Margit Bokor

Margit Bokor (* 1. Juni 1905 in Losonc (Ungarn); † 9. November 1949 in New York City) war eine Sopranistin.

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Leben und Wirken

Margit Bokor wurde im damals ungarischen Komitat Neograd Losonc geboren. Sie nahm Gesangsunterricht in Budapest und Wien. 1928 debütierte sie am Nationaltheater in Budapest. Am Opernhaus Leipzig war sie von 1928 bis 1930, und an er Semperoper war sie von 1930 bis 1933, engagiert. So trat sie am 16. November 1932 in Verdis Oper Die Macht des Schicksals auf, wo sie die Rolle der Donna Leonore di Vargas übernahm. In Mozarts Oper Così fan tutte spielte sie die Rolle der Dorabella. In Suppès Operette Boccaccio sang sie die Rolle der Beatrice. In Wagners Oper Tannhäuser spielte sie die Venus, und in Verdis Oper Don Carlos spielte sie die Elisabeth von Valois. In Strauss' Oper Arabella, uraufgeführt am 1. Juli, 1933 übernahm sie die Rolle der Zdenka.[1] Von 1933 bis 1938 war sie an der Wiener Staatsoper tätig und trat auch bei den Salzburger Festspielen auf.

Sie siedelte 1939 nach Nordamerika aus, wo sie ihre Karriere an großen Häusern in New York, St. Louis, Chicago und Philadelphia fortsetzen konnte. Weiter war sie in Rio de Janeiro als Traviata und als Musetta in "La Bohème" zu hören. Ab 1947 war sie Ensemblemitglied der City Centre Opera in New York City.

Einzelnachweise

  1. Hagemeyer, S. 208 (8.41 Margit Bokor (1905–1947), Sängerin, Zeitgenössisches Foto. Leipzig, um 1930) aus: Sächsische Staatstheater. Blätter der Staatsoper. Dresden, November 1930. SLUB:Z.4.7 (1930)

Literatur

Weblinks