Maximilian Hiegelsberger

Maximilian Hiegelsberger (* 13. September 1965 in Grieskirchen) ist ein oberösterreichischer Politiker (ÖVP) und Landwirt. Seit Oktober 2011 ist er Landesrat in der Landesregierung Pühringer IV.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Hiegelsberger besuchte von 1972 bis 1980 die Volks- und Hauptschule und absolvierte im Anschluss bis 1984 die landwirtschaftliche Fachschule und eine forstwirtschaftliche Ausbildung. Zwischen 1983 und 1984 besuchte er zudem eine Ausbildung zum Bioenergieberater 2001.

Hiegelsberger ist beruflich seit der Übernehme des elterlichen Betriebes 1989 als Landwirt tätig und ist Vorstand der Öko-Energie Meggenhofen.

Politik

Hiegelsberger begann seine politische Karriere als Obmann der Jungen Volkspartei. Er übte das Amt zwischen 1982 und 1990 aus. Danach war er von 1991 bis 2002 Gemeinderat von Meggenhofen und wurde 2002 zum Bürgermeister gewählt. Ein Amt das auch sein Vater Georg Hiegelsberger von 1961 bis 1988 ausübte. Als Bürgermeister trat er wegen Arbeitsüberlastung im April 2011 zurück. Zu seinem Nachfolger wurde überraschend der Kandidat der kleinsten Gemeinderatsfraktion Wilfried Suchy (SP) gewählt, obwohl die ÖVP im Gemeinderat mit 12 von 18 Sitzen vertreten ist.[1] Hiegelsberger war seit dem 23. Oktober 2009 bis zu seiner Wahl zum Landesrat Abgeordneter zum Oberösterreichischen Landtag.

Seit 7. Oktober 2010 ist er als Nachfolger von Josef Stockinger Agarlandesrat in der Oberösterreichischen Landesregierung. Eine kontroverse Diskussion löste sein Vorschlag zur Einführung eines Kultusbeitrages, einer einkommensabhängigen Abgabe für Personen die keinen Kirchenbeitrag leisten, aus. Großteils waren die Reaktionen hierzu ablehnend.[2]

Privates

Hiegelsberger ist seit 1989 verheiratet und Vater dreier Söhne (* 1990, 1994 bzw. 1999). Er lebt in Meggenhofen.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. "Die Wahl fiel auf Rot: Suchy gewann" nachrichten.at vom 5. Jänner 2012
  2. "Diskussionen über Kultusbeitrag" ooe.orf.at vom 5. Jänner 2012