Michael Maier (Journalist)

Michael Maier (* 21. März 1958 in Klagenfurt) ist ein österreichischer Journalist und IT-Unternehmer.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Michael Maier verlebte seine Jugend in Radenthein und absolvierte seine Matura 1976 am Bundesgymnasium in Spittal an der Drau. Er dient als Einjährig-Freiwilliger Jäger beim Bundesheer. Nach dem Jura- und Kirchenmusikstudium von 1977 bis 1983 in Graz übernahm er von 1983 bis 1988 die Stelle des Generalsekretärs der Katholischen Aktion in Kärnten, danach als Assistant Director bei einem Design-Unternehmen in Indianapolis, USA.

Von 1988 bis 1993 wandelte er als Chefredakteur die provinziell-fromm wirkende Kärntner Kirchenzeitung zu einer Kulturzeitschrift mit starkem internationalen Akzent. Im April 1993 wurde er Chef vom Dienst und Leiter des Medienressorts, später dann Chefredakteur der Wiener Die Presse.[1]

In Deutschland war er Chefredakteur bei der Berliner Zeitung (1996–1998) und dem Stern (1999). Er forschte an der Hebräischen Universität von Jerusalem zum Thema Antisemitismus in den Medien der DDR. Michael Maier wurde im Sommer 2000 zum Chefredakteur der im Frühjahr des gleichen Jahres gegründeten Netzeitung berufen, seit März 2003 war er auch Geschäftsführer und, gemeinsam mit Ralf-Dieter Brunowsky, Eigentümer der Zeitung.[2]. Von Januar bis Dezember 2006 war er zudem Chef der Orkla Media Deutschland, einer Tochterfirma des gleichnamigen norwegischen Medienkonzerns.

Dezember 2006 verließ Maier die Netzeitung und gründete sein Unternehmen Blogform Verlags GmbH, später Blogform Social Media, das mehrere Online-Medien mit ihm als Herausgeber betreibt, und zwar

  • seit Dezember 2006 als Projekt die Readers-Edition[3]; die Readers Edition gehörte zuvor zur Netzeitung.[4]; seither werden auf diesem Online-Medium Artikel veröffentlicht von jenen Lesern, die sich als "Reporter" dort registriert haben; über eine Liste der besten Reporter gelangt man zu deren Artikel
  • seit März 2011 die Deutschen Mittelstands Nachrichten[5]
  • seit April 2011 die Deutsch Türkischen Nachrichten[6]
  • seit Oktober 2011 die Deutsch Russischen Nachrichten[7]
  • seit März 2012 die Deutschen Wirtschafts Nachrichten[8]

Publikationen

Einzelnachweise

  1. Umstieg auf Berliner Format. Uni Graz, Unizeit 1999.
  2. Siehe Weblink Mensch und Maschine werden verschmelzen und Die Zukunft war gestern, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 4. Juli 2004
  3. Impressum der Readers Edition
  4. siehe Weblink Fritz Hamm: Readers Edition bei Blogform Verlags GmbH, Readers Edition vom 19. Dezember 2006
  5. Impressum der Deutschen Mittelstands Nachrichten
  6. Impressum der Deutsch Türkischen Nachrichten
  7. Impressum der Deutsch Russischen Nachrichten
  8. Impressum der Deutschen Wirtschafts Nachrichten

Weblinks