Michael Sollbauer

Michael Sollbauer

Michael Sollbauer (2012)

Spielerinformationen
Geburtstag 15. Mai 1990
Geburtsort Klein Sankt PaulÖsterreich
Größe 186 cm
Position Verteidigung
Vereine in der Jugend
1996–2005
2004–2007
2007–2008
WSG Wietersdorf
FC Kärnten (Teilkoop.)
SK Austria Kärnten
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2008–2010
2008–2010
2010–
SK Austria Kärnten II
SK Austria Kärnten
Wolfsberger AC
47 (2)
18 (0)
78 (4)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 19. Dezember 2012

Michael Sollbauer (* 15. Mai 1990 in Klein Sankt Paul) ist ein österreichischer Fußballspieler auf der Position eines Abwehrspielers. Zurzeit spielt er beim Wolfsberger AC in der Fußball-Bundesliga, der höchsten österreichischen Spielklasse.

Inhaltsverzeichnis

Karriere

Jugend

Sollbauer begann seine aktive Karriere als Fußballspieler im Jahre 1996 in seinem Heimatort Klein Sankt Paul im Bezirk Sankt Veit an der Glan in Kärnten, wo er im Nachwuchs der WSG Steuerberg' aktiv war. Nachdem er mehrere Jugendspielklassen durchlief, bekam er im Juli 2004 ein Angebot des FC Kärnten, der seinen Spielbetrieb zum damaligen Zeitpunkt in der zweitklassigen Ersten Liga hatte, nachdem die Profimannschaft in der Vorsaison 2003/04 auf dem letzten Tabellenplatz rangierend aus der höchsten Spielklasse Österreichs abgestiegen war.

In der Jugendabteilung des FC Kärnten war er von Juli 2004 bis Juli 2005 vorerst nur als Kooperationsspieler aktiv, wurde danach jedoch vom Verein als vollwertiges Vereinsmitglied gemeldet. Nachdem die Profimannschaft des Vereins in der Endtabelle der Saison 2004/05 den dritten Platz erreichte, schaffte das Team, nachdem es in der Spielzeit 2005/06 lange im Spitzenfeld der Liga mitspielte nur den siebenten von zehn Tabellenplätzen zu erreichen. Sollbauer kam in dieser Spielzeit auf elf Einsätze in der Jugend des Vereines.

Nachdem Sollbauer in der Saison 2006/07 zu 24 Einsätzen, sowie zu zwei Toren in von Toto gesponserten U-19-Jugendliga kam, wurde er vom Vorstand des neugegründeten SK Austria Kärnten zu einem Probetraining eingeladen.

Am 2. August 2007 wechselte der junge Verteidiger schließlich zum Verein in die Landeshauptstadt Klagenfurt, wo er vorwiegend im Nachwuchsbereich aktiv war, und dort bei 24 Ligaeinsätzen drei Treffer erzielte. Weiters kam er in der Saison 2007/08 zu zwei Einsätzen für die Austria-Kärnten-Amateure in der drittklassigen österreichischen Regionalliga Mitte, in der er am 30. April 2008 bei der 1:1-Auswärtsniederlage debütierte, als er in der 90. Spielminute für Bernd Schierhuber eingewechselt wurde.

Im Sommer 2010 wechselte er in die Erste Liga zu WAC/St. Andrä.

Vereinskarriere

Während der Saison 2008/09 kam der Abwehrspieler in 28 von 30 möglich gewesenen Ligaspielen für die Amateure des SK Austria Kärnten in der viertklassigen Kärntnerliga, der höchsten Spielklasse des Bundeslandes Kärnten, zum Einsatz. Damit war er als Stammspieler einer der Hauptverantwortlichen für den zweiten Platz in der Endtabelle und dem damit verbundenen Vizemeistertitel. Insgesamt kam er während der Spielzeit zu zwei Ligatoren.

2008/09 zum Großteil noch auf der Ersatzbank, feierte Sollbauer am 18. September 2009 sein Teamdebüt, als er im ÖFB-Cup-Spiel der Saison 2009/10 gegen den SV Allerheiligen in der 55. Minute für Martin Živný eingewechselt wurde; das Spiel endete in einem 2:1-Sieg der Kärntner. Fünf Tage später, am 23. September, gab der junge Abwehrspieler sein Bundesligadebüt, als er bei der 1:3-Auswärtsniederlage gegen den LASK Linz in der 53. Minute für den gambischen Stürmer Modou Jagne ins Spiel kam. Der SK Austria Kärnten führte in dieser Partie nach 10 Minuten bereits mit 1:0, musste sich aber schlussendlich nach drei Toren von Roman Wallner (ebenso viele Assists von Thomas Prager), geschlagen geben.

Erfolge

Privat

Sollbauer besuchte im BG/BRG Lerchenfeld in der Klagenfurter Lerchenfeldgasse den gleichen Jahrgang, wie Andreas Tiffner, ein weiterer Profifußballspieler. Wie auch Tiffner, stieg Sollbauer erst in der dritten Klasse ins Gymnasium ein.[1]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Klassenfoto der 3S des BG/BRG Lerchenfeld (2003/04), abgerufen am 13. November 2009