Michael Reiterer

Michael Reiterer (2006)

Michael Reiterer (* 29. September 1954 in Innsbruck) war von Januar 2007 bis Ende 2011 der erste Botschafter und Leiter der Delegation der Europäischen Union für die Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein. Unmittelbar vor seinem Posten in der Schweiz war er stellvertretender Leiter (Gesandter) der Delegation der Europäischen Kommission in Tokio. Seine erste Aufgabe in der Europäischen Kommission war die Organisation von ASEM (Asia Europe Meetings). Im österreichischen Außenwirtschaftsdienst war er stellvertretender Handelsdelegierter für Westafrika sowie Japan, arbeitete an den Ständigen Vertretungen Österreichs beim GATT und der EU und war stellvertretender Abteilungsleiter für Integrations- und Handelspolitik der Wirtschaftskammer Österreich.

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Akademische Laufbahn

Michael Reiterer studierte Rechtswissenschaften an der Universität seiner Heimatstadt Innsbruck (Dr. jur., 1978) und erwarb anschließend je ein Diplom der internationalen Beziehungen an der Johns Hopkins University, Bologna Center (1979) und am Institut universitaire de hautes études internationales (HEI) in Genf (1985). 2005 habilitierte er sich an der Universität Innsbruck für internationale Politik und unterrichtet an verschiedenen Universitäten.

Delegation der EU für die Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein

Seit Januar 2007 war Michael Reiterer der erste Leiter der Delegation der Europäischen Union für die Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein. Die Delegation wurde am 3. April 2007 von Kommissarin Benita Ferrero-Waldner, der damals amtierenden Schweizer Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey, und der Außenministerin des Fürstentums Liechtenstein, Rita Kieber-Beck, eröffnet. Auf Ende 2011 hat Reiterer die Schweiz verlassen. Sein Nachfolger als EU-Botschafter ist der Brite Richard Jones.[1]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Interview mit Michael Reiterer, NZZ Online, 25. November 2011