Max Kalcher

Max Kalcher

Max Kalcher (* 22. Juli 1911 in Sankt Lorenzen im Mürztal; † unbekannt) war ein österreichisch-deutscher Politiker (NSDAP).

Leben und Tätigkeit

Nach dem Besuch der Volksschule und Bürgerschule arbeitete Kalcher als Kellner, Schankbusche, Lohndiener und Hilfsarbeiter. Ergänzend dazu wurde er an der Gewerbeschule unterrichtet.

Am 20. Juli 1934 wurde Kalcher wegen illegaler Betätigung für die in Österreich verbotene NSDAP verhaftet und am 21. September 1934 wegen Verstoßes gegen das Sprengmittelgesetz zum Tode durch den Strang verurteilt. Nach der Annahme der Richtigkeitsbeschwerde wurde er am 24. Januar 1935 von einem Schwurgericht in Leoben abermals zum Tode verurteilt. Am 12. März 1935 wurde seine Strafe zu zwanzig Jahren schwerem Kerker herabgesetzt. Am 18. Februar 1938 wurde Kalcher schließlich mit einer auf drei Jahre ausgesetzten Bewährungsfrist aus der Haft entlassen.

Der Sturmabteilung (SA) gehörte Kalcher als einfacher SA-Sturmmann an.

Im Mai 1938 wurde Kalcher Mitglied des nationalsozialistischen Reichstags, in dem er bis zu seinem vorzeitigen Ausscheiden am 18. Januar 1939 das Land Österreich vertrat.

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Literatur

Weblinks