MA 2412 – Die Staatsdiener

Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Kinofilm MA 2412 - Die Staatsdiener. Für die ORF-Serie siehe MA 2412.
Filmdaten
Originaltitel MA 2412 – Die Staatsdiener
Produktionsland Österreich
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2003
Länge 95 Minuten
Altersfreigabe JMK uneingeschränkt[1]
Stab
Regie Harald Sicheritz
Drehbuch Alfred Dorfer
Roland Düringer
Harald Sicheritz
Produktion MR Film
Musik Lothar Scherpe
Peter Herrmann
Kamera Thomas Kürzel
Max Biro
Schnitt Ingrid Koller
Reinhard Schweiger
Besetzung

MA 2412 – Die Staatsdiener ist ein österreichischer Spielfilm aus dem Jahr 2003, der auf die ORF Comedy-Serie MA 2412 zurückgeht. In den Hauptrollen spielen Alfred Dorfer, Roland Düringer, Monica Weinzettl und Karl Ferdinand Kratzl.

Inhaltsverzeichnis

Handlung

Der Kinofilm zur gleichnamigen erfolgreichen Serie des ORF knüpft an ebendiese an und erzählt aus der Vergangenheit der Hauptcharaktere. Er ist zudem Finale der Geschichten aus den Wiener Amtsstuben. Es wird ähnlich einer Reportage berichtet wie es zur Gründung der Magistratsabteilung kam. Dabei werden verschiedene Rückblenden gezeigt. So wird Engelbert Breitfuß (Roland Düringer) als Kind gezeigt und wie ihn sein Vater auf das Leben im Amt vorbereitet hat. Michael Weber (Alfred Dorfer) nutzt seine Planstelle im Verkehrsamt ohne Hemmnisse und wird darauf ins Amt für Weihnachtsdekoration versetzt. Sekretärin Frau Knackal (Monica Weinzettl) war vor ihrer Verbeamtung Wurstverkäuferin, eines Tages werden ihre verborgenen „Talente“ vom Obersenatsrat (Wolfgang Böck) aufgedeckt, der sie daraufhin in seiner Nähe haben will. Hinzu kommen weite Rückblicke in die Geschichte, die das Entstehen des Beamtentums in der Historie nachweisen. So geht es in die Steinzeit, in das Alte Rom, in die Zeit der Maria Theresia, zum Wiener Kongress und in die Anfangsjahre der zweiten Republik. Überall gab es demnach Wurzeln des österreichischen Beamtentums.

Kritik

Der Film ist als Komödie insbesondere für das österreichische Kino groß inszeniert mit gewaltigen Kostümen und historischer Ausstattung. Harald Sicheritz (Hinterholz 8) als Regisseur bekennt sich als Perfektionist. Jedoch ist die Story eher dünn und die großen Momente des Films liegen in den Szenen, die auf große Inszenierung verzichten. Die Gründe für den Erfolg der Geschichte liegen wohl in den Elementen der Comedy-Serie MA 2412, die in Österreich Kultstatus besitzt, in Deutschland aber weitestgehend unbekannt ist.[2]

Gastrollen

In Gastrollen treten bekannte Stars wie Harald Krassnitzer („Tatort“) und Christian Tramitz („Bullyparade“, „Der Schuh des Manitu“) auf.

Auszeichnungen

Quellen

  1. Freigabe der Jugendmedienkommission
  2. Jürgen Affenzeller: [1]

Weblinks