Margareta Mommsen

Margareta Mommsen (* 17. Februar 1938 in Horn (Niederösterreich)) ist eine deutsche Politikwissenschaftlerin.

Margareta Mommsen studierte die Fächer Politikwissenschaft und Osteuropäische Geschichte an der Université Libre de Bruxelles und der Universität Heidelberg. 1972 promovierte sie in Heidelberg mit der Arbeit Die österreichische Proporzdemokratie und der Fall Habsburg. Ihre Habilitation erfolgte 1985 an der Ruhr-Universität Bochum. Im Jahr 1986/87 hatte Mommsen eine Lehrstuhlvertretung an der Universität-Gesamthochschule Duisburg inne. 1988/89 lehrte sie als Professorin für Politikwissenschaft an der Universität der Bundeswehr in Hamburg. Von 1989 bis zu ihrer Emeritierung im Jahr 2003 war sie Lehrstuhlinhaberin für Politikwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Ihre Forschungsschwerpunkte sind das politische System in Russland, die politischen Systeme Osteuropas und der Nachfolgestaaten der Sowjetunion sowie der Systemvergleich und der Systemwandel.

Mommsen ist verheiratet mit dem Historiker Hans Mommsen, mit dem sie heute in Feldafing lebt.

Schriften

Monografien
  • zusammen mit Angelika Nußberger: Das System Putin. Gelenkte Demokratie und politische Justiz in Russland, München 2007, ISBN 3-406-54790-7.
  • Wer herrscht in Rußland? Der Kreml und die Schatten der Macht, 2. durchgesehene und erweiterte Auflage, München 2004, ISBN 3-406-51118-X.
  • Wohin treibt Russland? Eine Grossmacht zwischen Anarchie und Demokratie, München 1996, ISBN 3-406-37392-5.
  • Hilf mir, mein Recht zu finden, Frankfurt am Main 1987, ISBN 3-549-06670-8.
  • Die österreichische Proporzdemokratie und der Fall Habsburg, Wien u.a. 1976, ISBN 3-205-07126-3.
Herausgeberschaften
  • zusammen mit Hans-Henning Schröder: Gorbatschows Revolution von oben. Dynamik und Widerstände im Reformprozess der UdSSR, Frankfurt am Main 1987, ISBN 3-548-34448-8.
  • Nationalismus in Osteuropa. Gefahrvolle Wege in die Demokratie, München 1992, ISBN 3-406-34069-5.

Weblinks