Lothar Peter

Lothar Peter (* 1942 in Klagenfurt/Österreich) ist Professor für Soziologie an der Universität Bremen mit dem Schwerpunkt Arbeits-, Industrie- und Betriebssoziologie.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Nach dem Abitur 1962 studierte er von 1962 bis 1969 Soziologie, Politikwissenschaft und Germanistik in Marburg und Genf. Mit einem Promotionsstipendium der Stiftung Mitbestimmung (1969−1971) erfolgte 1971 die Promotion zum Dr. phil. an der Philipps-Universität Marburg mit summa cum laude. 1971/72 war Peter Assistent an der Universität Paris (Paris III), 1972 übernahm er die Vertretung einer vakanten Professur an der Universität Marburg. 1973 folgte dann Berufung an die Universität Bremen auf eine Professur für Industrie- und Betriebssoziologie. 1992 dritter Fritz-Thyssen-Preis für die besten sozialwissenschaftlichen Zeitschriftenbeiträge in deutscher Sprache (Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 1990). Seit 2005 ist Peter emeritiert.

Politisch engagierte sich Lothar Peter in den 1980er Jahren für die DKP und gehörte von 1983 bis 1989 dem Wissenschaftlichen Beirat des DKP-eigenen Institut für Marxistische Studien und Forschungen an.

Forschungsgebiete

  • Arbeits-, Industrie- und Betriebssoziologie
  • Soziologische Theorie/Geschichte der Soziologie
  • Soziologie in Frankreich
  • Arbeitsbeziehungen
  • Marxistische Soziologie
  • Soziologie der Gewerkschaften
  • Soziologie des pluralen Akteurs

Internationale Forschungserfahrungen

  • Mehrere Forschungsaufenthalte im „Maison Heinrich Heine“ in Paris
  • Dozent der „European Labour Studies“ an der Universität Bremen
  • Assistent an der Sorbonne in Paris

Mitgliedschaften in Berufsverbänden/wissenschaftlichen Vereinigungen

  • Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Soziologie
  • Vertrauensdozent der Linkspartei-nahen Rosa-Luxemburg-Stiftung
  • Hans-Böckler-Gesellschaft
  • Bund der demokratischen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen

Soziologie am Fallbeispiel Frankreich

In dem Werk „Französische Soziologie der Gegenwart“ beschäftigen sich Lothar Peter und sein Kollege Stephan Moebius mit der gegenwärtigen französischen Soziologie und geben anhand der Theorien bedeutender französischer Autoren einen umfassenden Überblick über die feststellbaren Veränderungen im soziologischen Diskurs, deren Gründe u.a. in Prozessen der Modernisierung, Individualisierung & Flexibilisierung, sowie in der Entstabilisierung gesellschaftlicher Institutionen liegen. Hierbei werden durch die Arbeiten „moderner Klassiker“, wie jene von Pierre Bourdieu, Raymond Boudoun, Michel Crozier und Alain Touraine, die soziologischen Entwicklungen in Frankreich verständlich gemacht. Es wird von der Vorstellung ausgegangen, dass das gesellschaftliche Leben gewissen strukturellen Bedingungen untergeordnet sei, denen sich der Einzelne nicht entziehen könne und zugunsten einer entgegengesetzten Bestimmung von Gesellschaft zurückgewiesen werde. „Die Gesellschaft wird in Soziales als Dimension von Interaktion umgedeutet, diese wiederum an die subjektive Produktion von Sinn, Erfahrung, Imagination und Reflexivität gebunden.“ (S. 37). Zudem wird betont, dass, im Unterschied zu Deutschland, die Soziologie bei französischen Autoren keineswegs in Frage gestellt, sondern ihr eine wesentliche Rolle in Bezug auf das gesellschaftliche Leben zugewiesen werde. Die Hintergründe der unterschiedlichen Betrachtungsweise der Soziologie in Frankreich, liegen u.a. in den spezifischen Entwicklungen bezüglich sozialer, kultureller Aspekte und in der schärferen Polarisierung zwischen den Eliten und der Bevölkerungsmasse (S. 66).[1]

