Liste der denkmalgeschützten Objekte in Wilhering

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Wilhering enthält die 14 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Wilhering in Oberösterreich (Bezirk Linz-Land).

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Kath. Pfarrkirche hl. Ulrich und Friedhof Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Ulrich und Friedhof
ObjektID: 58180
Status: § 2a
Pfarrhofweg
Standort
KG: Dörnbach
GstNr.: .7; 90
Die Kirche von Dörnbach wurde 1333 erstmals urkundlich genannt. Sie besteht aus einem tonnengewölbten, einschiffigen Langhaus mit einem leicht eingezogen Chor mit zwei Jochen und einem Turm im Westen. An der Nordseite befindet sich ein gotisches Sakramentenhäuschen, an der Südseite eine sternrippengewölbte gotische Vorhalle. Die Kapelle neben der Vorhalle trägt auch ein Sternrippengewölbe. Seit der 1875 durchgeführten Erweiterung hat die Kirche eine neuromanische Inneneinrichtung. Die spätgotische Marienstatue auf dem Hochaltar ist mit 1520 bezeichnet. [1]
Ehem. Pfarrhof, alte Schule Datei hochladen Ehem. Pfarrhof, alte Schule
ObjektID: 99330
Status: § 2a
Pfarrhofweg 5
Standort
KG: Dörnbach
GstNr.: .8
Pfarrhof Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 99321
Status: § 2a
Pfarrplatz 4
Standort
KG: Schönering
GstNr.: .26
Kath. Pfarrkirche hl. Stephan mit Friedhof Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Stephan mit Friedhof
ObjektID: 59689
Status: § 2a
Schöneringer Straße OG 781
Standort
KG: Schönering
GstNr.: .1; 781
Neues Brauhaus mit Kelleranlage Datei hochladen Neues Brauhaus mit Kelleranlage
ObjektID: 99450
Status: § 2a
Bräuhausstraße 9
Standort
KG: Wilhering
GstNr.: 21; .17/2
DDSG-Agentie-Gebäude Datei hochladen DDSG-Agentie-Gebäude
ObjektID: 26054
Status: § 2a
Donauweg 8
Standort
KG: Wilhering
GstNr.: .142
Ehem. Forsthaus des Stiftes Wilhering mit Wirtschaftsgebäude Datei hochladen Ehem. Forsthaus des Stiftes Wilhering mit Wirtschaftsgebäude
ObjektID: 99314
Status: § 2a
Faller Straße 11
Standort
KG: Wilhering
GstNr.: 494/1
Ehem. Gästehaus des Stiftes Datei hochladen Ehem. Gästehaus des Stiftes
ObjektID: 99323
Status: § 2a
Höfer Straße 1
Standort
KG: Wilhering
GstNr.: .13/1
Ehem. Hofrichterhaus, Majorstöckl Datei hochladen Ehem. Hofrichterhaus, Majorstöckl
ObjektID: 80784
Status: § 2a
Höfer Straße 2
Standort
KG: Wilhering
GstNr.: 5/3; .8/1
Das Hofrichterhaus ist ein Bau vom Anfang des 18. Jahrhunderts.[1]
Volksschule Wilhering Datei hochladen Volksschule Wilhering
ObjektID: 119281
Status: § 2a
Höfer Straße 4
Standort
KG: Wilhering
GstNr.: .9
Wallanlagen, mittelbronzezeitlichzes Hügelgräberfeld und römischer Burgus auf dem Kürnberg. Datei hochladen Wallanlagen, mittelbronzezeitlichzes Hügelgräberfeld und römischer Burgus auf dem Kürnberg.
ObjektID: ArD-4-116
Status: Bescheid
Flur Kürnberger Wald
Standort
KG: Wilhering
GstNr.: 91/1
Beschreibung lt. Steingruber:

Der Burgus ist auf der Kuppe am orographisch rechten Hang des Hirschleitengrabens als Freilicht-Denkmal konserviert. Archäologische Untersuchungen durch Ernst Fietz (1936-37), Gebhard Rath (1938-40) und Christine Schwanzar (1991-92). Gegenüber dem römischen Burgus ein namenloser Burgstall (Lage48.30814.222608333333).[2]

Pfarrfriedhof Wilhering Datei hochladen Pfarrfriedhof Wilhering
ObjektID: 119685
Status: § 2a
Linzer Straße
Standort
KG: Wilhering
GstNr.: .128; 702/2
Ehem. Stiftstaverne, Altes Bräuhaus und Stiftskellerei Datei hochladen Ehem. Stiftstaverne, Altes Bräuhaus und Stiftskellerei
ObjektID: 99325
Status: § 2a
Linzer Straße 15, 17, 19
Standort
KG: Wilhering
GstNr.: .14/1; .14/2; .14/3
Gesamtanlage Zisterzienserkloster Wilhering
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Gesamtanlage Zisterzienserkloster Wilhering
ObjektID: 121578
Status: § 2a
Linzer Straße 4
Standort
KG: Wilhering
GstNr.: 1/2; 61/1; 1/1; .7; .6; 20/1
1146 in der von den Vorbesitzern gestifteten Burg gegründet, stand das Kloster 1185 knapp vor der Aufgabe, sodass das Generalkapitel der Zisterzienser eine zweite Gründermannschaft nach Wilhering sandte. Diese Mönche begannen 1195 mit dem Bau der ersten Kirche aus Stein. Um 1585 war das Kloster verlassen, konnte aber im Zuge der Gegenreformation erfolgreich neu besiedelt werden. Nach einer Brandstiftung im Jahre 1733 wurde die Kirche nach Plänen des Linzer Maurermeisters Johann Haslinger auf kostengünstigste Weise neu errichtet. Der Gesamtplan der Ausstattung, vermutlich von Andreas Altomonte, wurde von verschiedenen Künstlern, darunter auch Bartolomäo und wahrscheinlich auch Martino Altomonte, und Meistern aus Österreich und Bayern umgesetzt. Ihnen gelang es, das herausragendste Werk des Rokoko in Österreich zu schaffen.[1]
Hauptartikel: Stift Wilhering

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[3]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[4] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

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Literatur

  • Erwin Hainisch (bearb. von Kurt Woisetschläger): Dehio Oberösterreich, Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs. Oberösterreich; hrsg. vom Institut für österreichische Kunstforschung des Bundesdenkmalamtes, 6. Aufl., Wien 1977

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Wilhering – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b c Erwin Hainisch (bearb. von Kurt Woisetschläger): Dehio Oberösterreich, Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs. Oberösterreich; hg. vom Institut für österreichische Kunstforschung des Bundesdenkmalamtes, 6. Aufl., Wien 1977; Seite 378ff und 51
  2. Christine Schwanzar: Der Römische Wachturm im Kürnbergwald, JBÖOÖMV, Band 138/I, Linz 1993; Planskizze von Ernst Fietz. Vermessungsplan; KG Wilhering
  3. Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  4. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
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