Melchior Sylvius von Koschenbahr

Melchior Sylvius von Koschenbahr (* 1723 in Schlesien; † 1801) war ein königlich-preußischer Generalleutnant und Chef des Infanterie-Regiments Nr. 55.

Er kam 1741 in das damals neuerrichtete Füselier-Regiment Nr. 35. 1750 erhielt er die Beförderung zum Seconde-Lieutenant und 1757 die zum Premier-Lieutenant. Er war Hauptmann, als er 1759 in der Schlacht bei Kunersdorf verwundet wurde. Am 2. Juni 1773 stieg er zum Oberstleutnant auf und wurde am 2. Juni 1775 zum Kommandeur des Regiments Nr. 55. Am 11. Januar 1777 wurde er Oberst und am 23. September 1784 wurde er Chef des Regiments Nr. 55. Seine Beförderung zum Generalmajor erfolgte mit den Datum vom 27. September 1784, am 11. August 1790 wurde er zum Generalleutnant befördert. Am 1. Oktober 1790 ging er mit einer Pension von 1000 Talern in Pension. Er hat am Ersten Schlesischen Krieg, Zweitem Schlesischen Krieg und am Siebenjährigen Krieg teilgenommen.

Literatur

  •  Anton Balthasar König: Melchior Sylvius von Koschenbahr. In: Biographisches Lexikon aller Helden und Militairpersonen. Band II, Arnold Wever, Berlin 1789, S. 458 (Melchior Sylvius von Koschenbahr in der Google Buchsuche).
  • Kurd Wolfgang von Schöning, Die Generale der chur-brandenburgischen und königlich preussischen Armee von 1640–1840, S. 129, Digitalisat