Max Schöringhumer

Max Schöringhumer (* 20. Mai 1938 in Bregenz) ist ein ehemaliger österreichischer Politiker (FPÖ/VGÖ) und Techischer Kundenberater. Er war von 1984 bis 1989 Abgeordneter zum Vorarlberger Landtag.

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Ausbildung und Beruf

Schöringhumer besuchte die Volks- und Hauptschule in Bregenz und absolvierte danach von 1953 bis 1956 eine Lehre als Elektroinstallateur bei der Firma Kiechl und Hagleitner. Er legte im Oktober 1956 die Gesellenprüfung ab und besuchte danach von 1957 bis 1960 die Fachschule für Elektrotechnik an der HTL Bregenz. Zudem war er zwischen 1960 und 1961 für drei Semester an der HTL in Wien. Beruflich arbeitete Schöringhumer von 1956 bis 1957 als Elektroinstallateur beim Lichthaus Frener in Bregenz, danach war er von 1961 bis 1963 als Elektrotechniker bei Brown, Boveri & Cie. in Baden bei Zürich beschäftigt. Er absolvierte dazwischen von 1961 bis 1962 seinen Präsenzdienst und trat 1964 in den Dienst der der Sauter AG in Basel. Um 1967 übersiedelte er wieder nach Vorarlberg und arbeitete bis 1968 für die Firma Heiz Bösch in Lustenau. Danach war er von 1968 bis 1972 als Techischer Kundenberater der Firma Strebel GmbH. tätig, arbeitete von 1972 bis 1974 für die Firma Grill in Fußach und war von 1974 bis 1997 bei der Mobil-Stahlpresswerk AG in Bernegg beschäftigt. Vor seiner Pensionierung 2001 war er ab 1997 für König Metallbau in Fußach tätig.

Politik und Funktionen

Schöringhumer war ab Dezember 1973 Mitglied der FPÖ und vertrat diese von 1975 bis 1980 als Ersatzmitglied in der Gemeindevertretung von Lustenau. Er trat im Mai 1981 aus der FPÖ aus und arbeitete ab 1982 bei den Vereinten Grünen Österreichs (VGÖ) mit. Er war 1984 Gründungsmitglied des VGÖ Landesverbandes Vorarlberg sowie von 1984 bis 1989 dessen Mitglied. 1983 kandidierte er für die VGÖ – Liste Tollmann bei der Nationalratswahl. Mit der Wahlgemeinschaft der Alternativen Liste und der Vereinten Grünen Österreichs gelang ihm und seinen Mitstreitern 1984 der Einzug in den Vorarlberger Landtag, wobei damit erstmals einer ökologischen Bewegung in Österreich der Einzug in einen Landtag gelang. Er wurde in der Folge am 6. November 1984 als Abgeordneter des Wahlbezirkes Dornbirn im Vorarlberger Landtags angelobt, jedoch im Dezember 1985 aus dem grünen Landtagsklub ausgeschlossen. Danach war er bis zu seinem Ausscheiden aus dem Landtag am 23. Oktober 1989 fraktionslos. Im Landtag war er Mitglied im Volkswirtschaftlichen Ausschuss, Mitglied im Energiepolitischen Ausschuss sowie Ersatzmitglied im Kulturausschuss und Ersatzmitglied im Umweltausschuss.

Schöringhumer war des Weiteren als Obmann der Interessensgemeinschaft für alternative Lebens-, Umwelt und Energieformen aktiv sowie Mitinitiator der Bürgerinitiative gegen den Bau der Riedautobahn (S 18).

Privates

Max Schöringhumer wurde als Sohn des Bauleiters Max Schöringhumer geboren, wobei sein Vater aus Leonding stammte. Seine Mutter Frieda Schöringhumer, geborene Rubner, war in Bregenz geboren worden. Schöringhumer heiratete 1963 Gerda Wieser und wurde zwischen 1965 und 1969 Vater von drei Söhnen.

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