Lothar Peters Text über Bernard Lahire

Wo sich zu Beginn des Buches beide Autoren gemeinsam mit dem Thema "Französische Soziologie der Gegenwart" auseinandersetzen, beschäftigt sich Lothar Peter im Verlauf des Buches individuell mit zwei Soziologen französischer Zeitgeschichte. Bernard Lahire und Alain Touraine. Lothar Peter strukturiert seine Darstellung systematisch in objektive Analyse und Wiedergabe der Theorien der beiden Soziologen und fügt daraufhin seine subjektive Meinung bzw. Kritik hinzu. Er prognostiziert die Haltbarkeit der Theorie. [?!] Mit Bernard Lahire stellt Lothar Peter einen Soziologen vor, der gezielt auf die Psyche [?!] des Menschen eingeht. Er ist fest davon überzeugt, dass die Sozialpsychologie [eher: die akteurbezogene, handlungsorientierte Soziologie] über einen großen Stellenwert verfügt, vor allem in der postmodernen Gesellschaft in der das Individuum ständig neue Transoformationsprozesse durchlebt (S. 311). Der Mensch ist nicht mehr Produkt einer homogenen Makrostruktur. Der Mensch ist Produkt einer differenzierten, heterogenen und widersprüchlichen sozialen Umwelt, die ihn wiederum zu einem ausdifferenzierten Individuum entwickelt. Bernard Lahire prägt den Begriff des pluralen Akteurs (S. 297ff). Für Bernard Lahire steht nicht die Verallgemeinerung von kollektiv geltenden Gesetzen im Vordergrund, sondern jeder Einzelfall zählt (S. 307). Daraufhin nennt er mehrere Fallbeispiele um seine Ansichten zu unterstreichen. Als Pluralen Akteur versteht er explizit, dass der Plurale Akteur: "... das Produkt von Sozialisationsprozessen in vielschichtigen und heterogenen sozialen Kontexten ..." ist und "im Laufe des Lebens nacheinander oder nebeneinander an variierenden {sozialen Welten} teilhabe und dort unterschiedliche Positionen einnehmen könne" (S. 305). Ebenfalls gibt Lothar Peter Lahires Auffassung zu "Dispositionen und individuelle Variationen sozialen Handelns wieder" (S. 312). Lahire wendet sich gegen die Auffassung, dass Individuen alle ihre Handlungen, Entscheidungen und Bestrebungen im Kontext "vorgestanzter homogensierender Kategorien" (S. 313) und ebenfalls unabhängig von Klasse, Geschlecht oder Berufen ausführen. Die Handelnden sind Träger mehrerer differenzierter "Dispositionen" (S. 313) und jene würden je nach Umstand genutzt. Bei den Dispositionen unterscheidet Lahire nochmal in „Handlungsdispositionen“ einerseits und „Überzeugungsdispositionen“ andererseits. Lothar Peter würdigt den Beitrag Lahires zur Soziologiegeschichte, ebenfalls findet er Bernard Lahires Auffassung, die „unausgesetze Bereitschaft, die eigene sozialwissenschaftliche Forschung sowie die anderer methodisch zu reflektiren“ (S. 315) sehr professionell. Ebenfalls findet der Referent, dass die Wichtigkeit des Begriffs der „asketischen Regel“ (S. 319) von Peter sehr gut dargestellt wird. Die asketische Regel besagt „dass wissenschaftliche Kritik nur dann ausgeübt werden darf, wenn sie über logische und/ oder empirische Argumente verfügt“ (S. 319). Trotz alledem kritisiert Lothar Peter auch Lahire: Ihm missfällt, dass Bernard Lahire in seinen Studien bzw. Fallbeispielen Makrostrukturen und deren Folgen zu wenig einbezieht (S. 303). Ebenfalls fragt sich Lothar Peter, ob generalisierende Bestimmungen sozialen Handelns nur in ihrer abstrakten Form abzulehnen oder schlechthin abzulehnen sind (S. 308). Wenn sie unmöglich sind, dann, stellt Lothar Peter fest, läuft der Begriff des pluralen Akteurs „Gefahr sich in Beliebigkeit aufzulösen“ (S. 308). Peter kritisiert, Lahire unterschätze die vergesellschaftende Funktion von Institutionen und Makrostrukturen (S. 308). Er betont mit Lahire, dass der Mensch als Individuum über unterschiedliche Handlundsdispositionen verfügt, die dem Kontext entsprechen unterschiedlich aktiviert werden, verweist jedoch darauf, dass die heterogenen Anlagen eines Individuums durch die heterogene Gesellschaftsstruktur geprägt wird und in diese hineinwirkt. Dies ist eine Sicht, die von Pierre Bourdieu höchst effizient empirisch und theoretisch ausgebaut wurde. Es gibt keine unabhängigen Prozesse, die Akteure wirken mit ihren Handlungen auf die Strukturen der Gesellschaft aber ebenso prägen die Strukturen der Gesellschaft die Akteure. So lässt sich Gesellschaft als Transformationsprozess beschreiben. Peter stellt die provokante Frage, ob es „Lahire gelingen wird von der Individualisierungs- und Pluralisierung-These wieder zur Ebene der Vergesellschaftung zurück zu finden oder ob er sich im Kosmos individueller Ausdifferenzierung des Akteurs verlaufen wird.“ (S. 321) Er fügt hinzu, dass er befürchtet, dass Lahire sich in die lange Schlange der Soziologen einreihen wird, denen das Gefühl für Wichtigkeit, zwischen dem Besonderen und dem Allgemeinen bzw. zwischen Individuum und Gesellschaft abhandengekommen ist (S. 321).[1]

