Minisex

Minisex
Allgemeine Informationen
Genre(s) Neue Deutsche Welle (Deutschrock, Pop-Rock)
Gründung 1978
Auflösung 1990
Neugründung 2009
Aktuelle Besetzung
Rudi Nemeczek
Rudi Oschelda
Hannes Seidl
Walter Marchart
Alex Munkas

Minisex war ein österreichisches Bandprojekt der Neue Deutsche Welle, welches in den 1980ern große Erfolge feierte. Mit ihrer Musik wollten sie gegen die damals noch populäre Schlager- und Liedermacherszene ankämpfen. Anfangs wurde noch auf Englisch gesungen, danach wechselte man aber zu Deutsch.

Inhaltsverzeichnis

Bandgeschichte

Im Jahr 1980 wurde mit mäßigem Erfolg ihre erste LP veröffentlicht. Zwei Jahre später kam ihr zweites Album Bikini Atoll auf den Markt und es zeigte sich mit der Single Du kleiner Spion schon ein erster Erfolg.

Ihr größter Erfolg war die Single Eismeer, die es bis auf Platz 2 der Ö3-Hitparade schaffte.

In Deutschland traten sie bei den Österreichischen Rocktagen auf.

Ihr bekanntestes Lied ist wohl Rudi, gib Acht, in dem sie über einen Stalker singen. Auch Lieder wie Ich fahre mit dem Auto, Millionen zählen nicht oder Bandit konnten in Österreich bis Mitte der 1980er Jahre Erfolge erzielen.

Die Band wechselte oft ihre Besetzung. Insgesamt spielten 18 Musiker bis heute bei Minisex, darunter auch so bekannte Musiker wie Hansi Lang[1], Brigitte Seuberth oder Hannes Seidl.

Mitte 2009 kam es zu einer Wiedervereinigung der Gruppe für ein Benefizkonzert mit der österreichischen Indie-Rockband Mondscheiner. Seither tritt sie wieder auf, unter anderem am Donauinselfest.

Diskografie

Studioalben

  • 1980: Minisex
  • 1982: Bikini Atoll
  • 1983: Heiße Spur
  • 1984: AYO

Singles

  • 1982: Ich fahre mit dem Auto
  • 1982: Franz und Lola
  • 1982: Du kleiner Spion
  • 1983: Das Alibi
  • 1983: Heiße Spur
  • 1984: Eismeer
  • 1984: Rudi gib acht
  • 1984: Millionen zählen nicht
  • 1985: Bandit
  • 1985: Melancholie
  • 1987: Um Mitternacht
  • 1987: Sweet Angel
  • 1990: Ciao Ciao (Minisex-Megamix)

Kompilationen

  • 1990: Ciao Ciao - Best of Minisex
  • 1994: Gold
  • 2005: Austropop Kult
  • 2010: Maximum Minisex (inkl. unveröffentlichtem Material)

Weblinks

Einzelnachweise

  1. www.hansilang.com: Biografie von Hansi Lang
  2. a b c Minisex in den österreichischen Charts