Ludwig Laher

Ludwig Laher (* 11. Dezember 1955 in Linz) ist ein österreichischer Schriftsteller.

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Leben

Ludwig Laher studierte Germanistik, Anglistik und Klassische Philologie in Salzburg und schloss mit einem Dr. phil. ab. Danach arbeitete er zunächst als Gymnasiallehrer am Christian-Doppler-Gymnasium in Salzburg.

1993 zog er nach St. Pantaleon (Oberösterreich) und ist seit 1998 als freier Schriftsteller tätig. Laher veröffentlichte Prosa, Lyrik, Essays, Übersetzungen, wissenschaftliche Arbeiten, Hörspiele, Drehbücher und erhielt zahlreiche Literaturpreise und Stipendien.

Auszeichnungen und Stipendien

Werke (Auswahl)

  • Selbstakt vor der Staffelei. Erzählung, Haymon, Innsbruck 1998
  • Wolfgang Amadeus junior: Mozart Sohn sein. Roman, ebd. 1999
  • Herzfleischentartung. Roman, ebd. 2001
  • Aufgeklappt. Roman, ebd. 2003
  • feuerstunde. gedichte, Wieser Verlag, Klagenfurt 2003
  • Folgen. Roman. Haymon Verlag, Innsbruck 2005
  • Quergasse. Essays und Skizzen, Wieser Verlag, Klagenfurt 2005
  • Und nehmen was kommt. Roman, Haymon Verlag, Innsbruck 2007
  • Degeneracija srca. Roman. Zagreb 2007 (Kroatisch von Sead Muhamedagic)
  • Herzfleischentartung. Roman, Haymon, Innsbruck 2009
  • Einleben. Roman, ebd. 2009
  • Verfahren, ebd. 2011
als Herausgeber oder Übersetzer
  • Hans Reichenfeld; Ludwig Laher (Hg. & Übers.); Katharina Laher (Übers.): Bewegtes Exil. Erinnerungen an ein ungewisse Zukunft. Autobiographie nach Tagebuch-Aufzeichnungen. Reihe: Anders erinnern, 4. Theodor Kramer Gesellschaft, Wien 2010 ISBN 9783901602405[1]

Notizen

  1. Reichenfeld, geb. 1923, 1938 alleine Flucht nach GB, Mai 1940 als "Enemy alien" auf der Isle of Man interniert, Deportation nach Kanada, 1941 zurück nach GB, 1944 Royal Air Force, Aktivist von Young Austria. Arzt und Psychiater (Gerontologie) in Kanada

Weblinks