Maximilian Linder

Maximilian Linder (* 22. März 1965 in Villach) ist ein österreichischer Politiker (FPK, früher FPÖ bzw. BZÖ) sowie Gast- und Landwirt. Linder ist seit 2008 Abgeordneter zum österreichischen Nationalrat.

Inhaltsverzeichnis

Ausbildung und Beruf

Linder besuchte zunächst von 1971 bis 1975 die Volksschule in Afritz am See und im Anschluss bis 1977 die Hauptschule in Radenthein. 1977 wechselte er an die Hauptschule in Gegendtal (Treffen), die er bis 1979 besuchte. Danach absolvierte Linder bis 1981 die landwirtschaftliche Fachschule Stiegerhof, die landwirtschaftliche Meisterprüfung legte er 1988 ab. 1984 erwarb er zudem die Konzessionsprüfung für Gastgewerbe. Linder absolvierte zwischen 1984 und 1985 den Präsenzdienst.

Linder war zwischen 1979 und 1981 als Landwirt tätig und war danach bis 1988 in der elterlichen Gast- und Landwirtschaft beschäftigt. Seit 1989 ist er als Gast- und Landwirt selbständig.

Politik

Linder war zwischen 1985 und 1991 Ersatzmitglied des Gemeinderates von Feld am See - Afritz und wurde 1991 in den Gemeinderat der Gemeinde Afritz am See gewählt. 1997 stieg er zum 2. Vizebürgermeister der Gemeinde auf, 2003 wurde er zum Bürgermeister gewählt. Linder war zunächst Mitglied der FPÖ, wechselte jedoch nach der Spaltung der FPÖ, wie die meisten Kärntner FPÖ-Funktionäre, zum BZÖ. Im Jahr 2007 wurde Linder zum Bezirksparteiobmann des BZÖ Villach-Land gewählt. Linder kandidierte bei der Nationalratswahl 2008 und erzielte ein Direktmandat im Regionalwahlkreis Villach. Er wurde am 28. Oktober 2008 als Abgeordneter des BZÖ angelobt und übernahm im BZÖ-Parlamentsklub die Funktion des Bereichssprechers für Tourismus. Am 16. Dezember 2009 spaltete sich das Kärntner BZÖ, wie auch die 17 Landtagsabgeordneten, die 2 Bundesräte und 3 Nationalräte - darunter Linder - vom Bundes-BZÖ ab, und strebt als FPK eine enge Kooperation mit der FPÖ an. Beide Parteien bleiben weiter eigenständig mit eigenen Gremien.

Privates

Linder ist seit 1989 verheiratet und Vater eines Sohnes sowie zweier Töchter.[1]

Einzelnachweise

  1. parlament.gv.at Parlamentskorrespondenz Nr. 829, 28. Oktober 2008

Weblinks