Werke

  • "Französische Soziologie der Gegenwart", hrsg. zusammen mit Stephan Moebius, Konstanz, UVK/UTB 2004
  • "Dogma oder Wissenschaft? Marxistisch-leninistische Soziologie und stattssozialistisches System in der DDR", IMSF Forschung und Diskussion 7, Frankfurt am Main 1991
  • "Die neue Arbeiterklasse" (mit F. Deppe und H.Lange, Frankfurt am Main 1970
  • "Literarische Intelligenz und Klassenkampf": Die Aktion, 1911-1932, Köln 1972
  • "Klassenkämpfe in Frankreich heute",Frankfurt am Main 1972
  • "Industrieller Friede? Arbeitswissenschaft Rationalisierung und Arbeiterbewegung in der Weimarer Republik" (mit P. Hinrichs),Köln 1976;
  • "Das Französische Experiment" (mit J.M. Becker und F. Deppe) Bonn/Berlin 1985;
  • "Zwischen Reformpolitik und Krise. Gewerkschaften in Frankreich 1980 bis 1985", Frankfurt am Main 1985.

Werke über Lothar Peter

  • "Soziologie als Gesellschaftskritik. Festschrift für Lothar Peter, hrsg. von Stephan Moebius und Gerhard Schäfer, Hamburg 2006

Publikationen

Seit 1990:

