Mautern in Steiermark

Mautern in Steiermark
Wappen von Mautern in Steiermark
Mautern in Steiermark (Österreich)
Mautern in Steiermark
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Leoben
Kfz-Kennzeichen: LN
Fläche: 108,79 km²
Koordinaten: 47° 24′ N, 14° 50′ O47.414.833333333333713Koordinaten: 47° 24′ 0″ N, 14° 50′ 0″ O
Höhe: 713 m ü. A.
Einwohner: 1.817 (1. Jän. 2012)
Postleitzahl: 8774
Vorwahl: 03845
Gemeindekennziffer: 6 11 09
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Klostergasse 5
8774 Mautern in Steiermark
Website: mautern.istsuper.com
Politik
Bürgermeister: Andreas Kühberger (ÖVP)
Gemeinderat: (2010)
(15 Mitglieder)
8
6
1
Von 15 Sitzen entfallen auf:
Lage der Marktgemeinde Mautern in Steiermark im Bezirk Leoben
Eisenerz Gai Hafning bei Trofaiach Hieflau Kalwang Kammern im Liesingtal Kraubath an der Mur Leoben Mautern in Steiermark Niklasdorf Proleb Radmer Sankt Michael in Obersteiermark Sankt Peter-Freienstein Sankt Stefan ob Leoben Traboch Trofaiach Vordernberg Wald am Schoberpaß SteiermarkLage der Gemeinde Mautern in Steiermark im Bezirk Leoben (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Pfarrkirche St. Nikolaus
Pfarrkirche St. Nikolaus
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Mautern ist eine Marktgemeinde mit 1817 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012) im Zentrum des Liesingtals in der Obersteiermark (Österreich) und liegt auf 713 bis 1045 m ü. A. Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk bzw. Bezirk Leoben.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Gemeindegliederung

Zu Mautern gehören als Katastralgemeinden

  • Mautern
  • Magdwiesen
  • Reitingau
  • Rannach
  • Liesingau
  • Eselberg

Liesingau liegt zwischen den Orten Kalwang und Mautern und hat rund 200 Einwohner. Der Ort ist, nachdem auch die kleineren Industriebetriebe wie Holzverarbeitung und Limonadenproduktion in den letzten Jahren schließen mussten, weitgehend agrarisch geprägt.

Geschichte

Die Pfarrkirche St. Nikolaus wurde von 1170 bis 1180 erbaut. Den Mittelpunkt stellt das wundertätige Kreuz am Hochaltar dar. Seit 1633 hat Mautern Marktrecht und Wappen. Auf dem Marktplatz befinden sich der Marktbrunnen und der Pranger. An diesem Schandpfahl mussten im Mittelalter Gesetzesbrecher oft mehrere Tage stehen. Im Jahr 1693 wurde zum Dank für die gut überstandene Pest eine Pest- oder Mariensäule errichtet. Dieser Pranger, auch „Schandsäule“ genannt, steht im Zentrum des mittelalterlichen Ortskernes. Das wundertätige Kreuz am Hochaltar brannte beim großen Brand von 1718 so aus, dass die schweren Querbalken senkrecht von den Christusarmen gehalten wurden.

Elisabeth Gnauck-Kühne

1900 trat Elisabeth Gnauck-Kühne in Mautern zum katholischen Glauben über und zog wieder nach Blankenburg (Harz).

Gemeindeverband

Seit 27. Juni 2011 gehört die Gemeinde Mautern zur „Kleinregion Liesingtal“, welche an diesem Tag, gemeinsam mit den Nachbargemeinden Kammern, Kalwang und Wald am Schoberpaß, gegründet wurde.[1]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Abenteuerwelt
  • Pfarrkirche St. Nikolaus
  • Klosterkirche Hl. Barbara
  • Heimatmuseum „Troadkastn“
  • Alpenbad
  • Schloss Ehrnau

Söhne und Töchter der Stadt

Mit Mautern verbundene Persönlichkeiten

Weblinks

 Commons: Mautern in Steiermark – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bericht über die Kleinregionsgründungabgerufen am 24. August 2011