Manfred Jochum

Manfred Jochum (* 21. April 1942 in Wien; † 10. Juli 2009 ebenda) war ein österreichischer Rundfunkintendant und galt als Doyen des österreichischen Wissenschaftsjournalismus[1].

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Biografie

Jochum wuchs, obwohl in Wien geboren, in Kärnten und im Burgenland auf, wo er die Pflichtschule absolvierte. Danach studierte er Erziehungswissenschaften an der Universität Wien und erlangte seine Zulassung als Lehrer an einer Volksschule. Ende der 1960er bis Anfang der 1970er Jahre arbeitete er als Erzieher in mehreren Heimen der Stadt Wien. Im Kinderheim Wilhelminenberg war er in einer reformpädagogischen Gruppe tätig. Danach arbeitete er als Assistent am Institut für Erziehungswissenschaften und fungierte auch als Lehrbeauftragter an der Universität Wien.

1976 wechselte Jochum zum ORF-Radio, wo er anfänglich in der Wissenschaftsredaktion arbeitete; dort war er 1983 maßgeblich am Aufbau des Radiokollegs verantwortlich, dessen Leitung er bis 1992 innehatte. 1992 übernahm er auch die Leitung des Wissenschaftsressorts, und im Jahr 1998 erhielt er die Beförderung zum Hörfunkintendanten. 2002 schied Jochum aus seiner Funktion aus.

Jochum starb am 10. Juli 2009 nach langer, schwerer Krankheit. Er wurde am Friedhof der Feuerhalle Simmering in Wien bestattet.

Auszeichnungen

Einzelnachweise

  1. Ehemaliger ORF-Intendant Jochum gestorben. In: Der Standard online vom 10. Juli 2009
  2. Stadt Wien Andreas Mailath-Pokorny zum Tod von Manfred Jochum, Rathauskorrespondenz 10. Juli 2009

Weblinks