterhausBW Datei hochladen Hügelgräberfeld Unterhaus
ObjektID: ArD-6-197
Status: Bescheid
Unterhaus
Standort
KG: Unterhaus
GstNr.: 332/1
Das hallstattzeitliche Hügelgraberfeld befindet sich am Abhang des Buchkogels.[4]
prähistorische Höhensiedlung am Wildoner SchlossbergBW Datei hochladen prähistorische Höhensiedlung am Wildoner Schlossberg
ObjektID: ArD-6-196
Status: Bescheid
Wildoner Schlossberg
Standort
KG: Unterhaus
GstNr.: .1; .51/2; 1/1; 5; 7; 8; 9; 10/1; 10/2; 10/3; 10/4; 12; 14/1; 16/2; 16/3; 16/4; 16/5; 16/6; 19/2; 183; 210; 211; 212; 213; 214; 215; 216/1; 218; 225/2

Die Koordinaten beziehen sich auf die Grundstücke 5 und 7.
Wohn- und Geschäftshaus Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 83583
Status: Bescheid
Hauptplatz 46
Standort
KG: Wildon
GstNr.: .75
Bezirksgericht mit Steinpranger Datei hochladen Bezirksgericht mit Steinpranger
ObjektID: 75005
Status: Bescheid
Hauptplatz 47
Standort
KG: Wildon
GstNr.: 66
BW Datei hochladen Ehem. Spital
ObjektID: 83586
Status: § 2a
Hauptplatz 53
Standort
KG: Wildon
GstNr.: 62/1
Pestsäule, Mariensäule Datei hochladen Pestsäule, Mariensäule
ObjektID: 83592
Status: § 2a
bei Hauptplatz 60
Standort
KG: Wildon
GstNr.: 1116/5
Die Mariensäule wurde laut Inschrift nach einer überstandenen Pestgefahr 1682 gewidmet. Mehrfach restauriert. Die Immaculata auf der Säule ist vergoldet, am Sockel die hll. Sebastian, Rochus und Rosalia.
Kath. Pfarrkirche hl. Magdalena Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Magdalena
ObjektID: 57827
Status: § 2a
Oberer Markt
Standort
KG: Wildon
GstNr.: .101
Die Pfarrkirche St. Magdalena ist eine Barockkirche des Grazer Baumeisters Franz Isidor Carlone, der auf Vorgängerbauten aus dem 12. und späten 15. Jahrhundert aufbauend zwischen 1672 und 1676 das jetzige Kirchenschiff, die Seitenkapellen und der Altarraum im Barockstil schuf.
Hauptartikel: Pfarrkirche St. Magdalena
BW Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 57826
Status: § 2a
Oberer Markt 79
Standort
KG: Wildon
GstNr.: .22
Straßenbrücke Datei hochladen Straßenbrücke
ObjektID: 83620
Status: § 2a
bei Oberer Markt 120
Standort
KG: Wildon
GstNr.: 1114/1; 1117; 1130/1
Die Eisenbrücke über die Kainach wurde 1917 errichtet.[3]
Wilder-Mann-Brunnen Datei hochladen Wilder-Mann-Brunnen
ObjektID: 83599
Status: § 2a
bei Unterer Markt 6
Standort
KG: Wildon
GstNr.: 1116/1
Der Marktbrunnen mit einer Darstellung des Wilden Mannes von Wilhelm Gösser stammt laut Inschrift aus dem Jahre 1937.[2] Der Brunnen steht seit 1990 auf dem Unteren Markt.[3]
Bildstock Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 83598
Status: § 2a
bei Unterer Markt 7
Standort
KG: Wildon
GstNr.: 1116/2
Die Nischenkapelle enthält eine barocke Kreuzigungsgruppe aus dem Jahr 1683.
BW Datei hochladen Ehem. Gemeindeamt
ObjektID: 83607
Status: § 2a
Unterer Markt 25, 27
Standort
KG: Wildon
GstNr.: .45/1; .45/2
Das ehemalige Gemeindeamt stammt im Kern aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts, die Fassade aus der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts. 1964 wurde das Gebäude restauriert. Das Eggenberger Wappen am Portal ist mit 1688 datiert, in der Einfahrt eine Nischenstatue des hl. Johannes Nepomuk.
Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk Datei hochladen Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 83618
Status: § 2a

Standort
KG: Wildon
GstNr.: .178
Die steinerne Statue steht nahe der Brücke über die Kainach. Die Statue stammt aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts und wurde nach einer Beschädigung im Jahre 1973 restauriert.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[5] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Literatur

  • Kurt Woisetschläger, Peter Krenn: Dehio Handbuch – Die Kunstdenkmäler Österreichs: Steiermark (ohne Graz). Topographisches Denkmälerinventar, hrsg. vom Bundesdenkmalamt, Abteilung für Denkmalforschung. Verlag Anton Schroll. Wien 1982. ISBN 3-7031-0532-1.

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Wildon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. a b  Kurt Woisetschläger, Peter Krenn: Dehio Handbuch – Die Kunstdenkmäler Österreichs: Steiermark (ohne Graz). 1982, ISBN 3-7031-0532-1, S. 619-621.
  3. a b c Geschichte: Marktgemeinde Wildon. Wildon - 6000 Jahre Geschichte. Abgerufen am 19. August 2012.
  4.  Christoph Gutjahr, Silvia Renhart: Ein hallstattzeitliches Brandschüttungsgrab mit Urne aus Wildon, Steiermark. In: Arheološki vestnik 59. 2008, S. 227-244 (pdf, abgerufen am 18. August 2012).
  5. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
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