Maria Hosp

Maria Hosp (* 30. Dezember 1923 in Wien; † 9. März 1996 in Bludenz) war eine österreichische Politikerin (ÖVP). Hosp war von 1983 bis 1986 Abgeordneter zum Österreichischen Nationalrat.

Hosp besuchte nach der Volksschule das Bundesgymnasium Wien VIII und studierte danach an der Universität Wien, wobei sie 1947 zur Doktorin promovierte. Sie arbeitete bis 1944 als Angestellte, stand danach von 1947 bis 1950 im Konzeptsdienst in der Bundeskammer der gewerblichen Wirtschaft und war von 1951 bis 1953 Angestellte der Vereinigung Österreichischer Industrieller der Landesgruppe Vorarlberg. Danach war Hosp Hausfrau.

Im politischen Bereich engagierte sich Hosp ab 1963 als Ortsleiterin der Österreichischen Frauenbewegung Tschagguns, 1970 wurde sie Gemeinderätin in Tschagguns. Sie war zudem Mitglied der Landesleitung der Österreichischen Frauenbewegung Vorarlberg, Mitglied der Landesparteileitung der ÖVP Vorarlberg, Landesleiterin der Katastrophenhilfe Österreichischer Frauen (KÖF) Vorarlberg sowie ab 1977 deren Bundesleiterin-Stellvertreterin. Hosp vertrat die ÖVP zwischen dem 19. Mai 1983 und dem 16. Dezember 1986 im Nationalrat.

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