Marietta und Friedrich Torberg-Medaille

Marietta und Friedrich Torberg-Medaille

Die Marietta und Friedrich Torberg-Medaille (bis 2002 Friedrich Torberg-Medaille) wird in unregelmäßigen Abständen in Wien von der Israelitischen Kultusgemeinde an Persönlichkeiten und Initiativen verliehen, welche gegen Antisemitismus, Rassismus und das Wiedererstarken des Nationalsozialismus aufgetreten sind.

Der Preis

Die Marietta und Friedrich Torberg-Medaille ehrt das Andenken an einen bedeutenden Schriftsteller, an einen großen Humanisten und ebenso streitbaren wie gelegentlich umfehteten Kämpfer gegen Nazismus und Kommunismus, gegen totalitäre Ideologien. Sie dient auch Torbergs Vermächtnis, der Erinnerung an jene ermordete jüdische Welt, die das Gesicht dieser Stadt so entscheidend mitgeprägt hat. Die Marietta und Friedrich Torberg-Medaille wird verliehen an streitbare Geister, die sich für eine offene, lebendige und lebhafte Demokratie in Österreich eingesetzt haben, an Persönlichkeiten, die gegen das Wiedererstehen des Gestern, gegen das Vergessen eingetreten sind.

Preisträger und Laudatoren

1987

1990

  • Siegfried Reingruber und Hermann Reitmajer (Laudatio: Peter Rabl)

1995

1997

1999

2000

2001

2002

2003

2005

2007

Oktober

November

2008

2010

  • Lena, Franziska und Franz Müllner (Laudatio: Kitty Schrott)
  • Martina Enzmann (Laudatio: Thomas Trenkler)
  • Werner Sulzgruber (Laudatio: Isabella Siedl)

2011

2012

März

Mai

November

Einzelnachweise

  1. Verleihung der Marietta und Friedrich Torberg-Medaille 2012 an Clemens Hellsberg, Wolfgang Schütz OTS, 21. Mai 2012