  • "Legitimationsbeschaffung oder 'machtkritische Subkultur'? Marxistisch-leninistische Soziologie und Systemzerfall in der DDR", in: KZfSS, Heft 4, Jg. 42, 1990, S. 611-641. (3.Fritz-Thyssen-Preis)
  • "Zur soziologischen Diskussion über Arbeiterklasse und Arbeit im gegenwärtigen Frankreich: Krise des Taylorismus, neue Polyvalenz und soziale Identität der Arbeiterklasse. In: Lendemains. Études comparées sur la France/Vergleichende Frankreichforschung, 15. Jg., 57/1990, S. 118-133"
  • "Alte und neue Subjektivität von Arbeit - Max Webers Arbeitsethik und das Konzept des Arbeitskraftunternehmers. In: Sozialgeschichte, H. 1/2003 (im Druck), 16 S."
  • "Ende der Kooperation oder neue Gemeinschaftlichkeit? Sozialforum der Arbeit und Rationalisierung. In: Arbeitswissenschaften, 34. Jg., H.3/1990, S. 171-184"
  • "Mitbestimmung am Arbeitsplatz - eine kapitalkonforme Forderung? In: H. Werner (Hrsg.): Wirtschaftsdemokratie. Eine alte Antwort neu befragt, Bonn 1994, S. 114-124"
  • "Vom Klassenkampf zum Co-Management? Probleme der industriellen Beziehungen heute. In: Z. Zeitschrift Marxistische Erneuerung, 7. Jg., H. 25/1996, S. 60-74"
  • "Jeder irgendwie für sich allein"? - Probleme und Chancen sozialer Interaktion am Arbeitsplatz. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 22, H.6/1993, S. 416-433"
  • "Bürgerstatus, Bürgerrechte, Diskurs – Demokratie in Arbeit und Betrieb? In: Z. Zeitschrift Marxistische Erneuerung, 12. Jg., H. 45/2001, S. 99-111"
  • "Neue Formen der Arbeit, Arbeitskraftunternehmer und Arbeitssucht. In: Holger Heide (Hrsg.): Massenphänomen Arbeitssucht. Historische Hintergründe und aktuelle Bedeutung einer neuen Volkskrankheit, Bremen 2002, S. 106-116"
  • "Arbeiterklasse (20. Jh.). In: Europäische Enzyklopädie zu Philosophie und Wissenschaft, Bd. 1, S. 204-214, Hamburg 1990 (2. Aufl. 1992)"
  • "Soziale Interaktion im Arbeitsprozess. Eine betriebssoziologische Untersuchung (zusammen mit Rolf Gust u. Rainer Moitz), Universität Bremen 1992, 100 S."
  • "Gibt es in den Betrieben noch Solidarität? In: Z. Zeitschrift Marxistische Erneuerung, 4. Jg., H. 15/1993, S. 165-174"
  • "Rüstungskonversion in der Region. Studien zum Konversionsprozess im Unterweserraum (zusammen mit Christoph Butterwegge und "Projektgruppe" Konversion in Betrieb und Gesellschaft"), Münster 1997, S.267"
  • Emile Durkheim - ein früher Kommunitarist? In: Sociologia Internationalis, 35.Bd., H.1/1997, S.29-60.
  • Beiträge in Publikationen bei kassel university press und Partnern:

Pierre Bourdieu - weder "totaler" noch "spezifischer" Intellektueller in:" Der Intellektuelle und der Mandarin" Für Hans Manfred Bock

