March (Gemeinde Virgen)

f0f1

March (Einschicht)
Ortschaft Welzelach
March (Gemeinde Virgen) (Österreich)
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Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Lienz (LZ), Tirol
Pol. Gemeinde Virgen
Koordinaten 47° 0′ 12″ N, 12° 24′ 47″ O47.00332412.4130661350Koordinaten: 47° 0′ 12″ N, 12° 24′ 47″ Of1
Höhe 1350 m ü. A.
Einwohner d. Ortsch. 9 (1981)
Postleitzahl A-9972f1
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 16889
Zählbezirk/Zählsprengel Niedermauern-Welzelach (70734 001)
Bild
Die Höfe Außermarcher (links) und Innermarcher (rechts) von Osten (Budam)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM

March (auch Mariach[1]) ist eine Einöde bzw. Einschicht (Einzelsiedlung) in der Gemeinde Virgen (Osttirol). Der Ortsbestandteil wurde 1981 von neun Personen bewohnt und wird zur Fraktion Welzelach gezählt.[2]

[3]

Inhaltsverzeichnis

Geographie

March ist neben der Rotte Welzelach, dem Weiler Berg und der Einzelsiedlungen Lipper einer der vier Ortsbestandteile der Fraktion Welzelach. March liegt in rund 1.350 Metern Höhe nordöstlich von Welzelach und südlich von Berg, wobei der aus zwei Bauernhöfen bestehende Ort über eine Straße an Welzelach angebunden ist, die von Virgen über Niedermauern, Gries, Rain, Welzelach und Berg bis nach March führt. Die Straße führt zudem weiter bis zur Marcher Alm. Marcher beherbergte 1981 insgesamt zwei Häuser mit zwei land- und forstwirtschaftlichen Betriebsstätten, wobei in den zwei Häusern zwei Wohnungen bestanden.[4] Das Land Tirol verzeichnete 2012 für March die Hofstellen Innermarcher (Welzelach-March Nr. 1) und Außermarcher (Nr. 2).

Geschichte

March wurde von der Statistik Austria lange Zeit nicht eigens genannt, sondern bei Welzelach miteingerechnet. Erst im Zuge der Volkszählung 1951 wurde March als „Mariach“ separat ausgewiesen, wobei der Ortsbestandteil damals aus zwei Häusern mit zehn Bewohnern bestand.[1] 1961 wurden von den Statistikern für March acht Einwohner verzeichnet,[5] 1971 waren es sieben.[6] Letztmals wies die Statistik Austria 1981 mit neun Einwohnern eine Bevölkerung für March separat aus,[7] seitdem nennt sie in den Ortsverzeichnissen keine näheren Daten mehr für March.

Einzelnachweise

  1. a b Österreichisches Statistisches Zentralamt (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Juni 1951. Wien 1953, S. 203 Tir.
  2. Ortsverzeichnis Tirol 2001
  3. Österreichisches Statistisches Zentralamt (Hrsg.): Ortsverzeichnis 1991. Tirol. Wien 1993, S. 242
  4. Österreichisches Statistisches Zentralamt (Hrsg.): Ortsverzeichnis 1981. Tirol. Wien 1984, S. 125
  5. Österreichisches Statistisches Zentralamt (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 21. März 1961 nach dem Gebietsstand vom 1. Jänner 1964. Wien 1965, S. T. 300
  6. Österreichisches Statistisches Zentralamt (Hrsg.): Ortsverzeichnis 1971. Tirol. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 12. Mai 1971. Wien 1974, S. 73
  7. Österreichisches Statistisches Zentralamt (Hrsg.): Ortsverzeichnis 1981. Tirol. Wien 1984, S. 125

Weblinks