Ludwig Wilhelm von Regler

Ludwig Wilhelm Regler, seit 1778 von Regler (* 1726 in Altlandsberg; † 1792 in Berlin) war ein preußischer Offizier, zuletzt Generalmajor und Direktor des preußischen Ingenieurkorps.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Er wurde in der Mittelmark Brandenburgs geboren und studierte Mathematik sowie Ingenieurwissenschaften. Als Offizier in der Königlich Preußischen Armee nahm er am Siebenjährigen Krieg (1756–1763) teil und zeichnete sich bei der Belagerung der Festung Olmütz aus. Später war er Kommandant der Stadt und Festung Glatz. Im Auftrag des preußischen Königs Friedrich II. arbeitete er an Plänen für einen Ausbau der Festung Glatz und eines Sperrforts bei Silberberg.

1787 wurde Regler vom neuen preußischen König Friedrich Wilhelm II. zum Chef des preußischen Ingenieurkorps's ernannt. Weiterhin wurde er Direktor des neu erschaffenen 4. Departement des preußischen Ober-Kriegskollegiums. Bereits 1788 rief er für den Führungsnachwuchs eine Ingenieurakademie am Neuen Markt in Potsdam ins Leben. Regler war bis zu seinem Tode 1792 Chef und Direktor.[1][2]

Familie

Regler heiratet 1767 Christiane Sophie Wilhelmine Freiin von Richthof.

Werke

  • Schlesien links der Oder ohne die Grafschaft Glatz (1764–1770), (kolorierte Handzeichnungen)

Literatur

Einzelnachweise

  1. Leopold von Zedlitz-Neukirch: Neues preussisches Adels-Lexicon, Band 4, S.98.
  2. Eduard Lange: Die Soldaten Friedrich's des Grossen, S.396