Marion Meyer

Marion Meyer (* 5. Oktober 1954 in Heidelberg) ist eine deutsche Klassische Archäologin.

Marion Meyer studierte von 1975 bis 1984 Archäologie, Alte Geschichte und Griechisch an den Universitäten Bonn und München. Sie nahm an Grabungen in Köln und Tiryns teil. 1984 promovierte sie mit der Arbeit Die griechischen Urkundenreliefs an der Universität Bonn. Von 1985 bis 1990 war Meyer als wissenschaftliche Angestellte an der der Universität München tätig. Als Hochschulassistentin arbeitete sie in den Jahren 1990 bis 1996 am Archäologischen Institut der Universität Hamburg. In Hamburg erfolgte 1997 mit der Arbeit Funktion und Bedeutung von Figuren mit Mauerkrone in hellenistischer Zeit. Die sogenannten Stadttychen auch ihre Habilitation. Von 1997 bis 2003 lehrte sie als Professorin für Klassische Archäologie an der Universität Bonn. Seit 2003 lehrt sie als Professorin an der Universität Wien.

Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen die Kulturgeschichte von Athen und die Akkulturationsphänomene im östlichen Mittelmeerraum. Sie ist Ordentliches Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts.

Schriften

Monografien
  • zusammen mit Nora Brüggemann: Kore und Kouros. Weihegaben für die Götter. Wien 2007, ISBN 3-901232-80-X.
  • Die Personifikation der Stadt Antiocheia. Ein neues Bild für eine neue Gottheit. Berlin 2006, ISBN 978-3-11-019110-3.
  • Die griechischen Urkundenreliefs. Berlin 1989, ISBN 3-7861-1319-X.
Herausgeberschaften
  • zusammen mit Ruprecht Ziegler: Kulturbegegnung in einem Brückenland. Gottheiten und Kulte als Indikatoren von Akkulturationsprozessen im Ebenen Kilikien. Bonn 2004, ISBN 3-7749-3296-4.

Weblinks