Maschinen- und Waggonbau-Fabrik

Die Maschinen- und Waggonbau-Fabriks AG war ein Hersteller von Eisenbahnwagen und Automobilen aus Österreich-Ungarn, später Österreich.[1][2]

Inhaltsverzeichnis

Unternehmensgeschichte

Das Unternehmen aus Wien-Simmering fertigte Waggons. 1904 begann die Entwicklung eines Lastkraftwagens, der im Frühjahr 1905 vorgestellt und angeboten wurde.[1][3] Der Markenname lautete Simmeringer.[1] 1905 begann auch die Produktion von Personenwagen durch Übernahme eines Teils der Fahrzeugproduktion von Wyner.[1] Der Markenname lautete MWF.[1] Mitte 1906[3][4] oder 1907[1] endete die Automobilproduktion. 1941 fusionierte das Unternehmen mit der Grazer Maschinen- und Waggonbau-Aktiengesellschaft und der Paukerwerk Aktiengesellschaft aus Wien zur Simmering-Graz-Pauker Aktiengesellschaft für Maschinen-, Kessel- und Waggonbau, später Simmering-Graz-Pauker AG.

Automobile

Im Angebot standen die Modelle 8/10 PS mit einem Einzylindermotor und 9/10 PS mit einem Zweizylindermotor.[1] Die Einbaumotoren kamen von De Dion-Bouton.[1] Andere Quellen nennen zusätzlich das Modell 24/28 PS mit einem Vierzylindermotor als Personenwagen.[3][4]

Nutzfahrzeuge

Das einzige Nutzfahrzeugmodell 24/28 PS verfügte über einen Vierzylindermotor.[1] Die Nutzlast betrug 5 Tonnen.[1]

Literatur

Einzelnachweise

  1. a b c d e f g h i j Linz, Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie.
  2. Georgano: The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile.
  3. a b c Seper, Krackowizer, Brusatti: Österreichische Kraftfahrzeuge von Anbeginn bis heute.
  4. a b Seper, Pfundner, Lenz: Österreichische Automobilgeschichte.