  • Bürgerstatus, Bürgerrechte, Diskurs-Demokratie in Arbeit und Betrieb? Industrielle Beziehungen im Umbruch; in: Z. Zeitschrift Marxistische Erneuerung, 12. Jg., Nr. 45, März 2001, S. 99-111
  • "Warum und wie betreibt man Soziologiegeschichte? In: Jahrbuch für Soziologiegeschichte 1997/9, Opladen 2001 (Leske + Budrich) S. 9-64"
  • L. Peter/G. Schäfer: Soziologiegeschichte als Gesellschaftskritik: Die Legende von der "nivellierten Mittelstandsgesellschaft" (Helmut Schelsky); in: Soziologie, Forum der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, H. 3/2001, S. 41-49
  • R. Dietrich/L. Peter (Hrsg.): Tarifvertragliche Regulation – Erosion oder Gestaltungschancen, Kooperation Universität – Arbeiterkammer Bremen, Bremen 2001, 88 S.
  • R. Dietrich/L. Peter: Tarifvertragspraxis in der Metall- und Elektroindustrie der Unterweser-Region als sozialer Prozess; in: diess. (Hrsg.): Tarifvertragl. Regulation, a.a.O. S. 6-22
  • Beiträge zu W. Abendroth (11/12), Goetz Briefs (95), Hendrik de Man (149), Friedrich Engels (176/177) und Georges Gurvitch (261/262) in: Georg W. Oesterdiekhoff (Hrsg.): Lexikon der Soziologischen Werke, Wiesbaden 2001 (Westdeutscher Verlag)
  • Warum sind die französischen Intellektuellen politisch, die deutschen nicht?; in: Hans-Jürgen Bieling u.a. (Hrsg.): Flexibler Kapitalismus. Analyse, Kritik und politische Praxis. Frank Deppe zum 60. Geburtstag, Hamburg 2001 (VSA), S. 240-252 (Dieser Beitrag erschien auch in der elektronischen Zeitschrift "France-Mail-Forum", Nr. 24 (November 2001))
  • Beiträge über "Dialektik und Soziologie" von Georges Gurvitch, Sozialgeschichte der europäischen Arbeiterbewegung" von Wolfgang Abendroth, "Der Kampf um die Arbeitsfreude" von Hendrik de Man, Zwischen Kapitalismus und Syndikalismus" von Goetz Briefs und "Die Lage der arbeitenden Klasse in England" von Friedrich Engels für das im Westdeutschen Verlag erschienene "Lexikon der soziologischen Werke", Wiesbaden 2001
  • Analytiker der Macht und parteilicher Intellektueller – Zum Tode von Pierre Bourdieu (1930-2002); in: Das Argument 244, 44. Jg. H. 1/2002, S. 99-103
  • Neue Formen der Arbeit, Arbeitskraftunternehmer und Arbeitssucht; in: Holger Heide (Hrsg.): Massenphänomen Arbeitssucht. Historische Hintergründe und aktuelle Bedeutung einer neuen Volkskrankheit, Bremen 2002 (Atlantik), 106-116
  • Die Intellektuellen, der Terrorismus und der Krieg; in: Z. Zeitschrift Marxistische Erneuerung, 13. Jg. Nr. 50/2002, S. 19-36
  • Mitwirkung an: W.F. Haug/F. Haug (Hrsg.): Unterhaltungen über den Sozialismus nach seinem Verschwinden, Berliner Institut für Kritische Theorie, Berlin 2002 (Verlagsgemeinschaft)
  • Alte und neue Subjektivität von Arbeit – Max Webers Arbeitsethik und das Konzept des Arbeitskraftunternehmers; in: Sozial. Geschichte. Zeitschrift für historische Analyse des 20. und 21. Jahrhunderts, Neue Folge 18. Jg., H. 1/2003, S. 72-88
  • Entgrenzung von Arbeitssubjektivität und Arbeitssucht; in: Klaus Dörre/Bernd Röttger (Hrsg.): Das neue Marktregime. Konturen eines postfordistischen Produktionsmodells, Hamburg 2003 (VSA), S. 172-188
  • Sozialkritik ohne Kapitalismuskritik? Robert Castel. "Die Metamorphosen der sozialen Frage". In: Z. Zeitschrift Marxistische Erneuerung.- 14. Jg. Nr. 55/2003, S. 211-216
  • Periode der Katastrophen und antagonistische Diskurse (zu Frank Deppe: Politisches Denken im 20. Jahrhundert, Band II: Politisches Denken zwischen den Weltkriegen, (Hamburg 2003). In: Sozialismus, 30. Jg., H. 12/2003, S. 27-32
  • Modernisierung der Arbeit – Arbeitssucht als Krankheit. In: Wiebke Lang (Hrsg.): Bremen. 100 Tage nach der Wahl. Dokumentation der Tagung am 5. September 2003 am Institut Arbeit und Wirtschaft, IAW-Forschungsbericht 5/März 2004, Universität Bremen, S. 60-67 (ISBN 3-88722-597-X)
