Matthias Wilhelm von Below

Matthias Wilhelm von Below (* 11. April 1722 auf Gut Saleske; † 30. August 1798 in Stettin) war ein königlich-preußischer Generalleutnant, Gouverneur der Festung Stettin sowie Ritter des Ordens Pour le Merite.

Leben

Sein Vater war der Erbherr auf Gut Saleske in Pommern Franz Jakob von Below (* 25. Dezember 1675; † 24. November 1738) und seine Mutter Maria Juliane von Massow († 21. November 1727). Er trat 1735 in das preußische Infanterie-Regiment Nr.21 (Marwitz) ein. 1738 wurde er Page von Friedrich Wilhelm I. (Preußen). Noch 1740 war er Freikorporal, aber 1750 wurde er Premier-Lieutenant. Das war er auch bei Beginn des Siebenjährigen Krieges 1756. Am 18. Juni 1757 war er bereits Hauptmann, als er in der Schlacht bei Kolin verwundet worden. Er wurde 1762 zum Major ernannt, als er nach Halberstadt versetzt wurde. Am 7. Juni 1772 wurde er zum Oberstleutnant ernannt und erhielt 1774 den Orden Pour le Merite. Am 2. Juli 1776 wurde er zum Oberst befördert und am 25. September 1785 zum Generalmajor ernannt. Er bekam von König Friedrich II. das Infanterie-Regiment Nr.20. Schon im nächsten Jahr 1785 bat er um seinen Abschied, der aber nicht gegeben wurde. Stattdessen wurde er von König am 1. März 1786 zum Generalleutnant und Gouverneur von Stettin ernannt, dazu bekam er eine Pension von 1000 Talern und durfte sein Regiment abgeben.

Er starb unverheiratet in Stettin.

Literatur

  • Eduard Lange: Die Soldaten Friedrich's des Grossen, Leipzig 1853, S. 82, Digitalisat
  •  Anton Balthasar König: Biographisches Lexikon aller Helden und Militairpersonen. Band I, Arnold Wever, Berlin 1788, S. 438 (Matthias Wilhelm von Below in der Google Buchsuche).

Weblinks