Miller zu Aichholz (Familie)

Die Familie Miller zu Aichholz ist eine österreichische Industriellen- und Gelehrtenfamilie, die besonders in der ausgehenden Donaumonarchie große Bedeutung hatte. Josef Miller (1797–1871) brachte es vom Drogisten zum Großindustriellen und wurde stufenweise nobilitiert.

Die Familie Miller stammt ursprünglich aus Tirol und lässt sich in verschiedenen Berufen bis ins Spätmittelalter zurückverfolgen. Als ältestes belegbares Familienmitglied gilt Jacob Müller aus Zürich, der Mitte des 13. Jahrhundert lebte.

Im 19. Jahrhundert schaffte Josef Miller (1797–1871), gebürtig aus dem Trentino, den Aufstieg vom bürgerlichen Drogisten zum Großindustriellen. Aufgrund der Leistungen Josef Millers wurde die Familie stufenweise nobilitiert und hieß seit 1856 Miller zu Aichholz, seit 1860 von Miller zu Aichholz und seit 1865 Ritter von Miller zu Aichholz.

Villa Miller-Aichholz in der Stift-Viktring-Straße 14, Viktring, Klagenfurt, Kärnten, Österreich

Josef Miller war mit der Belgierin Marie Flore d’Heur verheiratet und hatte 15 Kinder. Von ihnen waren besonders bedeutend:

Weitere Familienmitglieder

  • Eugen von Miller zu Aichholz (1878–1963), der „Brahms-Photograph“ und Sohn von Viktor (1845–1910), der die Münzsammlung seines Vaters 1913 dem staatlichen Münzkabinett stiftete.
  • Heinrich Ritter von Miller zu Aichholz, Industrieller und Besitzer des Schlössl Miller-Aichholz.

Siehe auch

Literatur