Maximilian von Rampusch

Maximilian von Rampusch (* 1665 in Breslau; † 9. Januar 1743 ebenda) war ein königlich-preußischer Generalmajor, Chef des Infanterie-Regiments Nr. 43 und Ritter des Pour le Merite.

Er wurde in Breslau geboren. Seine Eltern war Joachim von Rampusch (1598–1671) und dessen dritte Frau Anna Dorothea Aßmann. Der kaiserliche Rat Zacharias von Rampusch (1632–1697) war sein Bruder.[1]

Dort war er Oberst, als die Stadt 1741 zu dem Staat Preußen kam. Er war dort Kommandant und Aufseher der dortigen Festung. König Friedrich II. ernannte ihn zum Generalmajor und gab ihm die ehemalige Stadtgarde, um aus ihr ein das Infanterie-Regiment Nr. 43 zu machen.(Graf von Anhalt). Zudem erhielt er am 6. März 1741 den Pour le Merite.[2] Er starb bereits zwei Jahre später am 9. Januar 1743.

Er war ein altgedienter Soldat und hatte bereits am spanischen Erbfolgekrieg teilgenommen. Er wurde in der Schlacht von Peterwardein (5. August 1716) schwer verletzt und schied als Hauptmann des Infanterie-Regiments Alt-Daun aus (erhielt aber 16. August 1719 noch den Charakter eines Oberstleutnants). [3] Im Jahr 1725 wurde er zum böhmischen Freiherren und von Rampusch und Rommenstein ernannt.[4]

Literatur

  •  Anton Balthasar König: Maximilian von Rampusch. In: Biographisches Lexikon aller Helden und Militairpersonen. Band III, Arnold Wever, Berlin 1790, S. 478 (Maximilian von Rampusch in der Google Buchsuche).
  • Johannes Sinapius, Der Schlesische Adel, Volume 2, S. 902 Digitalisat
  • Julius Mebes, Beiträge zur Geschichte des Brandenburgisch-Preussischen Staate, Band 1, S. 335, Digitalisat

Einzelnachweise

  1. Martin Opitz, 1624–1631 Ausgaben Deutscher Literatur Des 15. Bis 18. Jahrhunderts,Band 2, S. 444.
  2. Carl Günther Ludovici,Grosses vollständiges Universal-Lexicon aller Wissenschafften und Künste, S. 302, Digitalisat
  3. Oesterreichischer erbfolge-krieg, 1740–1748: Nach den feldacten und anderen authentischen quellen bearbeitet in der kriegsgeschichtlichen abtheilung des K. und K. Kriegsarchivs Volumen 2, S. 22
  4. Johann Christian von Hellbach,Adels-Lexikon, Volumen 2, S. 281, Digitalisat