Markus Schinwald

Markus Schinwald (* 1973 in Salzburg) ist ein österreichischer Künstler.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Schinwald, Sohn einer Lehrerin und eines Schulinspektors,[1] studierte an der Hochschule für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz Experimentelle Visuelle Gestaltung.[2] und an der Humboldt-Universität Berlin. Ursprünglich aus dem Bereich Mode kommend, versieht Schinwald die Dargestellten in seinen Personen-Portraits mit schlaufen-, halfter-, masken- und schmuckartigen Apparaturen. Schinwald bedient sich neben der Malerei auch des Mediums der Performance sowie der Fotografie und Videokunst. Seine Protagonisten sind dabei oft eingezwängt in außergewöhnliche Räume, verrenken sich in widernatürlichen Handlungen und kreieren dadurch höchst surreale Situationen. In seinen Werken verarbeitet er Einflüsse aus dem Opernbereich und setzt sich mit Genres der Unterhaltungsindustrie auseinandner und stellt zudem einen Bezug zu den Theorien von Sigmund Freud her. Dabei zieht sich die Vorstellung, dass ein intensiver psychischer Zustand auch körperlich in Erscheinung tritt, wie ein roter Faden durch seine Arbeiten. Insbesondere in der 2004 entstandenen Fotografie und dem gleichnamigen Video (35 mm, 3 min) "1st Part Conditional" sichtbar, wird Schinwalds Statement deutlich: „Ein Film über die Konversion einer psychischen Verdrehung in eine physische Konvulsion.“[3][4]

Anerkennungen

Ausstellungen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. kunstmarkt.com: Markus Schinwald bei Georg Kargl Fine Arts in Wien; abgerufen am 29. Dez. 2011
  2. Personenseite zu Markus Schinwald auf basis wien
  3. Markus Schinwald. Tableau.Twain, AK Frankfurter Kunstverein, Berlin/New York 2004, S. 227.
  4. http://www.essl.museum/kuenstler/schinwald.html
  5. la Biennale 2011, Markus Schinwald, Commissioner Eva Schlegel
  6. Markus Schinwald Einzelausstellung 2011 im Lentos Linz