MAPJet

mapjet
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IATA-Code:
ICAO-Code: MPJ
Rufzeichen: MAPJET
Gründung: 2010
Sitz: Wien, OsterreichÖsterreich Österreich
Heimatflughafen: Wien-Schwechat
Unternehmensform: Aktiengesellschaft
Leitung: Bosko Rasovic, COO
Gunter Oos, CFO
Mitarbeiterzahl: 150
Umsatz: 35 Mio. Euro[1]
Flottenstärke: 10
Ziele: International

mapjet (eigentlich map jet AG[2]) ist eine österreichische Charterfluggesellschaft für Geschäftsreiseflugzeuge mit Sitz in Wien und Basis auf dem Flughafen Wien-Schwechat.

Inhaltsverzeichnis

Unternehmen

mapjet wurde im Jahr 2002 gegründet[3] und steht zu 100% im Eigentum der MAP Holding GmbH, diese wiederum zu je 50 % im Eigentum der MN Privatstiftung und PAF Privatstiftung. später ging die MAP Holding in das 100% eigentum der paf privatstiftung über.

Am 27. Dezember 2011 meldete die zuletzt in Linz ansässige Tochtergesellschaft map.management + planning gmbh, welche die ursprüngliche "mapjet" darstellte, Konkurs an. Die Creditreform gab an, dass die Verbindlichkeiten rund 4,3 Millionen Euro betrugen. Die Luftfahrzeuge wurden zu diesem Zeitpunkt bereits großteils unter dem AOC der bestehenden Tochterfirma map executive flight service gmbh operiert.[4]

Projekt Austriair

mapjet plante, ab April 2010 internationale Linienflüge vom Flughafen Wien-Schwechat aus anzubieten[5][6]. Hierfür war zunächst der Name Austriair geplant, auf den aber nach Protesten von Austrian Airlines verzichtet wurde[7].

Am 28. April 2010 sollte der Flugbetrieb nach München und Frankfurt am Main aufgenommen werden. Die Fluggesellschaft zielte auch auf die Anfang 2010 noch von Austrian Airlines durchgeführten Flüge nach Russland ab. MAPJet hatte sich nach eigenen Angaben mit der russischen Regierung bezüglich der Verkehrsrechte in Verbindung gesetzt und beim österreichischen Verkehrsministerium den Status als Flagcarrier beantragt.[8] Statt der zunächst geplanten drei gemieteten Embraer 195 mit jeweils 100 Sitzplätzen sollte eine Bombardier Dash 8Q-400 mit 72 Sitzplätzen sowie eine Embraer 190 mit 100 Sitzplätzen eingesetzt werden[9].

Am 21. April 2010 gab mapjet jedoch bekannt, das Projekt Austriair einzustellen[10].

Flotte

Mit Stand November 2011 betreibt mapjet eine Flotte von zehn Geschäftsreiseflugzeugen[11]:

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Artikel im Wirtschaftsblatt am 21. Januar 2010
  2. mapjet.biz - Über uns abgerufen am 5. November 2011
  3. Austriair fliegt Linie ab Wien im Der Standard vom 15. Jänner abgerufen am 17. Jänner
  4. wirtschaftsblatt.at: Linzer M.A.P. fliegt in die Pleite, vom 28. Dezember 2011
  5. Austrianwings.info – Österreichische Fluglinie Austriair geht an den Start abgerufen am 15. Januar 2010
  6. austrianaviation.net – Austriair geht an den Start 15. Januar 2010
  7. http://www.aero.de/news-9627/MAPJet-verzichtet-auf-Marke-Austriair-.html
  8. APA-OTS – "profil": AUA muss um Russlandstrecken fürchten 16. Januar 2010
  9. austrianaviation.net – Mapjet startet am 28. April 16. März 2010
  10. Der Standard:Mapjet gibt Linienflugprojekt auf
  11. mapjet.biz - Unsere Flotte (englisch) abgerufen am 5. November 2011

Weblinks