Markus Windberger

Markus Windberger (* 17. Oktober 1960 in Wien) ist ein österreichischer Bühnenbildner und Intendant des Wiener Operettensommers.

Leben und Werk

Markus Windberger ist der Sohn des Bühnenbildners Ferry Windberger und einer ehemaligen Balletttänzerin. Er war Ausstattungsassistent am letzten Operettenhaus Wiens, dem Raimundtheater. Windberger studierte an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Lois Egg. Seinen Abschluss als Dipl. Akad. Bühnenbildner machte er 1982. Er arbeitet als Landschaftsmaler und Bildhauer, Werbedesigner und Dekorationsbauer.

Bühnenbild-Debüt als Festivaldesigner zu Studienbeginn war für das internationale Jazzfestival „Wiesen“ für Franz Bogner. Bühnenbild-Debüt am Theater noch während des Studiums war am Stadttheater Baden heute Bühne Baden in Beaumarchais „Der Tolle Tag“.

Er arbeitete als Bühnenbildern für die Stadttheater Baden und St. Pölten. Während eines Engagements bei den Bregenzer Festspiele lernte er Ernst Fuchs kennen, für den er anschließend zwei Jahre lang als persönlicher Assistent tätig war.

Michael Mohapp engagiert ihn als Bühnenbildner für sein „Graumann Theater“. Mit dem Bühnenbild der Produktion „Die Lustige Witwe“ in der Inszenierung von [Elfriede Mohrenberger gewann er einen Wettbewerb der Europalia in Gent und Antwerpen. 1991 und 1992 war er bei der Konzeption und der Durchführung des NÖ Donaufestivals 1991 und 1992 beteiligt. Im Zuge des „Räume in Bewegung“-Festivals wurde in Zusammenarbeit mit Arch Eduard Neversal das Konzept eines Modultheaters Blechbüchse entwickelt, das in Potsdam realisiert wird.

Es entstehen in Folge drei experimentelle Themenparks „Anderswelt“, „Blue Dome“ und Michelstettner Schule, Versuche durch neue Spielformen das Theater für größeres Publikum zugänglich und verständlich zu machen. Mit der Übernahme des Wiener Operettensommers kehrte er zur Operette zurück.

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