Maria Wachtler

Maria Wachtler FMA (* 1930 in Zanegg) ist eine österreichische Don-Bosco-Schwester und Missionarin.

Wachtler wurde 1930 in Zanegg geboren, zog mit ihrer Familie nach Neusiedl am See und trat später der Ordensgemeinschaft der Don-Bosco-Schwestern bei.[1] Im Jahr 1965 verließ sie Österreich, um in Venezuela tätig zu werden. Dort lebte und arbeitete sie mit den Yanomami, einem indigenen Volk im Grenzgebiet zwischen Venezuela und Brasilien. Gemeinsam mit anderen Don-Bosco-Schwestern baute sie ein funktionierendes Unterrichtssystem auf und sorgte für die Gewährleistung medizinischer Grundversorgung.

Für ihr Engagement erhielt sie 1996 den mit 10.000 Euro dotierten Romero-Preis der Katholischen Männerbewegung Österreichs. Des Weiteren wurde ihr Einsatz zum Aufbau eines zweisprachigen Schulsystems sowie das Verfassen der Grammatik der Yanomami-Sprache 1988 mit ihrer Abbildung auf einer venezolanischen Briefmarke gewürdigt.

Literatur

  • Prof. Franz Buchberger; Maria Wachtler: Die Caobabäume sind gewachsen (1990)
  • Norbert Lehner: Mittendrin bei den Yanomami: Sr. Maria Wachtlers Einsatz in Venezuela (2005)

Weblinks

Einzelnachweise

  1. In Buchform: Maria Wachtlers Leben mit den Yanomami. Auf bglv1.orf.at. Zuletzt abgerufen am 8. Januar 2012.