Max Franz

Max Franz Ski Alpin
Nation OsterreichÖsterreich Österreich
Geburtstag 1. September 1989
Größe 182 cm
Karriere
Disziplin Abfahrt, Super-G,
Riesenslalom, Kombination
Verein SV Weißbriach Ski Sektion
Status aktiv
Platzierungen im alpinen Skiweltcup
 Debüt im Weltcup 28. November 2009
 Gesamtweltcup 32. (2011/12)
 Abfahrtsweltcup 24. (2011/12)
 Super-G-Weltcup 14. (2011/12)
 Kombinationsweltcup 23. (2011/12)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Abfahrt 0 1 0
letzte Änderung: 3. Dezember 2012

Max Franz (* 1. September 1989) ist ein österreichischer Skirennläufer. Er ist der Cousin des ehemaligen Skirennläufers Werner Franz und vor allem in den schnellen Disziplinen Abfahrt und Super-G erfolgreich. Seit 2012 gehört er der Nationalmannschaft des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV) an.

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Max Franz fährt für den SV Weißbriach und wurde 2006 in den ÖSV-Kader aufgenommen. Sein erstes FIS-Rennen bestritt er im Dezember 2004, der erste Podestplatz folgte im März 2009 im Riesenslalom.

Im Europacup ging er erstmals im März 2006 an den Start, im Jahr darauf setzte ihn ein Oberschenkeltrümmerbruch 18 Monate lang außer Gefecht.[1] Die erste volle Saison folgte 2008/09. In seinem erst dritten Europacuprennen schaffte er bei der Abfahrt am Patscherkofel in Innsbruck mit Platz drei seinen ersten Podestplatz. Bei der darauffolgenden Abfahrt in Wengen am 9. Jänner 2009 konnte er seinen ersten Sieg feiern, zog sich jedoch während der Fahrt bei einem Sprung eine Kreuzbandzerrung zu. Franz wäre von den ÖSV-Trainern für einen Start bei der Weltcup-Abfahrt in Wengen, dem legendären Lauberhornrennen, in der darauf folgenden Woche vorgesehen gewesen, musste aufgrund seiner Knieverletzung jedoch zwei Wochen pausieren.[2] Ende Jänner schaffte er mit Platz zwei bei der Abfahrt in Les Orres ein erfolgreiches Comeback. Aufgrund dieser Ergebnisse wurde er hinter Patrick Küng Zweiter der Europacup-Abfahrtswertung und sicherte sich einen Fixstartplatz in seiner Spezialdisziplin für die kommende Weltcupsaison 2009/10.

In seinem ersten Weltcuprennen, der Abfahrt von Lake Louise am 28. November 2009, erreichte Franz nur den 59. Platz. Fünf Tage später zog er sich beim Abfahrtstraining in Beaver Creek einen Riss des vorderen Kreuzbands im rechten Knie zu, womit die Saison für ihn beendet war.[3] Zu Beginn der Saison 2010/11 konnte Franz wieder an Rennen teilnehmen. Am 30. Jänner 2011 gewann er als 21. der Super-Kombination von Chamonix seine ersten Weltcuppunkte. Im März 2011 wurde er erstmals Österreichischer Staatsmeister in der Abfahrt. In der Saison 2011/12 fand Franz Anschluss an die Weltspitze: Am 16. Dezember 2011 fuhr er im Super-G von Gröden auf den fünften Platz und erzielte damit sein erstes Top-10-Ergebnis im Weltcup. Ebenfalls Fünfter wurde er am 4. März 2012 im Super-G von Kvitfjell. In den Disziplinen Abfahrt und Super-Kombination fuhr er je zweimal unter die schnellsten 15. Nach dem Winter wurde er in die Nationalmannschaft des ÖSV aufgenommen.

Am 24. November 2012 fuhr Franz in der Abfahrt von Lake Louise auf den zweiten Platz und erzielte damit seine erste Podestplatzierung im Weltcup. Sieben Tage später erlitt er bei einem Sturz im Super-G von Beaver Creek eine schwere Gehirnerschütterung sowie eine Nasenbeinfraktur und Abschürfungen im Gesicht. Er muss mehrere Wochen pausieren.[4]

Erfolge

Junioren-Weltmeisterschaften

Weltcup

  • 5 Platzierungen unter den besten zehn, davon 1 Podestplatz

Europacup

Datum Ort Land Disziplin
9. Jänner 2009 Wengen Schweiz Abfahrt

Österreichische Meisterschaften

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Ski-Alpin: Neue Generation suedsport.at, 3. Februar 2009
  2. ÖSV-Jungstars dürfen das Lauberhorn hinunterbrettern kleinezeitung.at, 14. Jänner 2009
  3. Max Franz beim Training verletzt kaernten.orf.at, 3. Dezember 2009, abgerufen am 14. April 2010
  4. Franz auf dem Weg der Besserung. derStandard.at, 2. Dezember 2012, abgerufen am 3. Dezember 2012.