Mastic Scum

Mastic Scum
Mastic Scum bei den Amadeus Awards 2010
Mastic Scum bei den Amadeus Awards 2010
Allgemeine Informationen
Genre(s) Grindcore, Death Metal, Crossover
Gründung 1992
Website www.masticscum.com
Gründungsmitglieder
Will (bis 2008, † 2012[1])
Harry Gandler
Moser „Linga“ Christian (bis 1994, † 2008)
Man Gandler
Aktuelle Besetzung
Gesang
Markus „Maggo“ Wenzel (seit 2008)
Gitarre
Harry Gandler
Bass
Alex Schmid (seit 2010)
Schlagzeug
Man Gandler
Ehemalige Mitglieder
Bass
Steff Christian (1994–2003)
Bass
Boris Balogh (2008–2010)

Mastic Scum ist eine Metal-Band aus Wien, die ursprünglich aus Salzburg stammt. Gegründet wurde sie 1992. Der Großteil der Bandmitglieder lebt in Wien, der aktuelle Sänger "Maggo" wohnt in Innsbruck.

Inhaltsverzeichnis

Bandgeschichte

Mastic Scum wurde 1992 als Death-Metal-Band mit Hardcore-Punk-Einflüssen in Salzburg gegründet und veröffentlichte noch im gleichen Jahr ein Demo. Das Line-up bestand aus den Brüdern Harry (Gitarre) und Man Gandler (Schlagzeug), dem Sänger Will und Bassist Moser „Linga“ Christian.[2] 1993 unterschrieb die Band beim deutschen Label Rødel Records, die die 12’’-EP Ephemeral Cerebral Butchery (1993) und die 7’’-EP Tilt (1996) veröffentlichten. Als Bassist ersetzte Steff Christian seinen Bruder Moser.[2] Mit ihrem 1994er Demo begann die Gruppe mehr in Richtung Grindcore zu tendieren. Über die D.I.Y-Szene wurde ein Live-Tape, sowie mehrere Split-Veröffentlichungen (unter anderem mit Haemorrhage) über diverse Independent-Labels herausgebracht, die die Band international bekannt machten.[3] Man Gandler arbeitete als Session-Schlagzeuger für die Band Belphegor, für die er Blutsabbath (1997) und Necrodaemon Terrorsathan (2000) eintrommelte.[2]

1999 erschien das Debütalbum Zero auf dem deutschen Label Noise V.. Die Band spielt außerdem auf dem Fuck the Commerce-Festival. Mittlerweile traten zum Grindcore-Stil diverse Crossover-Elemente hinzu.Nach einer Europatour durch Deutschland und die Niederlande unterschrieb die Band einen Plattenvertrag bei Cudgel Agency (Organisatoren des Fuck-the-Commerce- und des Party.San-Festivals) und veröffentlichte dort das Album Scar. 2003 spielt die Gruppe im Vorprogramm von Master und Lividity. Als Bassist kam nun Alex hinzu. Mit dem 2005er Album Mind wird Mastic Scum eine Death-Metal-Band.[3]

2007, zum 15-jährigen Jubiläum, erschien die Kompilation The EP’s Collection 1993-2002 auf dem Label Twilight Distribution. 2008 wird das Line-up umgestellt. Mit Boris „Bobby B. Bastard“ Balogh (Bass) und Markus „Maggo“ Wenzel (Sänger) wird das Line-up verändert. Das 2009er Album Dust (Twilight-Vertrieb) setzt beim Vorgänger an und bietet technischen Death Metal, der nur noch wenige Grindcore-Anleihen enthält.[4] Es folgt eine Europa-Tour mit Vader und Marduk. Danach wird Boris Balogh durch Alex Schmid (auch bei der Wiener Death-Metal-Band Days of Loss) ersetzt.[3]

2010 wurde Mastic Scum in der Kategorie Hard & Heavy für den Amadeus Austrian Music Award nominiert, musste sich aber Kontrust geschlagen geben.[5][6]

Im Frühjahr 2012 unterschreibt die Band einen weltweiten Plattenvertrag bei dem deutschen Label Massacre Records. Die Veröffentlichung des fünften Studio-Albums ist für Herbst 2012 geplant.

Diskografie

Demos

  • 1992: Demo 92
  • 1994: Demo 10/94

EPs & Tapes

  • 1993: Ephemeral Cerebral Butchery (12" EP, Rødel Records)
  • 1995: Tilt (7" EP, Rødel Records)
  • 1996: Live (Tape, Obliteration Records)
  • 2007: The EP’s Collection 1993-2002 (CD, Power It Up Records)

Alben

  • 1999: Zero (Noise V.)
  • 2002: Scar (Cudgel Agency)
  • 2005: Mind (Cudgel Agency)
  • 2009: Dust (Twilight Records)
  • 2012: Neue CD für März 2013 geplant (Massacre Records)

Splitveröffentlichungen

  • 1996: mit Fleshless: Fake/Free Off Pain (Split-CD, Ohne Maulkorb Production)
  • 1996: mit Malignant Tumor: Riot (Split-EP, Epidemie Production)
  • 1997: mit Mixomatosis: Pure (Split-Tape, Capeet Tapes)
  • 1997: mit Nuclear Grinder und Cripple Bastards: Split (Split-Tape, Impregnate Production)
  • 1997: mit Blockheads: Fear (Split-EP, Stuhlgang Records)
  • 1998: mit Senseless: Hurt (Split-Tape, Fecal Forces Prod.)
  • 1998: mit C.S.S.O.: Rape (Split-EP, Ohne Maulkorb Production)
  • 2001: mit Haemorrhage: Reek (Split-Tape, Shindy Productions)
  • 2002: mit Rotten Sound: Seeds of Hate/Crap (Split-EP, Cudgel Agency)

Sonstiges

  • 1996: Live (Tape, Obliteration Records)
  • 2007: The EP’s Collection 1993-2002 (Vinyl Collection, Power It Up Records)

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Stormbringer-News: Sänger von GOD DAMNED X / EX-MASTIC SCUM verstorben, 25. März 2012
  2. a b c Biografie von Mastic Scum. Laut.de, abgerufen am 12. Februar 2011.
  3. a b c Mastic Scum – The Band. Offizielle Website, abgerufen am 12. Februar 2011.
  4. Review zu Dust. Stormbringer.at, abgerufen am 12. Februar 2011.
  5. Nominierte in der Kategorie Hard & Heavy. Amadeus Austrian Music Award, abgerufen am 12. Februar 2011.
  6. Amadeus 2010: KONTRUST setzen sich durch. Stormbringer.at, 16. September 2010, abgerufen am 12. Februar 2011.