Micha Shagrir

Micha Shagrir (* 1937 in Linz} ist ein in Österreich geborener Filmemacher, der seit 1938 in Israel lebt.[1]

Inhaltsverzeichnis

Leben und Wirken

Nach der Ankunft in Israel lebte er bis 1942 in Heftziba, später in Tel-Aviv und Holon. Er diente in der IDF in der Parachuts Nahal Einheit und war von 1955 bis 1960 Mitglied des Harel Kibutz. 1958/1959 war er Nachrichtenreporter von Hal Ha-Mishmar und von 1960 bis 1964 des Radiosenders Kol Israel. Als eines der tragenden Mitglieder des Israelischen Fernsehens wurde er zum Studium zur BBC nach London geschickt. Ab der Mitte der 1960er-Jahre führte er Regie und produzierte Dutzende Filme, die ihn einem der führenden Filmproduzenten Israels machten. Von 1968 bis 1988 betrieb er mit Kastel Productions einen der größten Filmproduzenten Israels, wobei er sich hauptsächlich auf Dokumentarfilme konzentrierte. Gemeinsam mit Israels bedeutendsten Filmemachern produzierte hunderte von Dokumentarfilme. 1980 wurde seine Frau Aliza bei einem Terroranschlag in Parisermordet.[2]

Werke

Shagrir kann auf ein umfanges filmisches Schaffen verweisen.[3] Sein Film Bischofstraße 7 steht im Zusammenhang mit seinem Geburtsort in Linz und wurde 2006 beim Linzer Filmfestival Crossing Europe uraufgeführt.[4]

Auszeichnungen

Einzelnachweise

  1. Ehrenzeichen der Stadt Linz an Micha Shagrir, in: Webpräsenz der Stadt Linz
  2. Micha Shagrir, in: Webpräsenz des Israel Filmzentrums (englisch)
  3. Micha Shagrir, in: Filmdatenbank IMDb
  4. Ehrenzeichenverleihung - Verleihung des Goldenen Ehrenzeichens an Micxha Shagrir, in: Presseaussendung vom 4. November 2008 auf der Webpräsenz der Stadt Linz
  5. Kulturmedaille des Landes für israelischen Filmemacher Micha Shagrir