Michael Schickhofer

Michael Schickhofer (* 20. Dezember 1979 in Weiz) ist ein österreichischer Politiker (SPÖ) und Unternehmensberater. Er war von 2010 bis 2013 Abgeordneter zum Österreichischen Nationalrat. Im Jänner 2013 wurde er Landesrat in der Landesregierung Voves II.

Ausbildung und Beruf

Schickhofer besuchte zwischen 1986 und 1990 die Volksschule in Weiz und wechselte danach 1990 an das örtliche Bundesgymnasium, dass er 1998 mit der Matura abschloss. Er leistete danach zwischen 1998 und 1999 seinen Zivildienst ab und studierte ab 1999 Betriebswirtschaftslehre an der Karl-Franzens-Universität Graz. 2003 erhielt er den akademischen Grad „Bakk.“ verliehen, 2003 schloss er sein Studium als Mag. rer. soc. oec. ab. Zudem studiert Schickhofer seit 1999 Rechtswissenschaften an der Karl-Franzens-Universität Graz und seit 2003 Politikwissenschaften an der Universität Wien.

Beruflich war Schickhofer 1995 bei Magna Presstec in Weiz und 1996 bei Massiv Die-Form in Brampton (Kanada) tätig, 1997 arbeitete er für das Jugendzentrum Outbreak in Weiz. 1998 war er bei der Magna Holding AG in Oberwaltersdorf beschäftigt. Schickhofer wurde nach seinem Studium 2005 Referent für Gemeinden- und Regionalentwicklung im Büro von Landeshauptmann Franz Voves. Daneben war er von 2007 bis 2010 Aufsichtsrat der Steirischen Landestiergarten GmbH und von 2009 bis 2010 der Mariazeller Europeum GmbH.

Politische Laufbahn

Schickhofer begann seine politische Karriere in der Lokalpolitik, wobei er von 2000 bis 2009 als Gemeinderat in der Stadtgemeinde Weiz wirkte. Innerparteilich ist er zudem seit 2001 als Mitglied des Bezirksparteivorstandes der SPÖ Weiz, seit 2006 als Mitglied des Bezirksparteipräsidiums der SPÖ Weiz und seit 2010 als Mitglied des Landesparteivorstandes der SPÖ Steiermark aktiv. Am 22. September wurde er für den ausgeschiedenen Abgeordneten Christian Faul als Abgeordneter zum Nationalrat angelobt und wurde im Oktober 2010 in den Bautenausschuss und den Landesverteidigungsausschuss gewählt. Seit 3. Februar 2011 war er zudem Mitglied des Ständigen Unterausschusses in Angelegenheiten der Europäischen Union.

Schickhofer ist Obmann-Stellvertreter im Verein zur Förderung der Regionalentwicklung - Regionalmanagement Oststeiermark.

Nach einer Regierungsumbildung am 21. Jänner 2013 übernahm Schickhofer von Elisabeth Grossmann die Agenden Bildung, Jugend und Familie in der steiermärkischen Landesregierung und schied aus dem Nationalrat aus.

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