Lokalbahn Chrudim–Holitz

Die Lokalbahn Chrudim–Holitz (tschech.: Místní dráha Chrudimsko-Holická) war eine private Lokalbahn im heutigen Tschechien. Die Gesellschaft war Eigentümer der Lokalbahnen zwischen Chrudim, Borohrádek, Heřmanův Městec und Chrast in Ostböhmen.

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Geschichte

Am 26. Mai 1897 wurde die Konzession zum Baue und Betriebe einer als normalspurige Localbahn auszuführenden Locomotiveisenbahn von der Station Heřmann-Městec der privilegierten österreichisch-ungarischen Staatseisenbahngesellschaft über Chrudim, Hrochow-Teinitz, Morawan und Holitz nach Borohradek mit Abzweig von Hrochow-Teinitz nach Chrast erteilt.[1] 1899 wurden die Strecken eröffnet.

Den Betrieb führten die k.k. österreichischen Staatsbahnen (kkStB) im Auftrag der Lokalbahn Chrudim–Holitz aus. Nach dem Ersten Weltkrieg traten an Stelle der kkStB die neu gegründeten Tschechoslowakischen Staatsbahnen ČSD.

Am 1. Januar 1925 wurde die Lokalbahn Chrudim–Holitz per Gesetz verstaatlicht und die Strecken wurde ins Netz der ČSD integriert.[2]

Strecken

  • Chrudim–Borohrádek (*26. September 1899)
  • Heřmanův Městec–Chrudim město (*26. September 1899)
  • Hrochův Týnec–Chrast

Lokomotiven

Auf Rechnung der Lokalbahn Chrudim–Holitz beschafften die kkStB zwei Lokomotiven der Reihe 178 und vier der Reihe 97. Die Lokomotiven besaßen die Betriebsnummern 178.104–105 und 97.166–169


Einzelnachweise

  1. http://alex.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=rgb&datum=18970004&seite=00001064
  2. http://www.psp.cz/eknih/1920ns/ps/tisky/t5205_01.htm

Weblinks