  • Rezension von Günter Endruweit und Gisela Trommsdorff (Hrsg.): Wörterbuch der Soziologie. 2. völlig neubearbeitete und erweiterte Auflage. Stuttgart 2002 (Lucius & Lucius). In: KZf. SS, 56. Jg., Heft 1/2004, S. 186-188
  • Geschichte und Geschichtslosigkeit in der gegenwärtigen Soziologie. In: Eva Schöck-Quinteros, Hans Kloft, Frank Kopitzsch und Hans-Josef Steinberg (Hrsg.): Bürgerliche Gesellschaft – Idee und Wirklichkeit. Festschrift für Manfred Hahn, Berlin 2004 (Trafo Verlag), S. 397-411 (ISBN 3-89626-437-0)
  • Pierre Bourdieus Theorie der symbolischen Gewalt.In: Margareta Steinrücke (Hrsg.): Pierre Bourdieu. Politisches Forschen, Denken und Eingreifen, Hamburg 2004 (VSA), S. 48-73 (ISBN 3-89965-037-9)
  • Hat kritische Industriesoziologie eine Zukunft? Michael Schumann: Metamorphosen von Industriearbeit und Arbeiterbewusstsein. Kritische Industriesoziologie zwischen Taylorismusanalyse und Mitgestaltung innovativer Arbeitspolitik, Hamburg 2003 (VSA). In: Z. Zeitschrift Marxistische Erneuerung, Nr. 59, Sept.2004 (15. Jg.), ISBN 3-88619-651-8, S. 170-175
  • Stephan Moebius/Lothar Peter (Hrsg.): Französische Soziologie der Gegenwart, Konstanz 2004 (UVK/UTB), 492 S. (ISBN 3-8252-2571-2)
  • Der American Dream des Wolfgang Streeck. Demontage des Sozialstaats im sozialwissenschaftlichen Diskurs. In: Sozialismus, H. 11/2004, 31. Jg., S. 28-36 (ISBN 3-89965-920-1)
  • Fortschritt oder Rückschritt? Problem einer historisch-materialistischen Gesellschaftsgeschichte In: Z. Ztsch. Marxistische Erneuerung, 16. Jg. Nr. 61/2005, S. 133-142 (ISSN 0940-0648)
  • André Holtrup / Lothar Peter (Hrsg.): Von den USA lernen? Zur Zukunft der Arbeits- und Sozialpolitik in Deutschland. Eine Auseinandersetzung um das Politikkonzept von Wolfgang Streeck, IAW-Arbeitspapier 15/2005 (ISSN-Nr.: 1610-9325), 44 S.
  • "Der neue Geist des Kapitalismus". Stärken und Schwächen eines Erklärungsversuchs. In: Z. Ztsch. Marxistische Erneuerung, 16. Jg. Nr. 62/2005, S. 7-24 (ISSN 0940-0648)
  • Pierre Bourdieu – weder "totaler" noch "spezifischer" Intellektueller. In: Fran?ois Beilecke / Katja Marmetschke (Hrsg.): Der Intellektuelle und der Mandarin. Für Hans Manfred Bock, Kassel 2005, S. 1-22 (ISBN 3-89958-134-2)
  • "Marxistische Soziologie". Neudruck in: Moebius, S./Schäfer, G. (Hrsg.): Soziologie als Gesellschaftskritik. Festschrift für Lothar Peter, Hamburg: VSA-Verlag, 2006, S. 12-29.
  • Neue soziale Bewegungen, soziale Frage und Krise der Arbeit. Sozialkritik in der französischen Soziologie heute (Teil I). In: Sozial. Geschichte. Zeitschrift für historische Analyse des 20. und 21. Jahrhunderts. Neue Folge, 20. Jg., Heft 1/2006, S. 9-32
  • Wozu noch Gesellschaftskritik? In: Blätter für deutsche und internationale Politik, 51. Jg., Heft 5/2006, S. 587-599
  • Von der "Proletarischen Linken" zu Sarkozy? Intellektuelle, Medien und Präsidentschaftswahlen. In: Z. Ztsch. Marxistische Erneuerung, 18.Jg. Nr. 18/2007, S. 22-35
  • Die Geburt des Neoliberalismus aus dem Geist von 1968. Notizen zu André und Raphaël Glucksmann "Mai 68 expliqué à Nicolas Sarkozy". In: Z. Ztsch. Marxistische Erneuerung, 19.Jg. Nr. 74/2008, S. 93-104
  • Rechtfertigung und Beschwichtigung: Gesellschaftskonzepte in der heutigen Soziologie. In: Thomas Mies / Karl Hermann Tjaden (Hrsg.): Gesellschaft, Herrschaft und Bewußtsein: Symbolische Gewalt und das Elend der Zivilisation, Kassel 2009, S. 353-381 (ISBN 978-3-934377-47-9)

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. a b „Französische Soziologie der Gegenwart“; Lothar Peter, Stephan Moebius

Weblinks