Manfred Deckert

Manfred Deckert (* 31. März 1961 in Halle (Saale)) ist ein ehemaliger deutscher Skispringer und Kommunalpolitiker.

Seine Kindheit verbrachte er in Johanngeorgenstadt, wo er den Wintersport kennenlernte und sein gleichnamiger Vater als Sportlehrer an der Pestalozzi-POS tätig war. Durch seine Leistungen besuchte er dann die Kinder- und Jugendsportschule in Klingenthal, wo er auch das Abitur ablegte. Er gehörte dem SC Dynamo Klingenthal an.

Bei den Olympische Winterspielen 1980 in Lake Placid konnte Deckert beim Springen von der Normalschanze die Silbermedaille gewinnen. Sein Trainer war der Klingenthaler Jürgen Wolf. Am 3. Januar 1982 gewann er in Innsbruck sein erstes und gleichzeitig auch letztes Weltcupspringen. In der Saison 1981/1982 gewann er mit diesem Sieg dann auch die Gesamtwertung der Vierschanzentournee. Bei der Nordische Skiweltmeisterschaft 1985 in Seefeld in Tirol errang er gemeinsam mit Frank Sauerbrey, Klaus Ostwald und Jens Weißflog im Mannschaftsspringen die Bronzemedaille.

Nach seiner aktiven Laufbahn arbeitete er als Trainer beim SC Dynamo Klingenthal bis zu dessen Abwicklung 1990. Nach einem halben Jahr Arbeitslosigkeit arbeitete Deckert 17 Jahre als Angestellter eines Unternehmens in der Heizungs- und Sanitärbranche.

Seit dem 4. August 2008 ist er, aufgestellt von der SPD, parteiloser Oberbürgermeister der Stadt Auerbach/Vogtl. und Mitglied der SPD-Fraktion des Kreistages im Vogtlandkreis.

Heute ist Deckert ehrenamtlicher Präsident des VSC Klingenthal.

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